Fotos vom 20. Oktober…

Das Textil-Geschäft Linn schliesst zum Ende des Jahres 2020.
Vorm Bahnübergang in der Bahnhofstrasse.
Brückenbau vor der Stadtbücherei…
… ist fast festgestellt.
Herbstfarben am Mühlengraben.
Kuh und Kälber in den Westerwiesen.
Herbst an Lanfer, Ecke Silbkestrasse.

(msp-Fotos)

Spaziergang im heimischen Wald

Der Gemeine Stinkmorchel wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2020 ernannt.

Obwohl sich der Wald in Belecke seit einigen Monaten grundlegend geändert hat ist es doch schön, hier zu laufen und einen Blick auf den Boden zu werfen. Dort wird sich jeder Wanderer wundern, hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Im Bereich der Hülsenbüsche fand ich einige besondere Schönheiten: zu den Waldpilze gehört auch der Gemeine Stinkmorchel, eine Pilzart aus der Familie der Stinkmorchel. 

Der Pilz wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2020 ernannt. Sein Wissenschaftlicher Name: Phallus impudicus. 

Ein noch junger giftiger Fliegenpilz.

(msp)

Projektaufruf GAK-Kleinprojekte 2021

Liebe Vereinsvorstände, sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits auch im letzten Jahr möchte ich erneut darüber informieren, dass es neben dem Leader-Förderprogramm auch das sog. Regionalbudget gibt.

Hier können Projekte bis 20.000 € mit 80% gefördert werden. Insgesamt ist das Regionalbudget etwas „unkomplizierter“ als Leader.

Für 2020 waren die Fördermittel „ruckzuck“ aufgebraucht. In der angehängten Pressemitteilung werden wir alle zur Abgabe neuer Förderanträge zum Regionalbudget 2021 aufgefordert.

Ich möchte Sie/Euch daher bitten zu prüfen, ob Ihr ein Projekt habt für das Ihr einen Förderantrag stellen könntet. Ich gehe davon aus, dass das Budget 2021 ebenfalls schnell überzeichnet sein wird.

Bei Fragen stehen die Regionalmanagerinnen Frau Weischer und Frau Hunstig-Bockholt zur Verfügung.

Die Frist für die Abgabe eines Förderantrages ist leider schon der 
30. November 2020.

Ich wünsche allen VIEL ERFOLG!

Heiner Maas, Ortsvorsteher Belecke

Pressemitteilung

Neue Projektideen gesucht!!!

Bewerbungsphase für die GAK-Kleinprojekte 2021 startet

Geseke, 15.10.2020 – Die GAK-Kleinprojekte ermöglichen seit zwei Jahren die Förderung von zahlreichen baulichen Maßnahmen mit einer attraktiven Förderquote von 80% und sind damit ein wahrer Glücksfall für den 5verBund. Heute startet die Bewerbungsphase für das Jahr 2021. Nun sind neue Ideen aus der Region gefragt!

31 erfolgreich umgesetzte Kleinprojekte in zwei Jahren sprechen für sich. Ob Platzgestaltungen, Kinderspielplätze oder Ausstattungen von Dorfgemeinschaftshäusern, die Ideen sind vielfältig – und alle wurden durch die GAK-Förderung in der Region ermöglicht. 

Wenn Sie auch eine solche oder ähnliche Idee in Ihrem Ort umsetzen möchten, bewerben Sie sich bei der LAG 5verBund um eine Förderung. 

Ab sofort bis zum 30.11.2020 können sich Projektträger aus den Städten und Gemeinden Anröchte, Erwitte, Geseke, Rüthen und Warstein mit ihren Ideen um eine Förderung bewerben. 

Förderfähig sind investive Maßnahmen, die eine Gesamtsumme von 20.000€ nicht überschreiten, der Regionalen Entwicklungsstrategie entsprechen, noch nicht begonnen wurden und im Kalenderjahr 2021 umgesetzt und abgerechnet werden können.

Treffen diese Voraussetzungen zu, kann ein Projekt mit 80% als GAK-Kleinprojekt über den „Sonderrahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” (GAK): “Förderung der ländlichen Entwicklung” gefördert werden.

Interessierte Projektträger können ihre Projektideen bis zum 30.11.2020 bei der LAG 5verBund einreichen. 

Die Lokale Aktionsgruppe wird im Januar 2021 im Rahmen ihrer Vorstandssitzung die Kleinprojekte bewerten und auswählen.

Die Regionalmanagerinnen Kathrin Hunstig-Bockholt und Pia Weischer stehen für Fragen und Tipps rund um die Beantragung gerne zur Verfügung. Bitte nehmen Sie im Vorfeld Ihrer schriftlichen Bewerbung unter Tel. 02942 9772558 oder kontakt@leader-5verbund.de Kontakt auf.

Antragsunterlagen und Informationen: 

  • Antragsunterlagen:
    https://www.leader-5verbund.de/info-service/downloads/gak-kleinprojekte/
  • Infos und laufende GAK-Kleinprojekte:
    https://www.leader-5verbund.de/projekte/gak-kleinprojekte/
  • Entwicklungsstrategie der LAG 5verBund:
    https://www.leader-5verbund.de/info-service/downloads/leader/

Text und Foto: LAG 5verBund, Pia Weischer

Bildunterschrift: Die Förderplaketten weisen in der Region auf die Förderung durch die GAK-Mittel hin

Kontakt

Pia Weischer und Kathrin Hunstig-Bockholt
Regionalmanagerinnen

LAG 5verBund – Innovation durch Vielfalt e.V.
Steinweg 4b
59590 GesekeTelefon: 02942 – 9772558
www.leader-5verbund.de
Facebook www.facebook.com/5verbund

Kommunionfeier in der Heilig-Kreuz-Kirche

In der Gemeinde St. Pankratius Belecke empfangen in diesem Jahr 18 Jungen und Mädchen zum ersten Mal die heilige Kommunion. Die Vorbereitungszeit war mit dem Thema „Jesus, erzählt uns von Gott“ überschrieben. Am Sonntag, 11. Oktober 2020 haben in der Heiligen Messe acht Familien die Erstkommunion ihrer Kinder gefeiert. Dabei waren: Alina Dorn, Gabriele Gambino, Joelle Hinderlich, Theresa Ludwig, Inna Propst, Jana Schlegel, Kevin Wanner, Maja Witkowska. (msp)

Vortrag zum Thema Zwischen „Bullerbü und Agrarfabrik“ im Forum des Gymnasiums

Im Jahr werden im landwirtschaftlichen Betrieb Jesse 17000 Ferkel aufgezogen.

So wie vor einigen Jahrzehnten ein landwirtschaftlicher Betrieb geführt wurde, mit säen, ernten und viel Gottvertrauen sind vorbei. Gottvertrauen bleibt, aber es ist doch ganz anders. Viele Fragen,Vorschriften und Gesetze müssen die heutigen Landwirte und dazu gehört Hubertus Jesse, sehr genau beachten. Coronapandemie, Gesetzesänderungen, Gülle, digitale Werkzeuge, Tönnies und Westfleisch, und ganz aktuell die afrikanische Schweinepest. 

Hubertus Jesse, staatlich geprüfter Landweit, seit 1990 selbstständig, erläutert den fast 30 interessierten Zuhören im Forum des Europagymnnasium seine Situation, seinem Betrieb, der bis 1960 in der Belecker Altstadt angesiedelt war und nun seit 60 Jahren am Uelder Weg ansässig ist. Dieser Betrieb bewirtschaftet heute 160 Hektar Ackerfläche und baut für seine 560 Sauen Winterweizen, Raps, Wintergerste, Roggen, Sommergerste, Triticale, Silomais und Ackerbohnen an. Ein Großteil der Ernte verfüttert er direkt an seine Sauen und etwa 17000 Ferkel, die in einem Jahr hier geboren werden. Er selbst leitet denn Betrieb, dazu gehört ein Agrarbetriebswirt, ein Auszubildender und ein Praktikant. Alle Ackerarbeiten werden mit eigenen Maschinen bewirtschaftet, nur Mähen und Gülleverteilung übernehmen Lohnunternehmen. 

Begonnen hatte alles 1960 mit elf Kühen und 60 Mastschweinen, 1970, nach einem Umbau, spezialisierte sich der Betrieb mit 22 Kühen auf Milcherzeugung. Doch bereits ein Jahr später verdoppelte sich die Ackerfläche auf 60 Hektar mit jetzt 380 Mastschweinen. Erst 1978 gabsein Vater Hubert Jesse die Milchproduktion ganz auf und schaffte 400 Sauen an, um die Produktivität zu erhöhen. Eine Herausforderung war in dieser Zeit die angefallene Güllemenge, die Lagerkapazität war klein und diese durfte nur zu bestimmten Zeiten auf die Felder aufgebracht werden. „Heute ist der hohe Nitratgehalt im Erdreich ein großes Problem. In der Gülle selbst ist nur Ammoniak und erst im Boden wird mit Nitrit das gefährliche Nitrat. Bei Temperaturen um 20 Grad Celsius wird in nur einem Tag daraus Nitrat, bei Temperaturen um 5 Grad dauert dieser Prozess sechs Wochen. Heute hingegen wird die Gülle effektiver auf die Ackerflächen verteilt“, erklärt Jesse seinen Zuhörern. 

Eine weitere Problematik sei der Pflanzenschutz, mit ihm müsse der Landwirte Ungräser und Pilzkrankheiten bekämpfen, diese gehe nicht anders, so Jesse. So müssen beim Weizen bis zu fünf verschiedene Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, beim Mais reicht ein Einsatz von Herbiziden. 

1990, nur wenige Tage vor dem Mauerfall übernahm Hubertus Jesse den Betrieb von seinem Vater Hubert. Die Herausforderungen wurden größer, Mitbewerber aus den neuen Bundesländern und aus Osteuropa kamen auf den Markt. Eine Entwicklung die sich bis heute fortgesetzt hat bis zur wirtschaftlichen Orientierung am „Weltmarkt“. 

Seit einigen Jahren arbeitet der Betrieb am Uelder Weg nach der Initiative „Tierwohl“. Dazu wurde vor drei Jahren die Stallfläche um 30Prozent erweitert ohne mehr Tiere zu haben. Stallvorschriften wurden geändert und die Arbeitszeiten für die Mitarbeiter und Auszubildenden wurden attraktiver gestaltet. 

Beim Ausblick für die nächsten Jahre meinte Jesse: „Die Digitaltechnik wird vermehrt eingesetzt, die Düngung und Unkrautbekämpfung wird präziser und der Einsatz von Pflanzenschutzmittel wird optimiert, das geht nicht anders“. Zum Thema Kaufverhalten der Verbraucher meinte er: „Wir müssen auf gesellschaftliche Anforderungen reagieren, letztendlich wird der Bürger aber lieber das preisgünstigere Schweinefleisch kaufen als das vielleicht bessere und teuere. Schweine sind ein wirtschaftliches Risiko. Die Preise für Ferkel sind von März 2020 bis Oktober 2020 um mehr als die Hälfte gefallen, der Markt ist unübersichtlich“, fügt er hinzu und zeigte ein Foto von einem zehnstöckigen Schweinestall in China. Ob dort auch die Arbeiter wohnen, konnte er nicht bestätigen. 

Auf die Frage eines Zuhörers, ob er denn Futtermittel zukaufe, meinte Jesse, dass er theoretisch seine Tiere mit dem eigenen Futter ernähren könne, aber damit die Sauen und Ferkel genügend Eiweiss aufnehmen, müsse er geringe Mengen Soja- und Rapsschrot dazukaufen. Wenn seine Ferkel ein Gewicht von etwa 25 Kilogramm erreicht haben, werden sie schon seit über 25 Jahren an drei Mastbetriebe in direkten Umgebung verkauft. 

Für Hubertus Jesse steht fest, er ist gerne Landwirt. Jeden Abend mache er einen Rundgang durch seine Ställe, die dortige Atmosphäre sei sein Zuhause, hier fühle er sich seit seiner Kindheit wohl. Doch wie es in der Zukunft weitergehe, das könne er heute wirklich nicht sagen und beendete damit seinen einstündigen Vortrag. (msp)

Generalversammlung der Bürgerschützengesellschaft Belecke

Die Bürgerschützengesellschaft Belecke/Möhne e.V. 1712 lädt ihre Mitglieder zur Generalversammlung 2020 am Samstag, 10. Oktober 2020, um 19.30 Uhr in den großen Saal der Schützenhalle Belecke ein.

Auf der Tagesordnung stehen wichtige Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand sowie zum erweiterten Vorstand. Im Kassen- und Jahresbericht 2019 werden die Mitglieder über das Vereinsgeschehen des letzten Jahres informiert.

Einzelheiten zur Tagesordnung können auf der Homepage der Bürgerschützen (www.bürgerschützen-belecke.de) eingesehen werden.

Willkommen sind auch alle Interessenten, die der Bürgerschützengesellschaft Belecke beitreten möchten.

Die Versammlung findet nach den Vorgaben der CoronaSchV NRW, hier insbesondere des §13 statt.

Im Saal ist außerhalb des Sitzplatzes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Kußmann

Karnevalssession 2020 / 2021!!

Zusammenfassung der außerordentlichen Stadtverbandssitzung der Karnevalsvereine aus Anröchte, Rüthen und Warstein im Gasthof Hoppe in Belecke.

Anwesende Vereine: VAK Allagen, AKV Anröchte, GBK Belecke, Juka 56 Belecke, DKG Drewer, SF Effeln, KG Hirschberg, KCK Kallenhardt, KKK Kneblinghausen, MFC Meiste, KG MüSiWa, KG Rüthen, SKG Suttrop, GWK Warstein, Prinzengarde Warstein, KG Wispelten Niederbergheim 

Am Freitag, 02.10.2020 trafen sich die Vertreter der 16 angegliederten Mitglieder des karnevalistischen Stadtverbands Anröchte / Rüthen / Warstein zu einer außerordentlichen Sitzung, um über den Ablauf der kommenden Karnevalssession 2020 / 2021 zu sprechen. 

Durch die Landesregierung NRW waren bereits am 18.09.2020 konkrete Verhaltensanweisungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie an die Karnevalisten herausgegeben worden.
Dementsprechend dürfen in der kommenden Session keine Karnevalsumzüge oder Prunksitzungen in gewohnter Art und Weise stattfinden. An diese Maßgabe der Landesregierung werden sich die heimischen Karnevalsvereine im Stadtverband selbstverständlich halten. Deshalb wurde beschlossen, dass keine Rosenmontagsumzüge in Belecke, Rüthen und Warstein in 2021 stattfinden werden. Auch die Prunksitzungen und Prinzenproklamationen der einzelnen Vereine können aufgrund der Abstands- und Hygienegebote nicht durchgeführt werden.
Die Vereine im Stadtverband waren gesamtheitlich der Meinung, dass man aufgrund der aktuellen Situation zusammenstehen und einen einheitlichen Weg gehen muss. Trotz allem wird jede Karnevalsgesellschaft mit punktuellen karnevalistischen Akzenten und Aktionen versuchen, vom 11.11.2020 bis zum Aschermittwoch 2021 Frohsinn und Freude in den Städten zu verbreiten und so ein bisschen Farbe in die trostlose Zeit zu bringen. 

Mit karnevalistischen Grüßen 
Michael Vahle Literat der GBK 

Jesus, erzähl uns von Gott – Erstkommunion 2020

In Belecke empfangen in diesem Jahr 18 Jungen und Mädchen zum ersten Mal die heilige Kommunion. Die Vorbereitungszeit war mit dem Thema „Jesus, erzähl uns von Gott“ überschrieben. Am Sonntag, 4. Oktober, haben in der Heiligen Messe zehn Familien die Erstkommunion ihrer Kinder gefeiert. Dabei waren: Mats Blecke, Alina Büenfeld, Lukas De Angelis, Joseph Dushaj, Rosalba Foggia, Lara Piacenza, Sanya Ritter, Damien Scheppelmann, Justus Schulte und Jule Werthmann. Die zweite Feier zur Erstkommunion findet am Sonntag, 11. Oktober, ebenso in der Heilig-Kreuz-Kirche statt.

Foto: Heiner Maas

“Wir haben jetzt das dritte Belecker Gerätehaus kennen gelernt!

Belecker Feuerwehrsenioren besichtigten das neue Gebäude. 

„Es ist alles grösser, alles neu und alles viel besser“, so die Meinung aller zehn Männer der Alters- und Ehrenabteilung, als ihnen Brandoberinspektor und stellvertretender Leiter der Warsteiner Freiwilligen Feuerwehr Harald Borghoff die Räumlichkeiten des vor kurzem offiziell übergebenen Gerätehaus zeigte. 

Alles in weiss mit dunkelgrauem Bodenbelag wirkt das neue Gerätehaus für die ehemals Aktiven sehr großzügig gestaltet. Im linken Teil des über 70 Meter langen Gebäudes befinden sich die Lagerräume für Schlauchmaterial, Bindemittel, Löschschaum und weiteres Einsatzmaterial für die verschiedensten Einsätze. Die Jugendfeuerwehr hat in diesem Bereich einen eigenen Raum, ebenso steht hier ein Notstromaggregat, dass im Notfall automatisch anspringt und das Haus mit Strom versorgt. Sozialräume mit Duschen und Toiletten schliessen sich an und wenn die Aktiven nach den Übungsstunden noch einige Zeit in gemütlicher Runde zusammensitzen möchten, auch hier haben sie die Möglichkeit dazu. 

Nach oben geht es durch ein großzügig gestaltetes Treppenhaus. Hier und in den weiteren Räumen fehlt noch die passende Dekoration, wie Bilder, Urkunden, Pokale und Erinnerungen an die fast 100-jährige Geschichte des Löschzuges. Dieses wird in den nächsten Wochen die Unterstützungsabteilung, aktive und schon zur Alters- und Ehrenabteilung gehörende Feuerwehrmänner, auswählen und anbringen. Dazu gehört auch, dass das BWM-Motorrad, Baujahr 1955, erst vor einigen Jahren komplett restauriert, wird im Eingangsbereich präsentiert. Im Obergeschoss befinden sich ein großer Schulungsraum, Funkraum mit Besprechungsraum für Großeinsätze, Küche, ein Raum für die Jugendfeuerwehr und der Spielmannszug hat hier seine Instrumente eingelagert, dies ist gleichzeitig auch der Probenraum. Auch das Büro und Besprechungsraum des Löschzugführers ist in diesem Bereich.  

Für die Männer der Alters-und Ehrenabteilung kamen beim Rundgang Erinnerungen an die Zeit hoch, als ihre Einsatzfahrzeuge noch im Spritzenhaus am Kallerweg, heute Rolandseck, unter gestellt waren. Ein Gerätehaus ohne Heizung, eng und sehr provisorisch und das bis 1969. Um es warm zu haben, hatten sie zum Ende der 1950er Jahre in Eigenleistung einen Graben vom Kallerweg zum Spritzenhaus gegraben, nur um hier eine Gasleitung für die Heizung zu verlegen. Hier konnte dann auch der Spielmannszug trotz sehr beengter Verhältnisse proben und die Einsatzkräfte wärmten sich nach Einsätzen gerne wieder auf. 

Erst 1967 kaufte die damalige Stadt Belecke das landwirtschaftliche Anwesen von Bauer Rustige, um hier teilweise auf den alten Grundmauern, ein neues Gerätehaus zu bauen. „Wir hatten damals sehr viel Eigenleistung in das Haus gestellt“; erinnert sich Edmund Schulte. Es wurden sogar die alten Dachpfannen abgetragen, gereinigt und für das neue Haus weiterverwendet. In der heutigen Zeit ist es fast nicht mehr vorstellbar.  

Am neuen Gerätehaus, das insgesamt 3,9 Millionen Euro gekostet hat wurde keine Stunde Eigenleistung investiert. Der Umbau begann im Februar 2018 mit dem Abriss des Wohnhauses Gentile an der Ecke Silbkestraße / Lanfer. Ab Juli 2018 starteten die Rohbauarbeiten für die Fahrzeughalle und im Januar 2019 war Richtfest. Neun Monate später standen die Fahrzeuge in der neuen, großzügig gestalteten Halle und erst dann begann der Umbau des alten Gerätehauses. Der gesamte Neu- und Umbau wurde so geplant und durchgeführt, dass die Feuerwehr zu jeder Zeit voll einsatzfähig war, eine logistische Meisterleistung aller Beteiligten. (msp)  

Die Alters- und Ehrenabteilung des Belecker Löschzuges besichtigte das neue Gerätehaus an der Silbkestraße