Adonia-Musical „ISAAK – so sehr geliebt“ in Warstein

70 junge Menschen, vereint als Adonia-Projektchor und Band, sind am kommenden Freitag um 19.30 Uhr in der Neuen Aula in Belecke zu erleben. „Nach dem großen Erfolg des ersten ADONIA-Musicals in 2017 freuen wir uns, dass ADONIA erneut nach Warstein kommt“, so Michael Römer, Vorsitzender der Ki Warstein. Veranstalter ist die Kulturinitative Warstein (Ki) zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Warstein und dem Pastoralen Raum Warstein sowie der Jugendorganisation Adonia e.V.

Die 70 Sängerinnen und Sänger treffen sich jeweils zu einem „Musicalcamp“, das aus zwei Teilen besteht: vier Probe-Tage, in denen die 12-bis 19-Jährigen unter der Betreuung von geschulten ehrenamtlichen Mitarbeitern das Konzertprogramm einüben. Danach: vier Auftritts-Tage an verschiedenen Orten, bei denen die Jugendlichen in Gastfamilien übernachten. Vorab haben die jungen Künstler bereits die Noten und eine vorproduzierte CD zum Üben erhalten

Mit „ISAAK“ bringt Adonia ein biblisches Familiendrama voller Liebe und Vertrauen auf Deutschlands Bühnen. Begeisternde Musicalsongs aus eigener Feder verleihen der jahrtausendealten Geschichte ein neues Gesicht. Ermutigend und herausfordernd. Mit ihrer Kreativität und Energie wird es den jungen Mitwirkenden nach 2017 auch dieses Jahr gelingen, das Publikum zu begeistern. In kürzester Zeit haben sie die 13 Songs, Theater und Choreographien im Musicalcamp einstudiert und sind nun auf einer viertägigen Konzerttournee

2001 wurde zum ersten Mal ein Adonia-Musicalcamp durchgeführt. Seither wächst die musikalische Jugendarbeit in großen Schritten. Inzwischen nehmen 4.000 Kinder und Jugendliche an einem der 60 Camps teil.

Der Eintritt zur Aufführung am kommenden Freitag in der Neuen Aula ist frei. Es wird um eine freiwillige Spende für den Verein Adonia e. V. gebeten. Einlass ist um 18.30 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr.

“Leben als Geschenk” vom Hospizkreis der Caritas Warstein am 17. Oktober

Einladung zur Veranstaltung

Anlässlich des Welthospiztages 2019 lädt der Hospizkreis der Caritas Warstein am Donnerstag, 17. Oktober, herzlich zu seiner Veranstaltung „Leben als Geschenk“ ein. „Gemeinsam mit den Hospizinitiativen im Kreis Soest möchten wir allen Interessierten einen Einblick in unsere Arbeit und die unterschiedlichen Aspekte der Hospiz- und Palliativbewegung ermöglichen. Dabei wird es nachdenkliche und unterhaltsame Momente geben, zu denen auch die Clowns  Mia Mumpitz und Julie Trule beitragen werden.“, so Elisabeth Liß vom Vorbereitungsteam. Beginn ist um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Pankratius in Warstein. Anschließend (ab ca. 19:30 Uhr) besteht im benachbarten Gemeindezentrum die Gelegenheit zu Begegnung und Austausch; ein kleiner Imbiss ist vorbereitet.

Herzlich willkommen!

Hospizkreis der Caritas Warstein

Main und Möhne

Werner Beckmann beschreibt dazu in der Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes:

… wenn der Mensch etwas benennt, dann ist auch immer eine gewisse Motivation gegeben, ein Anlass, der zu einem bestimmten Namen führt. So hat der erste Träger des Namens Beckmann an einen Bach gewohnt, denn Beckmann übersetzt heißt Bachmann… in diesem Falle – nämlich der Möhne und des Mains, sind die beiden Flüsse nicht nach einer bestimmten Gestalt benannt, sondern nach dem, was sie tun – sie fließen. Im Lateinischen existiert ein Wort manare, das „fließen „ bedeutet. Dazu gehört auch in der älteren irische Sprache moin,Moor, Sumpf. Main und Möhne sind also nichts weiter als – die Fließenden…

Zitiert von Hermann Kroll-Schlüter

Aktion “Stifte stiften” der Eine-Welt-Gruppe Belecke erfolgreich beendet

Ein voller Erfolg war die Aktion „Stifte stiften“, die die Eine-Welt-Gruppe Belecke in der “Fairen Woche 2019” durchführte. Vierzehn Tage lang wurden Bunt- und Bleistifte, Papier, Schulranzen, Lineale, Mäppchen und Anspitzer gesammelt, die Kindern in Afrika zugutekommen.

Bereits zur Halbzeit mussten die abgegebenen Materialen aus dem Eine-Welt-Laden ausgelagert werden, weil die Kapazität dort nicht ausreichte. Nun heißt es sortieren, verpacken und zur 1-2-3 Kinderfonds Stiftung nach Rottenburg schicken.
Ein herzliches Dankeschön allen Spendern! 

Rita Cordes, Ursula Koch, Susanne Heppe

„Frieden denken – Zukunft schenken“

Hunderte von Friedenstauben sollen ab dem 1. Advent für ein Jahr in Form eines riesigen Mobiles im Altarraum der Heilig-Kreuz-Kirche schweben.
„Damit es so kommt, möchten wir möglichst viele Gemeindemitglieder in die Vorbereitung einbeziehen“, und daher laden die Projektmitglieder der Kirchengemeinde St. Pankratius Belecke am kommenden Sonntag ein, nach dem Hochamt, das um 10.30 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche beginnt, „Friedenstauben“ zu falten.
„Bereits Mitte September beim ersten „Fairen Frühschoppen“ fand die erste Falt-Aktion statt, bei der bereits zahlreiche Friedenstauben entstanden sind. „Mit wenigen, leichten Handgriffen kann jede/r eine Taube basteln, die dann Teil des großen Mobiles sein wird“, laden die Vertreter der Gremien und Gruppierungen erneut zum Mitmachen ein.

Die Aktion findet im Rahmen des Gemeindeprojektes „Frieden denken – Zukunft schenken“ statt, das in der Nacht der Offenen Kirchen am 1. Advent startet. Es ist ein weiterer Beitrag, als „Faire Gemeinde“ Akzente zu setzen. Gottesdienste und unterschiedlichste Angebote werden als „roter Faden“ die Gemeinde und alle Interessierte das ganze kommende Kirchenjahr begleiten.
Das Thema lehnt sich an an das gemeinsame Jahresthema „Frieden“ der katholischen Hilfswerke Adveniat, Sternsinger, Misereor, Renovabis und Mission. 

Kommenden Sonntag feiern wir Erntedank. Die Vorabendmesse am Samstagabend wird von den Landwirten mitgestaltet. Im Anschluss an die Vorabendmesse am Samstag und das Hochamt am Sonntagmorgen findet zudem die jährliche „Aktion Minibrot“ statt: Selbstgebackene Brote, die im Gottesdienst gesegnet werden, können gegen eine Spende erworben werden. Damit unterstützt die Belecker Kirchengemeinde die Aktion Minibrot der katholischen Landjugendbewegung bereits zum fünften Mal.

Zusätzlich findet nach dem Hochamt am Sonntagmorgen wieder ein Coffee-Stop statt, der von der Kindertageseinrichtung Heilig Kreuz organisiert wird. Die KiTa-Mitarbeiterinnen werden die AnsprechBAR betreuen, an der die Gemeindemitglieder die Gelegenheit nutzen können, an der Umfrage-Aktion im Pastoralen Raum teilzunehmen oder ihren zu Hause ausgefüllten Fragebogen abzugeben.

Herzliche Einladung an alle, die unterschiedlichen Angebote wahrzunehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen“, laden die Vertreter der Gremien und Gruppierungen der Belecker Kirchengemeinde herzlich ein.

Die Einladungen im Überblick:

Samstag, 5. Oktober:
um 18.30 Uhr 
Propsteikirche:  Vorabendmesse
mitgestaltetet vom Landwirtschaftlichen Ortsverein,
anschließend: Aktion Minibrot

Sonntag, 6. Oktober:
um 10.30 Uhr   
Heilig-Kreuz-Kirche      : Hochamt
anschließend:
Aktion Minibrot, Coffee Stop, Aktion “Friedenstauben-Falten”, Umfrageaktion an der AnsprechBAR

Verleihung des päpstlichen Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“

„Die Nachricht, dass wir diese außergewöhnliche Auszeichnung erhalten werden, hat uns überrascht – aber auch ein wenig sprachlos und verlegen gemacht. Wir nehmen sie- auch in dem Bewusstsein an, dass sie als Anerkennung für die vielen ehrenamtlichen Helfer unserer Kirchengemeinden zu sehen ist.“ Mit dem päpstlichen Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“ wurden am Freitagabend Norbert Cruse (Belecke) und Heinrich Piekarz (Allagen) ausgezeichnet und bedankten sich – in ihrer bescheidenen Art – herzlich bei allen Wegbegleitern, allen voran ihren Ehefrauen Regina und Josefine, für die langjährige Unterstützung. Regelrecht „ins Rampenlicht gezerrt“ hätte er die beiden Männer müssen, berichtete Pastoralverbundsleiter Pfarrer Markus Gudermann im Rahmen der Feierstunde im Pfarrzentrum St. Pankratius vor 120 Gästen.

v.l. Josefine und Heinrich Piekarz, Norbert und Regina Cruse, Pastor Markus Gudermann.

Dem vorausgegangen war ein Dankgottesdienst in der Belecker Propsteikirche St. Pankratius. Er stand, wie der gesamte Abend, im Zeichen des Dankes. „Norbert Cruse und Heinrich Piekarz war es wichtig, den Blick von sich weg auf die Menschen und auf unseren guten Gott hinzulenken, in deren Gemeinschaft sie all die Jahre gewirkt haben“, so Pfarrer Gudermann zu Beginn des Gottesdienstes.

In seiner Festansprache im Pfarrzentrum betonte Gudermann die große Bedeutung, die das Ehrenamt in der Kirche habe. „Die Laien sind die Kraft der Kirche“ habe jüngst Papst Franziskus in einer Generalaudienz erklärt. Die Zeiten, in denen die Hauptamtlichen als Alleinunterhalter oder gar als Dompteure sagten, wo es langging, sind längst vorbei. Ich bin froh, dass es Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche gibt, die sich für ihren Glauben einsetzen – freiwillig, ohne Bezahlung, mit hoher Verlässlichkeit, großem Idealismus, vielen Ideen und Kreativität.“ Norbert Cruse und Heinrich Piekarz hätten dies bereits „fast ihr ganzes Leben lang“ getan und einen „außergewöhnlichen Einsatz für ihre Kirchengemeinden geleistet“. 

Angefangen als Messdiener in seinem Geburtsort Niederbergheim wurde Heinz Piekarz 1982 Mitglied des Kirchenvorstandes St. Johannes Baptist Allagen. 36 Jahre – bis zum letzten November – hatte er dieses Amt inne. Bereits im Januar 1986 wählte ihn die Gemeinde zum stellvertretenden KV-Vorsitzenden – dies blieb er bis zu seinem Ausscheiden. Seit 2012 war er zudem zum geschäftsführenden Vorsitzenden ernannt worden. In seine Amtszeit fielen unter anderem folgende Projekte: Renovierung der Pfarrkirche St. Johannes Baptist (1983, 2001), der Kapelle St. Antonius und St. Luzia Niederbergheim (1985, 2014), des Pfarrhauses (1995, 2012), des Pfarrheims (2006). Maßgeblich beteiligt war Heinz Piekarz auch an der Planung und Erweiterung des Kindergartens St. Antonius (1993/94), sowie an der Gestaltung und Erneuerung des Rosengartens. Ein besonderes Anliegen war dem Preisträger sich außerdem um alle Pachtangelegenheiten zu kümmern und eine neue Nutzung für das ehemalige Schwesternhaus „Antoniusstift“ anzustreben. Seit Anfang 2016 lebt dort eine syrische Familie, deren Betreuung der Geehrte übernommen hat. Zudem war Heinz Piekarz 1994 für eine Amtszeit Mitglied des Kirchensteuerrates und hat sich in allen Bereichen der Kirchenvorstandsarbeit in außerordentlicher Weise eingesetzt.

Auch Norbert Cruse war nach seiner Erstkommunion bis zu seinem 18. Lebensjahr Messdiener. Seit 1958 war er Mitglied der, zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau befindlichen, Pfadfindergruppe. Ab 1963 übernahm er Verantwortung in der Pfadfinderschaft als „Siedlungsführer“. Um die Voraussetzungen zu schaffen, dass Belecke ein eigenständiger DPSG-Stamm wurde, besuchte Cruse erfolgreich die notwendigen Fortbildungen. 1966 erhielten die Belecker Pfadfinder ihre Ernennungs-Urkunde und Norbert Cruse wurde ihr Stammesvorsitzender. Als Leiter der Pfadfinderstufe begleitete er von 1968 bis 1979 die jährlichen Freizeiten und Zeltlager. In den 60er Jahren arbeitete der Geehrte zudem im BDKJ  als stellvertretender Pfarrjugendleiter. Auch im Belecker Jugendkarneval, der damals Teil der kirchlichen Jugendarbeit war, war Norbert Cruse aktiv. Von 1981 bis 1993 war er zudem Vorsitzender des Pfarrgemeinderates St. Pankratius und dort u. a. bis 2007 Redaktionsmitglied des jährlichen Weihnachtsbriefes. Zu dieser Zeit war er außerdem für zehn Jahre Mitglied im Dekanatspastoralrat des Dekanats Rüthen. 21 Jahre (1997-2018) Mitgliedschaft im Kirchenvorstand St. Pankratius, davon sieben Jahre als stellvertretender Vorsitzender (2001-2018) und neun Jahre (2009-2018) als geschäftsführender Vorsitzender runden das langjährige Wirken Cruses ab. In diese Zeit fielen/fallen folgende Projekte: Umbau des Pfarrzentrums, sowie der Kindergärten St. Pankratius, Heilig Kreuz und des Anno-Hauses, Errichtung und Unterhaltung des Stadtmuseums „Schatzkammer Propstei“, Außensanierung der Propsteikirche St. Pankratius, Innenrenovierung der Heilig-Kreuz-Kirche, Restaurierung der Altäre und Innenausstattung der Propsteikirche und Außensanierung der Külben- und Kreuzkapelle. Eine besondere Aufgabe in Cruses Amtszeit sei zudem die Zusammenlegung der Kirchengemeinden Beleckes in Form einer Rückpfarrung gewesen. Der Geehrte habe sich auch stets um die Pflege der Grünanlagen um Kirchen und Pfarrhaus gekümmert und zu diesem Zweck einen Kreis ehrenamtlicher Helfer ins Leben gerufen. „Norbert Cruse und Heinz Piekarz haben sich mit ihrer jeweiligen Kirchengemeinde identifiziert und waren stets anerkannte Repräsentanten vor Ort, unsere Zusammenarbeit war immer von großer gegenseitiger Wertschätzung und uneingeschränktem Vertrauen geprägt. Außerdem haben sie die nötigen Veränderungen des Pastoralverbundes zu jeder Zeit konstruktiv und loyal mitgetragen“, dankte Gudermann abschließend auch im Namen seiner Vorgänger, beider Kirchengemeinden und „der Menschen dort“. 

Gaby Schmitz


Informationen zum „Pro Ecclesia et Pontifice“ 
Das Ehrenkreuz Pro Ecclesia et Pontifice (lat. „Für Kirche und Papst“) ist eine päpstliche Auszeichnung für besondere Verdienste um die Anliegen der Kirche und des Papstes. Es wurde von Papst Leo VIII 1888 gestiftet.
Das Ehrenzeichen besteht aus einem stilisierten Kreuz, dem Wappen des Heiligen Stuhls und der Inschrift “Pro Ecclesia et Pontifice”. In der Mitte des Kreuzes sind die Apostel Petrus und Paulus dargestellt. Gehalten wird es von einem breiten Ordensband in den Kirchenfarben Gelb und Weiß.

Betriebsausflug der Eine-Welt-Gruppe

Neben der Sammelaktion „Stifte stiften“, Fairem Frühschoppen und coffee stop auf dem Wilkeplatz nutzten die Aktiven der Eine-Welt-Gruppe Belecke die Faire Woche zu ihrem jährlichen Betriebsausflug. Ziel in diesem Jahr war der Weltladen in Borchen. Begeistert waren alle von den schönen Räumlichkeiten, die erst im Frühjahr bezogen wurden und von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt werden. Mit neuen Ideen und Plänen der Kooperation kehrten die Belecker zurück, nachdem sie sich  zuvor im Café Auszeit in Rüthen mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten. Noch bis morgen (Freitag) läuft die Aktion „Stifte stiften“, bei der im Eine-Welt-Laden in der Wilkestraße von 17-18 Uhr Bunt- und Bleistifte sowie weiteres Schulmaterial abgegeben werden kann, das Kindern in Afrika zur Verfügung gestellt wird.

kfd Frauen aus Belecke drei Tage auf Tour

Nach dem Reisesegen starteten 46 Frauen gut gelaunt und erwartungsvoll in Richtung Westen zu ihrer 3Tages-Fahrt. In Aachen wurde übernachtet , aber auch die niederländische Stadt Maastricht und das Eifelstädtchen Monschau standen auf dem Programm. Vor der Stadtführung in Aachen , besichtigten die Frauen noch kurzfristig die Schokoladenfirma Lindt. Dann aber begann vom Theaterplatz aus der geführte Rundgang durch die 2000 Jahre alte Stadt Aachen. Die Aachener Printen, das Gebäck, das nicht verderben kann, der Elisenbrunnen, wo heute noch heißes Wasser aus der Erde sprudelt, der Aachener Dom mit dem Karlsschrein und vieles mehr beeindruckte die Belecker Frauen sehr. Bevor es am Abend zum gemeinsamen Abendessen ging, konnten sie die Stadt auf eigene Faust durchstreifen. 

Gespannt waren alle auf die Stadt Maastricht, die am zweiten Tag Ziel der Reise war. Enge Gassen, kleine alte Fachwerkhäuser, die oftmals einen kleinen Laden mit interessanten Auslagen beherbergen, prägen das Stadtbild. Die Beleckerinnen staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass man nicht nur den Nikolaustag prächtig feiert, sondern dass ausgiebig Karneval gefeiert wird, sprich, man läuft eine Woche lang im Karnevalskostüm durch die Straßen. Der Tag klang mit einem fröhlichen Beisammensein aus. 

Nachdem die Koffer am 3. Tag wieder im Bus verstaut waren, führte der Weg durch die gebirgige Landschaft der Eifel. Tief in einem engen Tal der Rur (ohne h) erreichten die Reisenden das Städtchen Monschau Heute floriert hier vor allem der Tourismus. Bei der Besichtigung einer Senfmühle erfuhren die Beleckerinnen alles über die Senfherstellung und seine Geschmacksvariationsmöglichkeiten. „Da schmeckt die Wurst nochmal so gut!“ Eine fröhliche Reise mit vielen Eindrücken und Begegnungen ging am Abend zu Ende. Die Frauen überlegten, wohin es wohl im nächsten Jahr gehen wird. 

Faire Woche 2019 – Eine-Welt-Gruppe

In der Zeit vom 13. – 27. September 2019 findet die diesjährige Faire Woche statt.

Mit verschiedenen Aktionen beteiligt sich die Eine-Welt-Gruppe Belecke wieder daran:

Vom13. – 27. September unterstützen wir die Aktion “Stifte stiften”.

Wir sammeln Bleistifte, Buntstifte, Kugelschreiber, Radiergummis, Lineale, Bastelscheren, Spitzer, Mäppchen, Hefte und Schulranzen. Die 1-2-3 Kinderfonds Stiftung schickt die Sachen weiter auf Reise nach Afrika. 
Nähere Infos hier: www.stifte-stiften.de 

Am Sonntag,15. September, beteiligen wir uns am Fairen Frühschoppen der Kirchengemeinde, der nach dem Gottesdienst ab ca. 11:30 Uhr auf dem Kirchplatz an der Lanfer stattfindet.

Am Dienstag, 17. September, freuen wir uns auf die “Maxi-Kinder” der Kindertagesstätte Heilig Kreuz Belecke, die neugierig unseren Eine-Welt-Laden erkunden möchten.

Am Mittwoch,18. September, findet – bei beständiger Witterung – der schon bewährte coffee-stop von 9-12 Uhr auf dem Wochenmarkt auf dem Wilkeplatz in Belecke statt.
Bei Kaffee oder Tee aus fairem Handel kann man dieses Mal nicht nur über fairen Handel ins Gespräch kommen, sondern sich an der “AnsprechBar” über “Gott und die Welt” austauschen und an der Befragung der katholischen Kirche in Warstein teilnehmen.

Und natürlich können Sie montags bis freitags von 17-18 Uhr im Eine-Welt-Laden in der Wilkestrasse. 11 fair gehandelte Waren einkaufen.

Herzlich willkommen!

Staatssekretär Dr. Jan Heinisch trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Warstein ein

Förderbescheid über 173250 Euro an den Kultur- und Heimatverein Badulikum.

Am Freitagmittag überbrachte Staatssekretär Dr. Jan Heinisch vom Ministerium fürHeimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW, in Vertretung der kurzfristig verhinderten Ministerin Ina Scharrenbach den Förderbescheid. Darüber freuten sich Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, Heimatvereinsvorsitzender Hans-Jürgen Raulf, Vertreter aller Gruppierungen des Heimatvereins und interessierte Belecker Bürger. 

Hermann Kroll-Schlüter, Alois Hanses, Christoph Linn, Dr.Jan Heinisch (Staatssekretär), Heinz Menke, Ortsvorsteher Heiner Maas, Hanjo Körling, Heinz Schluer, Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, Jörg Blöming (CDU-Landtagsabgeordneter) und Hans-Jürgen Raulf (Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins Badulikum) 
Besichtigung des Horizontalsägegatters an Stütings-Mühle, Erklärungen von Christoph Linn
Zeitzeuge Hermann Kroll-Schlüter erklärte die Funktion des Bunkers, als Anfang April 1945 die Amerikaner Belecker einnahmen.
Gummistiefel waren Pflicht bei der Erkundung im ehemaligen Bunker aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.
Dr. Jan Heinisch übergibt den Förderbescheid an Hans-Jürgen Raulf vom Belecker Heimatverein
Dr. Jan Heinisch trägt sich stellvertretend für Ministerin Schnarrenbach in das Goldene Buch der Stadt Warstein ein. 
Beifall von den Gästen an Stütings-Mühle, für die Übergabe des Förderbescheides. 

Nach der Begrüßung besichtigte der Staatssekretär das Horizontalgatter und die Turbine. Christoph Linn, Sprecher des Arbeitskreises Mühlrad erklärte dem Gast die Besonderheiten der Anlage, die seit vielen Jahren ehrenamtlich gewartet wird. Als nächstes zeigte ihm Adalbert Friederizi den Rück- und Aufbau des kleinen Speichers. 

Ein besonderere Besichtigungspunkt war der Bunker. Zuvor informierte Hermann Kroll-Schlüter, als Zeitzeuge der zum Ende des zweiten Weltkrieges die Nutzung des Bunkers aus erster Hand miterlebte. Gummistiefel und Schutzhelm waren Pflicht und so besichtigte die Gruppe, angeführt von Hans-Jürgen Raulf die Schutzgänge. Diese sollen in der nächsten Zeit für Besucher wieder zugänglich gemacht werden. 

Nach diesen Eindrücken trug sich Staatssekretär Dr. Jan Heinisch in Vertretung von Ministerin Ina Schnarrenbach in das Goldene Buch der Stadt Warstein ein, in gelben Gummistiefeln. So habe er sich noch nie in ein Goldenes Buch eingetragen, meinte er vorher. Er habe eindrucksvoll miterlebt, wie die Belecker diese angestrebten Projekte hinbekommen werden, lobte er den Einsatz der Heimatfreunde und übergab guten Gewissens die Fördersumme. Mit diesem Geld wird in der nächsten Zeit das „Informationszentrum für Heimatgeschichte“ entstehen. 
Text und Fotos: Michael Sprenger