Probenwochenende der Musikvereinigung Belecke

Zur Vorbereitung auf das bevorstehende Christi Himmelfahrtskonzert am Donnerstag, den 30. Mai 2019, bereitete sich die Musikvereinigung Belecke wie jedes Jahr in einem Probenwochenende auf das bevorstehende Konzert musikalisch vor. Dieses Jahr nutze man die Räumlichkeiten im Haus Düsse in Oestinghausen. Insgesamt acht Dozenten gaben Ihre musikalischen Kenntnisse im Einzelunterricht in den Registern Horn, Trompete und Flügelhorn, Posaune, Tenorhorn, Flöte, Klarinette und Saxophon, Tuba sowie Schlagwerkern weiter, und gaben somit hilfreiche Ansätze und musikalische Unterstützung an die Musiker. Am darauffolgenden Tag wurden dann die Erfahrungen aus dem Vortag in der Gesamtprobe angewendet. Alle Musiker waren begeistert, freuen sich nun auf das Konzert, und hoffen auf eine große Zuhörerschar.

Einzelprobe der Posaunisten

Auch das Ausbildungsorchester der Musikvereinigung wird an diesem Morgen einige Musikstücke zum Besten geben. Das Konzert findet im Jugendheim Belecke im Anschluß an die Christi Himmelfahrtsprozession um etwa 10.30 Uhr statt. Jeder Musikbegeisterte ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Trompeten-Einzelprobe
Viel Freude an der Musik haben die Schlagzeuger/in.
Hornisten bei der Probe
Text und Fotos: MVB

Expedition Zoorgane

Belecker Wölflinge erkunden mit über 500 weiteren Wölflingen aus der Diözese Paderborn den Allwetterzoo in Münster

Letzten Samstag war es endlich so weit, 20 Belecker Wölflinge haben bei gutem Wetter mit ihren Leitern eine abenteuerreiche Expedition in den Münsteraner Zoo unternommen. Gemeinsam mit über 500 weiteren Wölflingen aus der Diözese Paderborn haben sie die vielen Tiere im Zoo beobachtet. Hierbei hatten Sie zusätzlich die Aufgabe „Wölfi“ (dem Maskottchen der Wölflinge) zu neuer Energie zu verhelfen. Er hatte diese zuvor aus unerklärlichen Gründen verloren. Im Laufe des Tages wurden daher bei vielen Stationen mit Aufgaben / Spielen, während einer Rallye und bei der Suche der Bilder von „Wölfi“ viele bunte Energieperlen gesammelt. Alle Wölflinge haben zusammen gearbeitet und hatten am Ende des Tages genügend Perlen zusammen, um Wölfi wieder zu neuer Energie zu verhelfen. In einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung wurden Wölfi die vielen Energieperlen übergeben. 

Insgesamt war es ein unvergesslicher Tag, wobei für die Belecker Wölflinge neben dem Zoobesuch auch die erstmalige Reise per Bus und Bahn ein spannendes Abenteuer war.

50-jährige wanderten zur Bohnenburg

Der Jahrgang der 50-jährigen traf sich am vergangenen Wochenende um sich wieder zu sehen und um über die vergangene Schulzeit zu reden und Erinnerungen auszutauschen. Als sie am 4. September 1975 eingeschult wurden, war es nicht so wie heute. Sie besuchten drei verschiedene Schulen innerhalb Beleckes. Klasse 1a die alte Schule in der Wilkestraße, heute Haus Jesse und Klassenlehrerin Frau Huckestein unterrichtete sie. Die Klassen 1b und 1c besuchten die Waldschule bei Klassenlehrerinnen Frau Heretsch und Frau Hecker. Damals wurde noch nach Konfessionen getrennt unterrichtet und die evangelischen Schüler besuchten die Sellerschule bei Klassenlehrerin Frau Gräfe. 

Zum Jahrgangstreffen versammelten sie sich an der Bronzekuh in der Wilkestraße und wanderten zur Bohnenburg nach Suttrop. Alle fünf Jahre laden die Organisatoren Daniela Wiepck, Kirsten Bresemann, Thomas Rafalcik und Joseph Friederizi den Jahrgang 1968/69 ein und waren erfreut, dass sich über 35 ehemalige Schülerinnen und Schüler angemeldet hatten. Ein Großteil der 50 jährigen lebt heute in Warstein oder in unmittelbarer Nähe, nur wenige sind von Belecke weggezogen, freuen sich aber immer wieder auf das Treffen. (msp) 

Bezirkszeltlager in Rüthen

Am Freitag den 10.05.19 trafen sich die Pfadfinder des Stammes St. Pankratius Belecke am Pfarrzentrum, um gemeinsam nach Rüthen ins Bezirkszeltlager (ZiB) zu fahren. 22 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren und vier Erwachsene verbrachen das Wochenende unter freiem Himmel und in Zelten. Zusammen mit Kindern und Jugendlichen aus anderen Städten setzten sie sich mit dem Thema “Afrika” auseinander. In Workshops lernten die Kinder spielerisch Aspekte der Kultur Afrikas kennen. Neben den gemeinsamen Treffen in der Arena, in der Texte vorgelesen wurden, trafen sich viele am Lagerfeuer um zu singen. Trotz des kalten und regnerischen Wetters erlebten die Pfadfinder ein spannendes und schönes Wochenende. Am Sonntag war das Wetter so gut, dass die Zelte trocken eingepackt werden konnten. Gut Pfad und auf wieder sehen im nächsten ZiB.

Kulinarischer Abend

Das Belecker Laienspiel möchte auf einen besonderen Abend am 24. Mai in der Neuen Aula aufmerksam machen: 

Die Sopranistin Nadja Dust singt Chansons von Edith Piaf bis ZaZ. Dabei wird sie von Daniel Tappe am Klavier begleitet. 

Zu diesem Ohrenschmaus haben die Besucher, die an kleinen Bistro-Tischen sitzen, die Möglichkeit auch ihren Gaumen zu verwöhnen. Unter anderem werden zu französischen Weinen verschiedene kleine Menü-Teller angeboten. 

Der Abend „la vie en rose“ – ein Genuss für alle Sinne!

Bitte verteilen Sie diese E-Mail an die Mitglieder Ihres Vereins und vergessen Sie nicht, sich selbst auch Karten für diese besondere Veranstaltung im Reisebüro Hoppe zu kaufen.

50. Todestag von Casper Bracht – Gedenken der Vereine an den Ehrenbürger

Vor 50 Jahren, am 7. Mai 1969, verstarb Caspar Bracht, einziger Belecker Ehrenbürger. Zu seinem Todestag versammelten sich Vertreter der Musikvereinigung Belecke, des Kultur und Heimatvereins Badulikum, Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, Ortsvorsteher Heiner Maas und Ortsheimatpfleger Michael Sprenger an seinem Grab. „Er war ein Bürger mit Vorbildcharakter und ehrenamtlichem Engagement, er war Küster und Organist und hoch angesehen“, berichtete Schöne in einem Rückblick auf das Leben des Beleckers, der 1891 in Sichtigvor geboren wurde. 

Caspar Bracht – Ehrenbürger der damaligen Stadt Belecke
Vertreter der Belecker Vereine versammelten sich an seinem Grab auf dem Friedhof.

In der St. Pankratius-Gemeinde wurde er 1910 als 18-jähriger Organist und Küster. Nach dem ersten Weltkrieg übernahm er das Amt des Dirigenten des Männergesangverein St. Pankratius, gründete den Kirchenchor Cäcilia und als Nachfolge der „Korffschen Kapelle“ die „Musikabteilung des Katholischen Gesellenvereins“, 1933 umbenannt in Kolpingorchester. Alle musikalische Vereine sind bis heute aktiv. In seiner Freizeit bildete er bis ins hohe Alter Musiker aus, die anschließend im Kolpingorchester weiter aktive mit musizierten. 

Zu seinen großartigen Verdiensten gehörte 1934 die Erbauung des Kaiser-Heinrich-Bades. In den Jahren nach der Weltwirtschaftskrise herrschte große Arbeitslosigkeit in Belecke und durch seine Initiative und dem Mitwirken einiger Musiker des damaligen Kolpingorchesters, dem Vorgänger der Musikvereinigung Belecke, errichteten die Männer durch seine Initiative das Kaiser-Heinrich-Bad. In diesem Jahr wird das Bad 85 Jahre und dort findet im Juni auch die Sturmtagsfeier statt. 

Für sein vorbildliches Wirken in der Kirche erhielt er 1964 den päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“. Ein Jahr später von den Beleckern die Ehrenbürgerschaft und die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 

„Er war ein Vorbild nicht nur mit Worten, er handelte auch, er hat zu seiner Zeit mehr geschaffen, als wir heute leisten können. Und er hatte ernst gemeinte Zeichen, im kirchlichen und weltlichen Teil der Gesellschaft gesetzt“, erinnerte Schöne an seinem 50. Todestag an seiner Grabstätte. 

Mit der Schreibweise seines Vornamens sind sich die Belecker nicht sicher, denn auf seiner Ehrenbürgerurkunde wird sein Vorname mit „K“ geschrieben, auf seinem Grabstein hingegen mit „C“. „Da müsse der Heimatverein noch aktiv werden und im Geburtsregister der Kirche nachforschen“, gab Joseph Friederizi als eine Aufgabe weiter. (msp) 

Belecker Kinder gehen zum Tisch des Herrn

Feierliche Messe in der Hl.Kreuz-Kirche

Das Sakrament der heiligen Kommunion empfingen die Kinder der St. Pankratius-Gemeinde in der Heilig-Kreuz-Kirche unter dem diesjährigen Motto: „Jesus segnet uns“. Dazu hatten die 20 Mädchen und Jungen zusammen mit Gemeindereferentin Renate Bracht, Clarissa Gosselke, Isabelle Schulz, Andrea Linn und Jutta Friederizi, eine schematische Christusfigur auf ein großes Plakat mit den Fotos der Kinder auf den Altar gut sichtbar für alle Gläubigen aufgestellt. 

Kommunionkinder der St. Pankratius-Gemeinde mit Pfarrer Ralf Hubert Bronstert, Gemeindereferentin Renate Bracht, dem Vorbereitungsteam und den Messdienern. 

Seit Herbst des vergangenen Jahres wurden sie auf den Empfang der heiligen Kommunion mit kreativen Nachmittagen und Weg-Gottesdiensten in die Messfeier eingeführt. Die erste heilige Kommunion empfingen Samuele Gabriel Caruso, Leni Dalhoff, Paul Friederizi, Mika Gosmann, Phil Haarhoff, Marina Heppe, Thea Jesse, Tamina Koers, Mats Kollbach, Louis Krömer, Letizia Marie Mulavecz, Vivien Mulavecz, Jannes Peters, Tjorven Plesser, Victoria Schelenberg, Tobias Schulte, Sarah Sommerfeld, Leonie Walker, Ethan Andre Wulf und Lina Zellmer durch Pfarrer Ralf Hubert Bronstert. Für den musikalischen Rahmen der Kommunionsfeier sorgte die JuKi-Band unter der Leitung von Rosi Naujokat und Peter Hunecke an der Orgel. (msp)

50 Jahre Gemischter Chor

Liebe Vereinsvorsitzende,

der Gemischte Chor feiert in diesem Jahr sein 50. Jubiläum. Wie in Belecke üblich, wird nach dem Festakt Zeit sein, die Gratulationen persönlich an den Vorstand zu richten. Während der Veranstaltung werde ich, für alle stellvertretend, Glückwünsche übermitteln. Ich möchte euch noch einmal an die Anmeldung (bis zum 1. Mai 2019) zu dem Jubiläumsabend erinnern!

Heiner Maas
Ortsvorsteher Belecke


Künstler und Ikonenschreiber Manfred Mansfeld stellt “Fenster der Ewigkeit” im Sakralmuseum aus.

Mit „großer Dankbarkeit und Respekt“ begrüßte am Donnerstagabend Joseph Friederizi, als Sprecher des Museumskreises „Schatzkammer Propstei“, den Künstler und Ikonenschreiber Manfred Mansfeld. Der 84-jährige Freinohler zeigte sich seinerseits „überrascht und erfreut“, dass seine Ikonen-Ausstellung zum Thema „Fenster zur Ewigkeit“ auf großes Interesse gestoßen war. Neben den zahlreichen Kunst-Interessierten waren auch die Pastoren Ralf-Hubert Bronstert und Josef Heers, sowie Markus Gudermann, Leiter des pastoralen Raums, der Einladung gefolgt. 

Ikonenschreiber Manfred Mansfeld

„Welche Glaubenskraft hat dieser Mann, dass er über viele Jahrzehnte hinweg solche Ikonen, Kruzifixe, Statuen und Schriften derart eindrucksvoll, strahlend und anrührend entstehen lässt?“, fragte Kulturjournalist Andreas Thiemann zu Beginn seiner Einführung in die Vernissage des zutiefst gläubigen Künstlers. Geboren in Aachen, der Liebe wegen ins Sauerland gezogen und dort als Kfz-Meister tätig gewesen, entdeckte Mansfeld seine Liebe zur Kunst und zum Malen 1957 während eines Amerikaaufenthaltes. Durch Selbststudien und unter Anleitung seiner Lehrer Heinz Waterboer, sowie der Professoren Bodo Boden und Harald Becker erweiterte der Zurückgekehrte seinen künstlerischen Horizont. Seine Schaffenstalente reichen von der Ölmalerei, über Aquarell, Siebdruck, Radierung bis hin zum Holzschnitt – seine große Leidenschaft liegt in der Ikonenschreiberei. Eines seiner beeindruckendsten Werke ist die Anfertigung eines Replikats des Neuen Testaments nach Lukas – nach alter Überlieferung dem „Urvater“ des Ikonenschaffens.  Dieses und viele weitere eindrucksvolle Werke ließen die Räume des Sakralmuseums – auch unter dem neu installierten Led-Licht – erstrahlen. 

Kulturjounalist Andreas Thiemann hielt die Laudatio.

Für den heutigen Betrachter, dessen Kunstwahrnehmung vor allem anhand von Meisterwerken der Renaissance und der Neuzeit geschult ist, mag die Ikonenschreiberei ungewöhnlich oder fremd erscheinen. Bei Ikonen (vom griechischen εἰκών, eikón „Abbild“) handelt es sich um religiöse, kirchlich geweihte Bilder, die neben der Heiligen Schrift und der Heiligen Überlieferung, zu den tradierten Quellen christlicher Spiritualität gehören.

Viele Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung “Fenster der Ewigkeit”

Ein realistischer Maler sieht in der Fläche der Leinwand potentielle Tiefe, die er mit verschiedenen Techniken herzustellen versucht. Er bedient sich der Zentralperspektive und schafft eine Illusion des dreidimensionalen Raums auf einer zweidimensionalen Fläche. Der Ikonenschreiber (nicht Maler!) denkt und gestaltet ganz anders. Ganz bewusst wird die Zweidimensionalität der Tafel mit der  Darstellung – oft unter Gestaltung des Hintergrundes mit (spiegelndem) Blattgold – noch hervorgehoben.  So wird auch die Zeit in der Ikone auf eine ganz spezielle Art und Weise festgehalten: Sie existiert im herkömmlichen Sinne hier nicht. Betont wird das Zeitlose, das Ewige. Alle Ereignisse, die fernen und die nahen, finden in der Ikone gleichzeitig statt und werden in einem einmütigen Zusammenklang wiedergegeben. Raum und Zeit fügen sich zu einer neuen visuellen Realität zusammen.

Auch die christliche Vorstellung von der Ewigkeit spiegle sich unmittelbar in der Ikonen-Kunst wider, so Andreas Thiemann in seinen einführenden Worten. „Es ist dies der andächtige Glaube an eine Gottesnähe des Menschen jenseits des Todes und jenseits einer Begrenztheit von Zeit, von Anfang und Ende“. Ikonen würden auf transzendentale Zustände verweisen, die sich der menschlich-irdischen Vorstellungskraft entzögen und dem reinen Glauben dagegen öffnen, so Thiemann weiter. „Im Blick auf seine wundervollen Ikonen hat Manfred Mansfeld daher auch einmal gesagt. Die Fenster zur Ewigkeit sind allesamt weit geöffnet!“ Wer sich einen Eindruck von den liebevoll-akribisch ausgestalten farbintensiven Werken machen will, kann das Museum zu den Öffnungszeiten, jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr ,bis zum 10. Juni besuchen. Beeindruckend an den Exponaten ist auch die detailgetreue, mitunter sehr persönliche Ausgestaltung der (Vor)-Bilder. Thiemann: „Manfred Mansfeld ist alles andere als ein bloßer Nach-Maler. Seine Werke sind vielmehr neue Unikate nach alten Vorlagen. Es ist die Ikone selbst, die spricht, die anspricht, die „frommt“. Das heißt sie dient, sie nützt der Andacht, sie führt den Glaubenden zum Gebet und somit zu Gott selbst. Mansfeld macht daraus sein ganz persönliches „Fenster zur Ewigkeit“, in das der Betrachter schauen soll, durch das er seinen eigenen Glauben ausloten kann.“ Mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy unterstützte das Blockflötenensemble „Da Capo“ die Ausstellungseröffnung einfühlsam.

Text: Gaby Schmitz, Fotos: Nadja Schmitz