„beGEISTert“

Wie jedes Jahr am Pfingstmontag hatte die Belecker Kirchengemeinde zum Gottesdienst an der Külbenkapelle ein. 
Bei bestem Wetter waren zahlreiche Gemeindemitglieder der Einladung gefolgt und so konnte Ralf Hubert Bronstert eine große Gottesdienstgemeinde zum Gottesdienst auf der Külbe begrüßen.
Für die richtige Atmosphäre an der Kapelle sorgen schon seit vielen Jahrzehnten die Nachbarschaft vom Kapellenweg und die Schützen der Nordkompanie. Sie übernehmen die Vorbereitungen für den ‘Freiluftgottesdienst’, wenn sie den Altar herrichten, Bänke stellen und zum anschließenden Frühschoppen einladen.

Pfingstmesse an der Külbenapelle

Unter der Leitung von Gemeindereferentin Renate Bracht hatte der Liturgiekreis den Gottesdienst inhaltlich und musikalisch vorbereitet und ‘beGEISTernd’ mitgestaltet.
Nach dem Gottesdienst hatten die Schützen der Nordkompanie zum Frühschoppen eingeladen, während der Elternrat der KiTa St. Pankratius zum Coffee Stop eingeladen hatten.

Text: Anja Werthmann, Foto: Dirk Biernoth

Pfingstmontag mit „Freiluft“-Gottesdienst, Coffee Stop und Frühschoppen auf der Külbe

Jedes Jahr am Pfingstmontag lädt die Belecker Kirchengemeinde zum Gottesdienst an der Külbenkapelle ein. Tatkräftig unterstützt wird sie bei den Vorbereitungen dazu schon seit vielen Jahrzehnten von der Nachbarschaft der Kapelle und der Nordkompanie der Bürgerschützengesellschaft. Sie übernehmen die Vorbereitungen für den ‘Freiluftgottesdienst’, wenn sie den Altar herrichten, Bänke stellen und zum anschließenden Frühschoppen einladen. Zudem lädt der Elternrat des St.-Pankratius-Kindergartens nach dem Gottesdienst zum Coffee Stop ein. Der Gottesdienst am Pfingstmontag, 10. Juni, beginnt um 10 Uhr. Er wird vom Liturgiekreis vorbereitet und mitgestaltet. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche statt (es wird dann dort geläutet, wo der Gottesdienst stattfindet).

Pfingstmesse im Jahr 2018

JuKi-Gottesdienst am Pfingstsamstag

Die JungeKirche Belecke lädt am Pfingstsamstag um 18.30 Uhr zum Gottesdienst in die Propsteikirche ein. Am Vorabend von Pfingsten geht es um unter dem Motto „How to be Christ“ um das Christ sein. „Wie ist man eigentlich Christ?“, „Was muss man als Christ tun?“ und „Was bedeutet Liebe für einen Christ?“ – Fragen, die sich die Jugendlichen gestellt haben und auf die im Gottesdienst Antworten gesucht werden. Dazu wird es auch wieder moderne Musik von der JuKi-Band geben. Die Einladung richtet sich natürlich nicht nur an Jugendliche!

Bürgermeister-Wilke-Preis für den Feuerwehr-Löschzug

Christian Büenfeld, Harald Borghoff und Björn Friederizi erhielten die Auszeichnung von Hans-Jürgen Raulf.

Seit genau 95 Jahren gibt es in Belecke die Freiwillige Feuerwehr und genauso lange setzten sich die Damen und Herren für die Belecker Bevölkerung ein. „Freiwillige Feuerwehr heißt: Engagement, Hilfsbereitschaft, Kameradschaft, Soziale Verantwortung. Es ist ein unverzichtbarer Teil inneren Sicherheit unserer Stadt“, so die Worte von Heimatvereinsvorsitzendem Hans-Jürgen Raulf in seiner Laudatio zur Vergabe des Bürgermeister-Wilke-Preises während der Sturmtagsfeier am Kaiser-Heinrich-Bad. 

Löschzugführer Harald Borghoff bedankt sich beim Kultur- und Heimatverein Badulikum für die Auszeichnung.

„Da sich die Belecker Feuerwehr neben ihren Pflichtaufgaben auch zusätzlichen Aktionen für unseren Heimatort stellt, ist für sie selbstverständlich. Sie beteiligten sich an Stadtfesten, Präsentationen im Stadtzentrum, Tage der offenen Tür, Informationen für Kindergärten und Schulen, Sicherheitsdienste bei Veranstaltungen, Integration von Flüchtlingen, Nachwuchs ausbilden u.s.w. Dazu gehört auch der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr. Die Spielleute musizieren neben ihrem Feuerwehrdienst. So etwas geht nur mit starkem persönlichem Engagement zum Wohle unserer Bürgerschaft“, führte Raulf weiter aus und übergab die Urkunde und Medaille an Löschzugführer Herald Borghoff und seine beiden Stellvertreter Björn Friederizi und Christian Büenfeld. 

Beifall der vielen Gäste der Sturmtagsfeier am Kaiser-Heinrich-Bad.

Der Vergabe des Preises war ein ökumenischer Gottesdienst mit Pastorin Jutta Schorstein und Pfarrer Ralf Hubert Bronstert vorausgegangen. Jutta Schorstein predigte über Wasser und Sturm. Sie hob dabei die beiden Element hervor und wies darauf hin, dass beide jeweils zwei Seiten haben. Sie verband diese und spannte so den Bogen vom Sturmtag zum 85-jährigen Bestehen des Kaiser-Heinrich-Bades. 

Spielmannszug des Belecker Löschzuges
Musikvereinigung Belecke

Am 5. Juni 1934 wurde für einen Teil des heutigen Kaiser-Heinrich Bades der Grundstein gelegt, also auf den Tag genau vor 85 Jahren. Damalswollte man in Belecke etwas neues schaffen, einen Kurbetrieb einführen. In nur zwei Monaten wurde das Gebäude durch die Initiative von Caspar Bracht und einigen Musiker des Kolping-Orchesters errichtet. Hier hatte schon 1000 Jahre vorher Kaiser-Heinrich II. und sein Gattin Kunigunde durch das Belecker Wasser Linderung erfahren. 

Belecker Männerchor Pankratius 1860

Zur musikalischen Unterhaltung der Sturmtagsfeier sorgte während des ökumenischen Gottesdienstes der Gemischte Chor. Im Programm wirkte der Belecker Männerchor Pankratius 1860, der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr und die Musikvereinigung Belecke mit. 

Text und Fotos: Michael Sprenger

571. Sturmtag

Fotos vom Sturmtagsböllern an Stütings-Mühle.
Zu den Gästen gehörten neben den Beleckern, auch die Delegation aus Soest, Warsteins Ortsvorsteher Dietmar Lange und Freunde der alten Tradition.

ab 5 Uhr wurde geböllert.
Andreas Farke und Till Schenuit an der Böllerkanone
Frühstück für alle
…auch Friedel Schröder hat geböllert.
Die Kanone wird für den nächsten Schuss geladen.
Einst Feinde, jetzt gute Freunde. Die Soester Delegation besuchte zum zehnten Mal den Belecker Sturmtag in ihren historischen Kostümen.
(Fotos: Michael Sprenger)

Schatzkammer Pfingsten geöffnet

Aufgrund der wiederholten Nachfragen hat sich der ANNO-Museumskreis entschlossen, am kommenden Pfingstwochenende das Museum „Schatzkammer Propstei Belecke“ zusätzlich zu öffnen. So wird allen interessierten Besuchern die Möglichkeit gegeben am Pfingstsamstag, Pfingstsonntag und Pfingstmontag jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr die anspruchsvolle Ikonenausstellung des Künstlers Manfred Mansfeld zu bewundern. Diese Sonderausstellung selbst endet am Pfingstmontag, 10. Juni. 2019.

Belecker Heimatverein besuchte Aachen – Stadt- und Domführung

In diesem Jahr führte die Städtefahrt des Heimat- und Verkehrsvereins Badulikum in die Bade- und Domstadt Aachen. 45 Heimatfreunde hatte sich wieder einmal für die diesjährige Fahrt angemeldet, die zum zwölften Mal von Rita und Hans-Jürgen Hense bis ins kleinste Detail bestens vorbereitet war. 

Nach etwas über zwei Stunden kehrten die Belecker zunächst in ein Café ein, um sich bei einem Verwöhnfrühstück zu stärken. Bei schönem Maiwetter zeigten ihnen die Stadtführer die Besonderheiten der Aachener Altstadt mit seinen Spuren aus der Zeit der Römer und Kaiser Karls des Großen, die hier an vielen Stellen zu erkennen sind. Es waren aber nicht nur die Belecker, die Aachen besuchten. Unzählige Touristen hatten die gleichen Ideen und hatten sich die Altstadt für einen Besuch ausgesucht und so war es nicht verwunderlich, dass sehr viele Cafés, die öffentlichen Plätze und Restaurants überfüllt waren. Trotzdem fanden die Belecker noch schöne Lokale, um ihren Durst mit einem Kölsch oder Kaffee zu löschen. 

Einer der Höhepunkte des Tages, war die Besichtigung im Aachener Dom. Der achteckige Mittelpunkt des Doms mit seinen Säulen, vergoldeten Mosaiken, Mamor und in der oberen Etage der Krönungsstuhl. Es ist ein einfacher Stuhl aus Mamor gearbeitet, auf dem schon 30 Könige und Kaiser gekrönt wurden. Der Dom ist eines der berühmtesten Denkmäler abendländischer Baukunst, Begräbnisstätte Karls des Großen und bedeutende Wallfahrtskirche. 1978 wurde der Dom als erstes deutsches Bauwerk in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Nach diesen unvergessenen Eindrücken hatten die Belecker noch Zeit einen Kaffee zu trinken und sich die kulinarischen Köstlichkeiten, die Aachener Printen schmecken zu lassen. Diese gibt es in Aachen in jedem Café, in den verschiedensten Varianten und das ganze Jahr über und zu kaufen. „Es ist kein typisches Weihnachtsgebäck, so wie es zu sein scheint“, erklärte der Stadtführer. 

Nach diesen ereignisreichen Stunden in Aachen, fuhren die Heimatfreunde wieder zurück. Mitorganisator Hans-Jürgen Hense bedankte sich bei allen Mitreisenden für die Harmonie der Gruppe und stellte in Aussicht im nächsten Jahr wieder so eine Reise mit seiner Frau Rita zu organisieren. (msp)

72-Stunden-Aktion erfolgreich abgeschlossen

„Wir haben es geschafft,“ sa waren sich Steffi Lehmenkühler und Verena Hillebrand vom Leitungsteam der Belecker Pfadfinder einig, als sie am Sonntagmittag die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) erfolgreich abschliessen konnten. „Ihr habt in den letzten 72 Stunden erstaunliches geleistet. Wo vorher noch hohe Brennnesseln standen ist eine sehenswerte Feuerstelle entstanden,“ fügte Till Schenuit hinzu. 

Eine Feuerstelle mit Sonnensegel und Sitzbänken, Insektenhotel, Hochbeet, Wildblumenwiese, Lichterkette und Hinweisschilder der diesjährigen Aktion sind fertig. Es war eine Gemeinschaftsarbeit, bei der handwerkliches Geschick, gute Ideen und Organisationstalent gehört. Dabei hatten die Jungen und Mädchen den richtigen Umgang mit einem Akku-Schrauber, Farben und Pinsel und Holzbearbeitung mit Schleifpapier gelernt. Ein interessantes Projekt ist das Hochbeet. Nachdem sie mit Europaletten das Beet errichtet und mit Mutterboden aufgefüllt hatten säten sie verschiedene Sorten Saatgut und pflanzten gleichzeitig einige Salatsorten an. Das Ergebnis werden die Juffis und Wölflinge bei guter Pflege in den nächsten Wochen sehen und dann, wenn alles gut gewachsen ist auch ernten. 

Doch ohne die Mithilfe der Eltern, ehrenamtlichen Handwerkern, materieller sowie finanzieller Unterstützung vieler Menschen haben alle zusammen einen schönen Platz zum Verweilen und für die Gemeinschaft geschaffen. 

Von dem Geschaffenem überzeugten sich die Eltern, Großeltern, Geschwister, Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat, Pastor Markus Gudermann, Bürgermeister Dr. Thomas Schöne und interessierte Gäste. Zum Schluß der Aktion gab es für die alle Helfer dieses Gemeinschaftsprojektes Bratwürstchen vom Holzkohlengrill. Die Feuerstelle selbst war noch nicht ganz fertiggestellt, der Beton muss erst noch einige Tage aushärten. (msp)

„72-Stunden uns schickt der Himmel“ – Aktion der Pfadfinder – Feuerstelle am Jugendheim

Es war schon sehr spannend als Steffi Lehmenkühler den goldenen Briefumschlag öffnete und den 29 anwesenden Juffis und Wölflingen die Aufgaben für die nächsten drei Tage vorlas: „Der DPSG Stamm Belecke wird in 72 Stunden auf der Wiese vor dem Jugendheim eine (eventuell überdachte) Feuerstelle (mit Sitzmöglichkeit) errichten, auf der auch gegrillt werden kann.“ „Ich bin sehr gespannt, was ihr in den nächsten 72 Stunden schafft. Ihr habt Schulfrei bekommen und könnt die nächsten drei Tage hier aktiv mitwirken, nur schlafen dürft ihr zu Hause“,“ meinte sie anschließend und gab die Aufgaben an die Leiter weiter. 

Diese 72-Stunden-Aktion wurde nach sechs Jahren wieder vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ausgearbeitet an der sich bundesweit wieder über 100.000 Kinder und Jugendliche aktiv beteiligen werden. Die Initiativen wirken auch viele Jahre noch nach, da sie ein langfristiges Engagement legt und das Gemeinschaftsgefühl aller Beteiligter stärkt. In der Zeit vom vergangenen Donnerstagabend bis Sonntagmittag werden in ganz Deutschland Projekt errichtet die die Welt ein Stückchen besser machen, sie greifen politische und gesellschaftliche Themen auf und sind lebenswertorientiert. 

Die Feuerstelle wird am Jugendheim, im Garten der ehemaligen Pfarrvikarie, errichtet. Auf dieser Wiese wird sich bis Sonntagmittag einiges verändern. Während Till Schenuit die Brennnesseln mit einer Motorsense kürzte, saßen die Juffis und Wölflinge in kleinen Gruppen im Gemeinschaftsraum und erarbeiteten mit ihren Leitern und Leiterinnen die möglichen Pläne für den neuen Platz. Es ist eine Gemeinschaftsarbeit. Ihre Ideen und Gedanken malten sie auf bunten Karton und diskutierten die verschiedenen Möglichkeiten. Danach sichteten sie alle Vorschläge, debattieren über die vielfältigen Ideen und einigten sich dann auf die vorläufige Gestaltung der neuen Feuerstelle. Viele Details werden sich erst in der eigentlichen Bauphase ergeben und man wird gespannt sein, wie die kleinen Baumeister ihre Ideen umsetzen. Wenn sie ihre Aufgabe bis Sonntagmittag schaffen, können sie an der neuen Feuerstelle ihre ersten Würstchen grillen. 

Hier noch ein Aufruf an die Belecker: wer die Pfadfinder bei der 72-Stunden-Aktion finanziell oder materiell unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Letztendlich wird dieser Platz nicht nur für die Pfadfinder mit ihren vielen Gruppen sein, sondern es wird ein Platz für die Gemeinschaft. (msp)

Der Umschlag ist geöffnet und die Aufgabe vorgelesen. Die Leiter / innen v.l. Sinah Lehmenkühler, Elias Lehmenkühler, Steffi Lehmenkühler, Marie Körling, Till Schenuit und Sophie Strugholz
Mit viel Engagement und Vorfreude gehen die Juffis und Wölflinge an die Arbeit