Friedenslicht kommt auch in diesem Jahr

Sehr lange war es ungewiss, ob es in diesem Jahr überhaupt ein Friedenslicht geben wird. Doch zu Beginn der Adventszeit gaben die Organisatoren grünes Licht und das Friedenslicht wurde in der Geburtskirche in Bethlehem angezündet. Dann mit dem Flugzeug nach Linz in Österreich gebracht wo es von vielen europäischen Pfadfindern übernommen wurde. Am vergangenen Sonntag holten es die Warsteiner Pfadfinder aus Dortmund ab und brachten es in die Wästerstadt. 

Die Friedenslichtaktion 2020 steht unter dem Leitsatz: „Frieden überwindet Grenzen“. Überall erleben die Menschen Grenzen. Diese gibt es zwischen Ländern, zwischen Menschen, zwischen Religionen und zwischen Ideologien. Je intensiver die Grenzen ausgeprägt sind, um so schwieriger ist es, sie zu überwinden. Um dieses Ziel zu erreichen benötigt es Stärke, Zielstrebigkeit, den eigenen Standpunkt zurückzustellen und Kompromisse zu schließen. Nur so ist friedliches Zusammenleben möglich. Wer sich hierfür einsetzt, und das ist das Ziel der Pfadfinder, hält gleichzeitig den Wunsch nach Frieden lebendig und arbeitet an der Überwindung aller Grenzen. Dieses Ziel ist nur gemeinsam zu schaffen. Schon Mahatma Gandhi, politischer Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, war sich bewusst: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“

Ausgangspunkt zur Friedenslichtaktion war 1986 die Anregung einer Radiohörerin in Österreich, allen Spendern der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ mit einem Licht zu danken. Da zu Weihnachten die Geburt Christi in Bethlehem gefeiert wird, sollte dieses Licht direkt aus Bethlehem geholt werden. Das „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ wurde bereits im ersten Jahr von der österreichischen Bevölkerung begeistert aufgenommen. 

Erstmals in diesem Jahr konnte wegen der Covid-19-Pandemie kein Kind aus Österreich das Friedenslicht in Betlehem entzünden. Dies übernahm ein einheimisches Mädchen aus Betlehem von wo es nach Tel Aviv gebracht wurde,Flugzeuge bringen es in jeden Erdteil, für Europa wird es nach Linz geflogen.

In Deutschland wird diese Aktion von vielen Pfadfinderverbänden durchgeführt. Sie holten das Licht nicht wie üblich mit der Bundesbahn ab, sondern mit einer logistischen Meisterleistung in einer Art Staffellauf mit PKW´s und verteilten es in über 100 Städten. In vielen Städten finden aus diesem Anlass Andachten und Gottesdienste statt und das Licht wird an viele andere, kleine Pfadfindergruppen übernommen und in ihre Heimatregionen getragen. Weitere Gruppen bringen das Friedenslicht in soziale Einrichtungen, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Altenheime, um viele Menschen zu erreichen. 

Am vergangenen Mittwoch holten die Belecker Pfadfinder ihr Licht, verbunden mit einer Wanderung aus Warstein ab und übergaben es der evangelischen Christusgemeinde, bevor es in der Heilig-Kreuz-Kirche seinen Platz fand. Die Pfadfinder mit ihrer Kuratin Steffi Lehmenkühler hatten in der Heilig-Kreuz-Kirche gleich zu drei aufeinanderfolgenden Wortgottesdiensten eingeladen, um das Licht zu verteilen. Wölflinge lasen Fürbitten vor und drei jungen Musiker, alle Pfadfinder, spielten mit Baritonhorn und Trompeten zwei Adventslieder. Die Kirche, illuminiert in verschiedenen Farben, passend zur Friedenslichtverteilung, bot die passende Atmosphäre. Im Anschluss hatte jeder die Möglichkeit seine mitgebrachten Kerzen zu entzünden. Danach brachten die Pfadfinder das Friedenslicht in die Pankratiuskirche, in beiden Kirchen kann das Licht noch bis ins neue Jahr mitgenommen werden. (msp)

Belecker Foto- und Terminkalender 2021

Der Kalender für 2021 ist ausverkauft. Ich danke allen die den Kalender gekauft haben und freue mich über ihr Interesse. Besonders bedanke ich mich bei den Mitarbeitern der Sparkasse Lippstadt und der Volksbank-Hellweg, die in den Filialen den Kalender verkauft haben. 

Michael Sprenger

Beleuchtung ist fertig

Moderne LED-Lampen beleuchten den neuen Rad- und Fußweg.

Die letzten Asphaltarbeiten am neuen Westertal-Radweg sind abgeschlossen und die Beleuchtung eingeschaltet. Vor drei Wochen pflanzten einige Gruppen und Privatpersonen Bäume am Weg, mit den Vorarbeiten für drei Ruhebänke wurde begonnen und alte Gehölze entfernt. Dieser Weg, entlang des Mühlengrabens ist sicherlich eine Bereicherung für Belecke. (msp)

Friedenslicht kommt auch in diesem Jahr

Lange war es ungewiss, doch jetzt ist klar: das Friedenslicht kommt auch in diesem Jahr.Die Pfadfinder in Belecke weisen darauf hin, dass eine Verteilung im Rahmen eines gewohnten Friedenslichtgottesdienstes aus den bekannten Gründen dieses Jahr leider nicht möglich ist.Stattdessen wird es am Freitag, 18. Dezember, mehrere kleinere Aussendungsfeiern geben. Diese finden statt um 16.30 Uhr, 17.30 Uhr und 18.30 Uhr in der Heilig Kreuz Kirche in Belecke. 

Die Pfadfinder hoffen, dass alle, die das Zeichen des Friedens gerade auch in diesem besonderen Jahr entgegennehmen möchten, durch dieses dreifache Angebot auch die Möglichkeit finden, weil die Plätze in der Kirche natürlich begrenzt sind.Bitte an Mund-Nasen-Schutz denken und ggf. ein kleines Windlicht o.ä. zum Transport mitbringen.

Bäume am neuen Westertal-Radweg sind gepflanzt!

Am Samstagvormittag, dem 28.11.2020 startete die Baum-Pflanzanktion am neuen Wester-Radweg. Immer im 45-Minutentakt pflanzten Gruppen, Einzelpersonen und Vereine ihre gespendeten Bäume, 14 Obstbäume und fünf weitere markante Bäume. . Nach einigen Stunden waren alle Bäume auf dem etwa 100 Meter langen Teilstück gepflanzt. Ortsvorsteher Heiner Maas bedankte sich bei allen Spendern für die Bereicherung des neuen Weges. Wenn die Bauarbeiten an der Fischtreppe und Brücke in den nächsten Tagen abgeschlossen sind, wird der neue Radweg inoffiziell eröffnet. Eine kleine öffnungsfeier ist beim nächsten Sturmtag im Jahr 2021 vorgesehen. 

Thomas “Charly” und Dagmar Stark pflanzten den letzten Busch, einen Sommerflieder.
Hans-Jürgen Raulf mit Senatspräsident Hans-Josef Wessel pflanzen eine Sumpfeiche
Die Sturmtagskanoniere Tim und Hendrick bei der Pflanzaktion
Marianne und Bernd Severin

Weitere Bäume werden im kommenden Frühjahr gepflanzt: 
Wer sich mit einer Spende daran beteiligen möchte kann einen Betrag auf das Konto des Kultur- und Heimatvereins Badulikum bei der Sparkasse Lippstadt: DE76 4165 0001 1801 0021 38 unter dem Stichwort „Bäume für den Westertal-Radweg“ überweisen. Heiner Mass wird in einigen Wochen eine Liste der Obstbäume bekannt geben, aus der sich die Spender die einen ganzen Obstbaum finanzieren möchten, ihren Baum heraussuchen können und ihn auch selbst pflanzen. Die Pflanzaktion ist für März / April 2021 geplant.

Spender dieser Aktion:

Gemeine Felsenbirne und Große schwarze Knorpelkirsche:
Löbbecke / Marianne und Bernd Severin; 

Walnussbaum, Apfel „Goldparmäne“, Halbzwetschke The Czar:
Susanne, Hubert und Kinder Löbbecke; 

Pflaume „Große grüne Reneklode“ und Birne „Gute Luise von Avranches“:
Familie Bonkamp; 

Williams Birne und Mirabelle:
TuS Spielmannszug; 

Mispel:
Sturmtagskanoniere; 

Goldulme:
Kegelkabinett Inne Wicken; 

Deutsche Sumpfeiche:
Senat der GBK; 

Blutbuche Purpurea und Cydonia, Quitte oblonga Bereczki (Birnenquitte):
Belecker Laienspiel; 

Edel-Flieder „Andenken an Ludwig Späth“:
Kegler GmbH; 

Kirsche „Schneiders Späte“ und Apfel „Schöner von Boskop“:
Michael Sprenger (Belecker Foto- und Terminkalender 2021). 

Fotos: Gaby Schmitz, Heiner Maas, Text: msp

Belecker Foto- und Terminkalender 2021 fertig

Heiner Maas und Michael Sprenger stellen den neuen Kalender vor.

Nachdem er jahrelang alle Verkaufserlöse aus seinem Foto- und Terminkalender stets karikativen Einrichtungen gespendet hatte, wollte Ortsheimatpfleger Michael Sprenger, dass das Geld in diesem Jahr Jedermann zugute kommen kann. „Ich habe den Renaturierungs- und Ausbauprozess an Stütings Mühle fotografisch begleitet. Das was hier entsteht ist wirklich schön und wird zukünftig mit Sicherheit von vielen Beleckern und Besuchern genutzt“, so der 65-jährige Hobbyfotograf und Anzeiger-Mitarbeiter, der am Samstag auch gleich selbst Hand anlegte und sich an der Baumpflanzaktion am neuen Belecker Westerradweg beteiligte.

Die Spenden aus dem aktuellen „Sprenger-Kalender“ sollen für weitere Bepflanzungen genutzt werden. „Wir planen an den Ruhebänken noch Sträucher wie Himbeer, Stachel und Johannisbeeren zu setzen“, freut sich Ortsvorsteher und Initiator Heiner Maas über das zu erwartende Geld-Geschenk aus dem Verkauf des Kalendariums 2021, das ab Dienstag, den 1. Dezember in den Belecker Filialen von Sparkasse und Volksbank für 10 Euro zu erwerben ist. „Erneuerung und Abschied“ so könnte man die diesjährigen Motive überschreiben. „Das vergangene Jahr stand im Zeichen der Coronapandemie. Schon jetzt, Ende 2020 haben die Karnevalsvereine alle Sitzungen und den Rosenmontagszug abgesagt. Es ist noch unklar, ob die Bürgerschützen ihr Traditionsfest begehen können. Daher sind die Termine in meinem diesjährigen Kalender dünn gesät. Aber ich bin zuversichtlich und hoffentlich wird 2021 der Anfang in eine positive Zeit mit Corona gelegt“, so Sprenger. Diese Hoffnung spiegeln die 13 Motive wieder. Helle Sonnenstrahlen durchbrechen im Oktoberfoto die schwarz in den Himmel ragenden „Gerippe“ der abgestorbenen Fichten und der Max-Planck-Weg im folgenden Monatsblatt wirkt mit seinem Herbstlaub fast wie ein goldener Fluss. Klimawechsel und Borkenkäferfraß haben zudem dafür gesorgt, dass der Fotograf nun Plätze erreichen konnte, die früher nicht begehbar waren. Sichten wurden frei auf ganz neue Blicke auf Belecke und seine Umgebung. Da zeigt sich etwa im Aprilbild die Altstadt aus südöstlicher Richtung vom frisch gefällten Hesenberg aus und eine hohle Baumscheibe lässt die Landschaft am Priemplatz für den Monat Juli aussehen, wie der Blick aus einer Höhle auf gerodetes Terrain. Wichtig war es dem Fotograf auch dieses Mal, Ansichten zu finden, bei deinen der Betrachter zunächst vielleicht rätseln muss: Wo ist das? Oder: Von wo aus ist das Bild gemacht worden?

Erstmalig hat Michael Sprenger seinen Kalender auch mit einem QR-Code versehen, der den Nutzer direkt auf weitere Fotos des Beleckers in einer Fotocommunity führt – für noch mehr Freude beim Betrachten heimischer Ansichten. 

Weihnachtsbaum dekoriert wieder den Wilkeplatz

Kerzengerade, dicht und hoch gewachsen steht er seit dem Wochenende wieder da: Der Weihnachtsbaum auf dem Wilkeplatz. Und seine Strahlkraft ist in diesem Jahr besonders groß – nicht nur weil die gut 20 Meter hohe Edeltanne aus dem Garten von Peter Brügger aus der Bormecke tatsächlich einen besonders schönen Wuchs hat – sondern auch, weil die Spitze erstmals mit einem Stern geschmückt ist, der Dank LED-Band dem Baum das leuchtende I-Tüpfelchen aufsetzt. „Ich bin nun einmal so ein bisschen weihnachtsbeleuchtungsverrückt“, freute sich Thomas „Charly““Stark, als der von ihm gefertigte Baumschmuck in luftiger Höhe angebracht worden war und den Leucht-Test mit hellem Zick-Zack-Licht beantwortete. Im vergangenen Jahr war der Belecker das erste Mal beim Schmücken des Baumes dabei und ziemlich enttäuscht gewesen über die blecherne, unspektakuläre Baumspitzenzierde.

Thomas “Charly” Stark hat eine neue Spitze für den Weihnachtsbaum geschaffen.

„Mit war bislang noch gar nicht aufgefallen, dass da oben überhaupt etwas ist. Es leuchtete halt nicht“, erinnert sich der 58-jährige, der sich noch im vergangenen Winter prompt daran machte, einen schöneren Ersatz zu bauen. Das Ganze geschah im heimischen Hobbykeller, wo bereits einige Weihnachtsdekorationen aus Holz gezimmert worden waren und nun Garten und Haus im Ahornweg im vorweihnachtlichen Glanz erstrahlen lassen. „Vielleicht hab ich ja die Gene von meinem Papa, der war gelernter Schreiner“, kann sich der als Industriekaufmann Tätige seine Affinität zur Holzarbeit selbst nicht ganz erklären. Seit Jahrzehnten lebt Stark bereits sein Talent auch für die Belecker Laienspieler aus und fertigte schon einige Bühnenbilder. Dass Spielleiter und Vorsitzender Heiner Maas zusätzlich schon „ewig“ ein guter Freund des Hobby-Schreiners ist, kam dem „Baumspitzen-Vorhaben“ zugute. „Natürlich hab ich den Stern erst einmal gemacht, weil mich persönlich dieses alte Blechding störte. Klar ist auch, dass ich als Belecker ein Interesse daran habe, dass mein Heimatort einfach schön da steht. Aber – last but nocht least- ein kleines bisschen hab ich´s auch für Heiner gemacht.“ Ortsvorsteher Maas strahlte am Samstag mit dem fertig  geschmückten Baum, um die Wette. „Ich freue mich sehr über solch ein Engagement“, dankte er – neben den tüchtigen Schmückern des TuS-Belecke (aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen durften nur wenige Helfer vor Ort sein), dem Baumspender und der Firma Köhne fürs Bereitsstellen des Hubwagens – vor allem seinem handwerkelnden Freund und versprach: „Am Montagabend, wenn der Baum das erste Mal leuchten darf, werden Charly und ich zum Wilkeplatz zum Stern-Gucken gehen.“ iz

„Frieden denken – Zukunft schenken“

Friedenstaubenaktion in der Heilig-Kreuz-Kirche nach einem Jahr beendet.

In nur wenigen Minuten hatten die Damen über 700 Papier-Friedenstauben in Körbe verpackt.

Unter dem Motto „Frieden denken – Zukunft schenken“ startetet vor einem Jahr die St. Pankratius-Gemeinde Belecke dieses Leitthema für 2020. Hiermit wollten sie Akzente als Faire Gemeinde in Gottesdiensten und weiteren verschiedenen Angeboten setzen. Alle geplanten Aktionen und regelmäßigen Gottesdienste konnten sie wegen der ab März 2020 vorherrschenden Coronapandemie nicht durchgeführen. 

Um ein Highlight zu setzen hatten sich die Verantwortlichen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand nach einer Idee aus Lingen an der Ems, animieren lassen. Sie bastelten mehrere Wochen unter Mitwirkung zahlreicher Gemeindemitglieder und Gruppierungen ein Taubenmobile mit über 700 weißen Papiertauben. Der Aufwand sei immens gewesen, aber er hatte sich wirklich gelohnt, so die Meinung der Verantwortlichen. Bei vielen Gottesdiensten, Konzerten, Beerdigungen, Taufen und Kinderkommunionfeiern waren die in blau, rot und grün angestrahlten weißen Tauben ein echter Hingucker. Neben diesem großen Mobile entstand im Rahmen des Kinderprogramms in der „Nacht der offenen Kirchen“ auch in der Propsteikirche ein kleines Mobile. In beide Kirchen war so das Jahresthema präsent.  

Über 700 Friedenstauben dekorierten den Altar der Heilig-Kreuz-Kirche

Am Mittwoch vor dem ersten Advent trafen sich die Gemeindemitglieder in der Heilig-Kreuz-Kirche, um im letzten der regelmäßig geplanten „1/2 Stunde für den Frieden“ gemeinsam für Frieden zu beten. Dabei hoben die Vortragenden 24 militärische Auseinandersetzungen mit vielen Toten, Verletzten und Vertriebenen in der Welt hervor, erinnerten an Gewalt, politischen Zerwürfnissen, Vorherrschaft, Macht und Unterdrückung.  

Die Friedenstauben wurden bei allen Gottesdiensten im vergangenen Jahr beleuchtet.

Nach diesen Gedanken und Gebeten liessen sie die Friedenstauben von der Kirchendecke herab und verpackten sie in Körbe zur Einlagerung. Ein paar Friedenstauben hängen ab sofort über dem Taufstein in der Kirche und für die restlichen fast 700 finden die Verantwortlichen der Gemeinde in nächster Zeit sicherlich eine Weiterverwendung. (msp) 

Kolpingfamilie Belecke-Allagen spendet Martinsbrezel an Kindergärten

Für die Kinder des Heilig-Kreuz-Kindergartens war der Martinstag ein etwas anderer. Bei Laternenlicht, Martinsgeschichten und dem Martinsspiel, vorgetragen von den angehenden Schulkindern, frühstückten die alle zusammen im Turnraum des Kindergartens. Schon einige Tage vorher hatten sie zusammen mit ihren zwölf Erzieherinnen kleine Monsterlaternen gebastelt, die sie nun stolz tragen durften.  

Da der Martinsumzug in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden darf und die Kolpingfamilie seit vielen Jahren die Organisation übernimmt hatten sie sich zu einem Geschenk an die Kinder entschieden. Jedem Kind in den Kindergärten in Belecke und Allagen schenkten sie einen Martinsbrezel, um an die Gedanken des heiligen Martins zu erinnern. Nämlich Gutes zu tun, zu Teilen und an andere zu denken. Ein weiterer Anlass dieser Brezelspende ist das 100-jährige Bestehen der Kolpingfamilie Belecke-Allagen in 2020-2021, dieses konnte wegen der Coronapandemie noch nicht geplant und nicht gefeiert werden. Doch im nächsten Jahr hoffen die Organisatoren mit Hans-Josef Koers und Hans-Josef Wieners wieder einen großen Martinsumzug durch die Belecker Straßen zu organisieren. (msp)