Skaterplatz wird seiner Bestimmung übergeben


Rechtzeitig zum Frühjahr, am 7. April 2019, wird der neue Skaterplatz hinter der Schützenhalle offiziell seiner Bestimmung übergeben. Gleichzeitig veranstaltet der Gewerbeverband Belecke einen Verkaufsoffenen Sonntag.

Damit unsere Warsteiner Kids auch mit Skateboards umgehen können, findet an dem Sonntag ein Workshop statt, organisiert durch Profis von skate-aid. Material wie Boards und Schutzkleidung sind ausreichend vorhanden. In den nächsten Tagen werden durch das Jugendamt und das forum 

jugendarbeit e.V. Plakate und Flyer verteilt, die Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren zur kostenlosen Teilnahme am Workshop mit Challenge einladen. Die Aktion startet um 10.00 Uhr morgens. Um 15.30 Uhr wird der Platz durch Bürgermeister Thomas Schöne und Ortsvorsteher Heiner Maas offiziell eröffnet, gleichzeitig erhalten die Challenge-Gewinner ihre Preise. 

Da die Plätze für den Workshop begrenzt sind, sollten sich alle Interessierte bis zum 29. 3. 2019 im Jugendamt bei Christina Müller anmelden. (c.mueller@warstein.de/ Telefon: 02902 81318).

40.000 Euro hat der Bau des Platzes gekostet. Finanziert werden konnte die Anlage mit Hilfe von Leader-Mitteln (28.324 €) und zahlreicher Sponsoren, die wir hiermit einladen, an der offiziellen Eröffnung teilzunehmen!

Für eine musikalische Untermalung und das leibliche Wohl ist gesorgt, es gibt kostenlos Snacks und Getränke, auch die Cocktailbar Katerfrei eröffnet einen Stand. Zusätzlich können sich Mädchen und Jungen auf einer Hüpfburg austoben. Die Veranstalter hoffen nun, dass viele Neugierige sich an dem Tag einfinden!

Elke Bertling

Zukunftsthema Klimawandel und Weiterbildung sind wichtige Themen der Feuerwehr


Letztmalig hielt der Löschzug Belecke seine Jahresdienstbesprechung im kleinen Schulungsraum des Gerätehauses ab. Schon in den nächsten Tagen werden die Feuerwehrangehörigen die obere Etage des Hauses leerräumen. Mobiliar wird nach Warstein ausgelagert, Sperrmüll wird in Container verstaut und Bilder, Urkunden und weitere Dekoration findet einen Platz bei den Kameraden. 

Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird eine Fachfirma diesen Bereich entkernen und für den anstehenden Umbau herrichten. Erst wenn der neu errichtete Anbau fertiggestellt ist und die Fahrzeuge sowie alles technisches Inventar im Sommer umgezogen sind, geht es mit den abschliessenden Arbeiten am Altbau weiter. 

In seinem Jahresbericht erwähnte Christian Büenfeld, der für den verhinderten Hermann-Josef Nürenberg dass Protokoll verlas, auf die Besonderheiten des letzten Jahres hin. 119 Einsätze, ein plus von 29, hatte der Löschzug zu bewältigen. Ganz besonders hielt das Sturmtief „Friederike“, das elf Jahre nach Kyrill über Deutschland zog, alle in Alarmbereitschaft. Hier verzeichnete der Löschzug allein 39 verschiedene Einsatzorte. Ebenso halfen sie in Soest bei eine Hochwassereinsatz aus. Auch in Lippstadt leisteten die überörtliche Hilfe bei einem Großbrand in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb. 

Weiterbildung wird im Löschzug groß geschrieben. So führten Sabine Raulf und Claudia Schröder in den drei Belecker Kindergärten Brandschutzerziehung durch. An einem Drehleiter-Maschinistenlehrgang mit der Feuerwehr Rüthen nahmen Marvin Reinhard, Dennis Richter und Sven Masiak teil. Carina Becker nahm an einem Truppführerlehrgang, Matthias Sprenger, Björn Friederizi, Stefan Kratz und Sven Masiak an einer Fortbildung für Kettensägen teil und Hassan Torabpourshiraz besuchte erfolgreich den Grundlehrgang, Sprechfunkerlehrgang und den Lehrgang für Atemschutzträger. Einige Kameraden nahmen an einem Übungstag auf dem Geländes des Instituts der Feuerwehren in Münster teil. Allen gratulierte Löschzugführer Harald Borghoff für ihre bestandenen Lehrgänge und dankte für ihr Engagement im Löschzug. 

In seinem Bericht ging Stadtbrandinspektor Michael Döben auf die in Zukunft gestellten Herausforderungen der Feuerwehren ein. „Der Klimawandel wird auch bei den Feuerwehren keine Halt machen. Allein im vergangenen Jahr hatten wir drei große Einstanzte mit Sturm und Hochwasser. Was ist denn mit unseren Wäldern? Vielen sind noch die Bilder von den Waldbränden in Kalifornien und am Mittelmeer in guter Erinnerung. Wir haben auch große zusammenhängende Wälder. Wir müssen uns auf solche möglichen Einsätze vorbereiten“, betonte er und gab zu bedenken, dass die Stadt schon in diese Richtung denke, dass neue Fahrzeuge mit starken Pumpen und großen Tanks beschafft würden. Mit der Neuanschaffung eines TLF4000 für den Belecker Stadtort sei die Wehr auf dem richtigen Weg. Ebenso sei die Weiterbildung für solche Szenarien zu beachten.

Im Löschzug Belecke verfügt zur Zeit über 65 aktive Einsatzkräfte, davon fünf Anwärter, 13 Herren gehören der Alters- und Ehrenabteilung an, 15 Jungen und Mädchen zur Jugendfeuerwehr und 15 Kameraden aus dem Stadtgebiet sind in der Tagesalarmierung. 

Schon seit vielen Jahren nehmen die Aktiven des Löschzuges an Leistungswettkämpfen im Kreis teil. Für zehn Teilnahmen erhielten Matthias Sprenger und Daniel Becker eine Anstecknadel in gold auf blauem Grund. 

Hendrick Buchheister berichtete von der Jugendfeuerwehr. 15 Jungen, davon vier Mädchen sind im Löschzug aktiv und treffen sich regelmäßig im Gerätehaus. Erst im vergangenen Jahr nahmen sie an der Jahresabschlussübung teil und konnten so Erfahrung sammeln. In diesem Jahr nehmen sie am traditionellen Zeltlager an Pfingsten in Welver teil. Buchheister dankte allen Betreuter, besonders Christian Büenfeld, der viele Jahre die Leitung der Jugendfeuerwehr inne hatte. 

(msp)



Die Kulturinitiative Warstein e.V. zeigt:


einen aktuellen Film über Papst Franziskus

Termin: Sonntag 17.03. um 18:00 Uhr; Ort:  Neue Aula Belecke

In diesem Film begleitet Regisseur Wim Wenders das Publikum auf einer persönlichen Reise mit Papst Franziskus. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche. 

Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligionen.

Ro-Mo-Zug in Belecke

Fotos von Michael Sprenger


Einer der größten Rosenmontagszüge im gesamten Sauerland ist glanzvoll beendet worden. Neben den Belecker Karnevalsgesellschaften GBK und Juka 56 (Jugendkarneval) beteiligten sich Vereine und Gruppierungen aus 13 benachbarten Orten. Altengeseke, Anröchte, Anröchte/Berge, Berlingsen, Allagen, Drewer, Effeln, Mellrich, Mühlheim, Sichtigvor, Waldhausen, Uelde und Niederbergheim. Am Rosenmontagszug 2019 in Belecke nahmen teil: 12 Prunk-und Motivwagen, 9 Prinzenwagen, 6 Fußgruppen mit Jäckel, 11 große Fußgruppen, 9 kleine Fußgruppen, 22 Garden, 4 Jäckel, 3 Musikkapellen. Mit insgesamt ca. 1.600 Personen erreichte der Zug eine Länge von ca. 1,2 km.

Fotos vom Belecker Rosenmontagszug

Prinz Henrik I.
Prinz Helmut II.

Fotos: Michael Sprenger

Külbensteinorden für Michael Römer

Vor 44 Jahren war Michael Römer Page bei Josef I. vom Kapellenberg, getreu dem Motto „Mitmachen – Mitlachen“. Er stand in der Bütt, tanzte in der Prinzengarde der GBK und entwarf viele der wunderschönen Orden der Karnevalsgesellschaft. In diesem Jahr verleiht ihm der Senat der Großen Belecker Karnevalsgesellschaft für sein künstlerische Wirken und sein jahrzehntelanges kreatives Gestalten der Orden, Plakate und Werbung für den Belecker Karneval den Külbensteinorden. Diesen überreichte ihm Senatspräsident Hans-Josef Wessel und sein Vize Ulrich Hoppe. „Wer sich die Sessionsorden der letzten Jahre ansieht wird feststellen, da war ein Künstler am Werk, der wahre Kunstwerke geschaffen hat und die Verleihung des Külbensteinordens ist ein Ausdruck des großen Dankes und unserer Sympathie für sein künstlerisches Engagement“, so Wessel in seiner Dankesrede vor den Senioren in der festlich geschmückten Halle. 

Külbensteinordensträger des Jahres 2019 ist Michael Römer, diesen überreichte ihm Hans-Josef Wessel (r.) und sein Vize Ulrich Hoppe gratulierte. 

Ehrung für Karl-Josef Rodehüser und Helmut Hillebrand

Karl-Josef Rödehüser und Helmut Hillebrand nach ihrer Ehrung für langjährige Mitgliedschaft im Löschzug.

Seit 60 Jahren sind Karl-Josef Rodehüser und seit 50 Jahren Helmut Hillebrand Mitglied im Löschzug Belecke. Sie erhielten im Rahmen der Agathafeier am vergangenen Samstag Urkunden und Geschenke des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Kameraden des Löschzuges.

Für Karl-Josef Rodehüser begann der aktive Feuerwehrdienst im Jahr 1958, damals noch im alten Gerätehaus am Kallerweg. Nach der Grundausbildung absolvierte der Oberfeuerwehrmann seine Maschinistenausbildung als einer der letzten Teilnehmer an der Landesfeuerwehr in Münster, er fungierte auch als Fahrer und später als Rettungssanitäter.

1968 interessierte sich Helmut Hillebrand für die Feuerwehrtechnik und meldete sich bei der Feuerwehr an. Praktische und theoretische Erfahrungen sammelte er bei vielen Einsätzen und Übungen und absolvierte nach einigen Jahren die Prüfung zum Hauptbrandmeister. Er war aber nicht nur im Belecker Löschzug aktiv. Sein überregionales Interesse lag im Katastrophenschutz. Ab 1974 war er Gruppenführer im zweiten Zug des Kreises Arnsberg und nach der kommunalen Gebietsreform Zugführer im vierten Zug des Kreises Soest. Nach dessen Auflösung zu Beginn der 1990er Jahre war er stellvertretender Wehrführer der Stadt Warstein. 

„Dass es am Umbaus des Belecker Feuerwehrgerätehauses zu Veränderungen kommt, kann jeder sehen. Der Anbau mit seinen sieben Toren ist im Rohbau fertiggestellt und nun beginnen die Handwerker mit dem Innenausbau“, so begann Löschzugführer Harald Borghoff seine kurze Ansprache und begrüßte alle Aktiven, die Jugendfeuerwehr und die Alters- und Ehrenabteilung. Seit 50 Jahren feierten die Blauröckeerstmalsihre traditionelle Agathafeier nicht im Gerätehaus, sondern im Gasthof Hoppe. Borghoff dankte allen Aktiven für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten, ihren Einsatz und großartiges Engagement für die Bürger der Stadt.Dabei begrüßte er fünf neue Kameraden, die zur Zeit in Grundausbildung sind ganz besonders. Erst am Samstag hatten Roman Cruse, Nils Kersting, Paul Ernst, Fabrice Schweda und Maik Heimann in der Grundausbildung die Module eins und zwei erfolgreich abgeschlossen. 

„Das vergangene Jahr war ein sehr arbeitsreiches Jahr. Neben den feuerwehrtechnischen Tätigkeiten kamen noch die Arbeiten, die wir mit dem Umbau hatten. Dieser wird auch in diesem Jahr ein zentrales Thema sein, da bin ich mir ganz sicher. Dazu kommt noch, dass der Löschzug ein neues GWG-Fahrzeug und voraussichtlich ein TLF400 in Dienst stellen wird. Auch durch diese Anschaffungen werden wir viel Zeit und Arbeit in die Weiterbildung stecken müssen“, so Borghoff abschließend und wünschte allen eine schöne Agathafeier .

v.l. Harald Borghoff (Löschzugführer), Karl-Josef Rodehüser, Björn
Friederizi (stellvertretender Löschzugführer), Helmut Hillebrand und Christian Büenfeld (stellvertretender Löschzugführer)

(msp) 

Herbert Seidel baut Heinkel-Roller zusammen – der neunte im Raum Warstein, Rüthen, Soest und Möhnesee


BELECKE. Nach fast einem Jahr ist es geschafft. Herbert Seidel passionierter Bastler in Sachen alter und historischer Motorräder sitz freudestrahlend auf seinem im Mai 1962 erstmals zugelassenen Heinkel-Roller.

Stolz sitzt Herbert Seidel auf seinem Heinkel-Roller, mit einer Laufleistung von 42963 Kilometern, einem 178 Kubikzentimeter, Viertakter, Einzylinder-Motor und geballten neun Pferdestärken.

Im vergangenen Jahr kaufte er sich in Bielefeld einen komplett zerlegten Heinkel-Roller, um ihn wieder fahrbereit zusammen zu schrauben. „Es sah schon ein wenig seltsam aus, als ich alle Teile in meiner Garage liegen hatte. Womit sollte ich anfangen?“, berichtete er nach der Fertigstellung. Vier Jahre war der Roller, der in den Jahren von 1953 bis 1965 zum normalen Straßenbild gehörte, nicht gelaufen.

Nun galt es Ersatzteile zu beschaffen, für Herbert Seidel kein großes Thema. Über die Heinkel Fahrzeugteile GmbH kann jeder Rollerfan alle nur möglichen Teile, vom Scheinwerfer über Kotflügel bis zur kleinsten Schraube als Original-Ersatzteile kaufen. „Oder man muss sich die Ersatzteile selbst bauen. Dazu ist natürlich handwerkliches Geschick notwendig“, erzählt er weiter.

Die Sitzbank war zerschlissen, Bremsanlage und Kupplung defekt, der Lack war nicht mehr in Ordnung, die Reifen brüchig und abgefahren und der Motor lief auch nicht mehr. Alles hat er selbst in unzähligen Stunden selbst repariert. Die Kupplung ausgetauscht und alle Lager im Motor und Getriebe ausgewechselt. Den Zylinderkopf überholt und die Ventile gereinigt. Selbst den Originalfarbton des Lacks konnte er im Handel kaufen. Auf Lacke für historische Fahrzeuge hat sich ein renommierter Lackhersteller spezialisiert, denn hier kann jeder Originalfarben für viele historischen Autos, Roller und Motorräder kaufen.

Heinkel-Roller „Tourist“, wurde von 1953 bis 1965 gebaut und gehörte damals zum gewohnten Straßenbild, der historische Roller wieder neu lackiert im Original Heinkel-Farbton.

Unter die Doppelsitzbank: ein freier Blick auf Motor und Benzintank.

Doch für Herbert Seidel, der schon seit seinem 15. Lebensjahr an Motorrädern, Rollern und Mofas schraubt war der Einstieg in die Reparatur kein so großes Problem. Schon damals kaufte er sich eine funktionsuntüchtige Horex Regina 400. Unendlich viel Zeit hatte er damals an dem Motorrad gearbeitet, Ersatzteile besorgt und gewerkelt und und noch heute ist er stolz auf das Geschaffene. Denn das Motorrad, aus den 1950er Jahren, lief wieder wie am ersten Tag. „Später kaufte mir ein Motorrad-Sammler aus Bayern die Horex ab“, erzählte er schwärmend. Er bastelte an vielen Mofas und Rollern, dazu gehörte auch eine NSU Super Lux, die er wieder fertigstellte. „Ich mach es immer nach dem Motto ‚learning by doing‘ und damit bin ich ganz gut gefahren“ resümiert er sein schönes Hobby.

Tachometer mit zwei Lampen und dem Kilometerzähler, das sind alle Informationen für den Fahrer.

Noch heute sind nach dem Aussagen des Heinkel-Clubs, etwa 3000 Heinkel-Roller in Deutschland fahrbereit, neun sind es im Raum Warstein, Rüthen, Soest und Möhnesee und einer davon steht in einer Garage an der Külbe. In den 1960er Jahren fuhr jeder, der sich ein Auto nicht leisten konnte einen Roller, man nannte es auch Einspurauto. Es gab sie in verschiedenen Farben, sogar die Polizei und die Post fuhren Heinkel-Roller in beige und postgelb. Der „kleine Mann“ fuhr mit seinem Roller in Urlaub, überquerte die Alpen bis nach Italien an die Adria. Doch es war im Vergleich zu heute kein Vergnügen, es war einfach anstrengend, es war etwas für Hartgesottene.

Wenn der Vergaser eingestellt und das Wetter es erlaubt, dann wird Seidel mit dem Roller zum TÜV fahren und ihn für eine Neuzulassung vorstellen. Sehr wahrscheinlich wir er seinen Heinkel-Roller als historischen Roller anmelden. „Nur das `H` am Nummernschild hat etwas besonderes und damit zu fahren, darauf freute ich mich jetzt schon!“, so der Hobbybastler. 

(msp)

Prinz Helmut II. regiert die Belecker Narren

Mit der Prunk- und Galasitzung der Belecker GBK ist der Startschuss für die Karnevalssaison gefallen. Prinz Helmut II ist das neue Oberhaupt.

Prinz Helmut II. aus dem Hause Blanke (Mitte) ist der neue Regent der Belecker Narren.

Die Prunk- und Galasitzung der großen Belecker Karnevalsgesellschaft unter dem Motto “Märchen, Mythen und Monds Karl, sagenhafter Karneval!” hat mit der Proklamation des neuen Prinzen am Samstagabend seinen Höhepunkt gefunden: Prinz Helmut II. aus dem Hause Blanke, Närrischer Märchenprinz vom Belecker Bahnhof und Vogel-verschonender Regent der wärmebringenden Zunft ist der neue Regent der Belecker Narren. Seine Pagen sind Wilfried Steimann und Georg Borghoff. Prinz Helmut II. übernimmt das Zepter von Prinz Thomas II. aus dem Hause Heutger. 

Das getreu dem Motto märchenhafte Programm in der festlich geschmückten und ausverkauften Narhalla Badulikum wurde unter anderem unterstützt von den Garden der GBK, “Henrik und Philipp”, den “Biäelske Boys” sowie “Dai Niggelliggen & Friends”, der Musikvereinigung Belecke und Geschichten von “Hausmeister Bolle”, dem Büttenredner. Am Abend ging die Sitzung bei Musik von DJ JFK in die After-Show-Party über.

Text: Elisa Sobkowiak, Foto: Gaby Schmitz

Liebe Rosenmontagszug – Teilnehmer und Karnevalsjecken,

in Kürze ist es wieder so weit, mit den Prinzenproklamationen in unseren Heimatorten nähern wir uns dem Höhepunkt der 5. Jahreszeit, dem Rosenmontagszug in Belecke.
Die Prunk- und Galasitzung der GBK findet am 09. Februar 2019 statt. Während der Karnevalssitzung, die in diesem Jahr unter dem Motto „Märchen, Mythen und Monds Karl, sagenhafter Karneval“ gefeiert wird, betritt unsere neue Tollität zum ersten Mal den festlich geschmückten Saal der Narrhalla Baduliki. 

Mit gleicher Spannung erwarten wir die Prinzenproklamationen des JuKa ‘56 und die der befreundeten Karnevalsvereine in unseren Nachbarorten. 

Um allen Prinzen, Prinzenpaaren, den vielen Zuschauern und nicht zuletzt uns selber wieder einen bunten, abwechslungsreichen, aber vor allem sicheren Rosenmontagsumzug zu bereiten, lade ich hiermit alle Vertreter der teilnehmenden Gruppen im Namen der Präsidenten der Großen Belecker Karnevalsgesellschaft und des Jugendkarnevals, Christoph Sellmann und Christian Hoppe, zur traditionellen Zugbesprechung ein.
Alle interessierten Karnevalsjecken werden von den Organisatoren Michael Vahle, Tobias Welzel und Fabian Appelhoff am 

Mittwoch, dem 13. Februar 2019 ab 20 Uhr im Deutschen Haus, Wilkestraße 43

alle notwendigen Informationen zur Teilnahme am diesjährigen RoMo-Umzug erhalten. Bitte teilen Sie diese Einladung mit Ihren närrischen Freunden und Bekannten, sowie evtl. erstmalig am Umzug teilnehmenden Interessierten. Für alle Fahrzeuge, Zugmaschinen und Anhänger, die bisher noch nicht im närrischen Lindwurm mitgefahren sind, müssen Sie an diesem Abend eine lesbare Kopie des Fahrzeugscheins mitbringen. 

Wie in den letzten Jahren auch, sind ebenfalls die Preisrichter zu dieser Besprechung eingeladen. Es werden hier die sicherlich für alle Teilnehmer interessanten Modalitäten der Wagen- und Fußgruppenbewertungen besprochen.
Am Rosenmontag bildet dann direkt nach dem Umzug die Preisverleihung den Auftakt der großen RoMo-Party in der Schützenhalle – bestimmt auch in diesem Jahr ein unvergleichliches Erlebnis. Ich freue mich schon darauf. 

Mit karnevalistischem Gruß, 
„ein dreifach Helau“ 

Heiner Maas, Ortsvorsteher Belecke 

Schatzkammer wieder geöffnet.

Im strahlenden Licht präsentieren sich jetzt die wertvollen Monstranzen, Kelche und liturgischen Gewänder in der Dauerausstellung des Museums Schatzkammer Propstei in Belecke. Nach intensiver, fachlicher Beratung durch das LWL-Museumsamt in Münster wurde gemeinsam ein neues Beleuchtungskonzept erarbeitet und durch die heimische Fachfirma Lichtstudio Severin Warstein umgesetzt. Mit dieser neuen Beleuchtungsanlage in moderner LED-Technik werden die heutigen musealen Anforderungen erfüllt und gleichzeitig die Skulpturen und Gemälde vor zuviel Wärmeeinstrahlung geschützt. 

Ab Samstag, 26. Januar können die Besucher die ausgestellten Exponate, darunter in neuem Glanz den über 500 Jahre alten „Abtskelch“, bewundern. Das Museum ist immer mittwochs,samstags und sonntags jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Sonderbesichtigungen und Führungen, insbesondere für Gruppen,werden darüberhinaus nach Terminvereinbarung (Tel.: 02902-71132)  auch außerhalb dieser Zeiten angeboten.