Umweltpreis der Region Soest

Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist seit 1972 ein Hauptziel von Lions International. Die Kernsätze der „Grundsatzerklärung zur menschlichen Umwelt“ verabschiedet vom internationalen Vorstand Lions Clubs International lauten:

„Die Erhaltung der natürlichen Ressourcen und die Verbesserung der Lebensqualität sind Ziele, für die sich engagierte Menschen weltweit einsetzen müssen. Aus diesem Grund hat Lions Clubs International auch den Umweltschutz als Bereich für die Aktivitäten der Lions Clubs ausgewählt.

Lions Clubs International ist eine dieser internationalen Organisationen, die sich den Bemühungen um die Erhaltung und Verbesserung der menschlichen Umwelt zum Wohle der heutigen Menschheit und zukünftiger Generationen anschließt.“

Der Lions Club Soest-Hellweg hat sich diesem Thema verpflichtet und möchte durch die Vergabe eines Umweltpreises engagierte Bürgerinnen und Bürger unterstützen und anerkennen. Die Zielsetzung des Preises soll lokale und regionale Beiträge zur Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz fördern.

Berwerbungen unter: www.umweltpreis-soest.de

Kartenvorverkauf Prunk und Galasitzung

Für die bevorstehende Prunk- und Galasitzung am 01.02.2020 lädt Prinz Helmut und die gesamte Große Belecker Karnevalsgesellschaft ein. Unter dem aktuellen Sessionsmotto „ Jeckes Flair am Tulpenmeer“ hat Sitzungspräsident Tim Raulf wieder ein starkes Programm mit heimischen und auswärtigen Akteuren für Sie zusammengestellt. Höhepunkt wird mit Sicherheit die Proklamation des neuen Prinzen sein. Der Kartenvorverkauf für die Prunk und Galasitzung startet am kommenden Sonntag, 19.01.2020 von 11:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 02902/ 97660. Restkarten können an der Abendkasse oder ab dem 20.01.2020 bei Lotto/ Reisen R. Hoppe Bahnhofstraße 14 in Belecke erworben werden.   

Senatoren der GBK überprüfen Stühle für Sitzungen

Kurz vor der Prunk- und Galasitzung, konnten die Senatoren der Großen Belecker Karnevalsgesellschaft,  um Franz- Josef Schiermeister und Erwin Grewe, für die Holzstühle der Belecker Schützenhalle, grünes Licht geben. Die in die Jahre gekommenen Stühle haben in den letzten Jahren sehr gelitten, so die beiden Senatoren, die in mühevoller Kleinarbeit, die 540 Stühle, mit ihren närrischen Mitstreitern, aufbereitet, neu verleimt und zu sehr Beschädigte aussortiert haben. Wir sind nun gut gerüstet für die anstehenden Sitzungen, freut sich Präsident Christoph Sellmann, der gleichzeitig den Senatoren für ihren Einsatz dankte.

Tannenbäume von den Pfadfindern eingesammelt – Bäume für das Osterfeuer

In vier Gruppe hatten die Pfadfinder am vergangenen Samstag unzählige ausgediente Weihnachtsbäume abgeholt. Mit viel Eifer packten die sieben bis 17-jährigen Jungen und Mädchen an, um die am Straßenrand abgelegten Bäume auf große Anhänger zu verladen und sie auf der Külbe zwischen zu lagern. Von den Belecker Bürgern war es eine nette Geste, dass sie die Pfadfinder bei dieser Aktion mit einer kleinen Spende unterstützten. Diese ist zu einem Teil für die Gruppenarbeit bestimmt und ein Teil wird gespendet. 

Mit dieser Spende unterstützen die Pfadfinder Kinder und Jugendliche auf der Karibik-Insel Haiti. Hier werden jährlich 50 Millionen Bäume gefällt. Dies schadet der Umwelt und den Kleinbauern. Ihre Existenz wird durch das Abholzen und die dadurch verbundene Erosion der Erde und der daraus folgenden Minderung der Bodenqualität gefährdet. Dazu kommt das fehlende Umweltbewusstsein. Das Hilfswerk Misereor hat sich diesem Problem angenommen. Kinder und Jugendliche werden im Umgang mit der Natur geschult und sensibilisiert, für Zusammenhänge von Müll und Umwelt und die Wiederaufforstung. Dabei wurde bewusst auf Vielfalt geachtet, denn über 10000 Orangen., Avocado-, Eichen-, Kiefern- und Mahagonisetzlinge wurden ist einem sehr kurzem Zeitraum gepflanzt. Gleichzeitig übernehmen die jungen Menschen Verantwortung, ein Kerngedanke des Projektes. Neben der theoretischen Schulung steht dabei Anpacken auf der Tagesordnung. Schon viele Straßen und Gassen konnten in einigen Städten und Dörfern von Müll befreit und gesäubert werden. 

Nach dem Einsammeln stärkten sich die vielen Helfer mit einem Mittagsmahl in ihren Gruppenräumen im Jugendheim. 

(msp)

Orimoto in der Stadtbücherei Warstein-Belecke

“Wir falten Bücher”

“Das hat sehr viel Spaß gemacht. Wann gibt es den nächsten Orimoto-Kurs?” fragte eine Teilnehmerin direkt nach dem “Orimoto”-Kurs der Stadtbücherei Warstein-Belecke im Herbst des vergangenen Jahres.

Aufgrund der großen Nachfrage kurz vor Weihnachten 2019 findet in der Stadtbücherei Warstein-Belecke (Wilkestr. 1d) am Donnerstag, den 30. Januar 2020 von 19.00 – ca. 21.00 Uhr der nächste Kurs “Orimoto” statt. Orimoto ist eine Tätigkeit, bei der durch das Falten von aufgeschlagenen Büchern kunstvolle Objekte entstehen. Wichtig dabei ist ein sehr genaues Arbeiten, da schon kleine Abweichungen den Gesamteindruck des Gebildes beeinträchtigen. Um einen dreidimensionalen Effekt zu erzielen, wird jede Seite des Buches geknickt.

Beim nächsten Kurs werden unter Anleitung von Frau Roswitha Lindemann Blüten aus Buchseiten gefaltet (siehe Abbildung). Dafür wird ein Kostenbeitrag von 3,– € erhoben. Interessierte werden gebeten, sich in der Bücherei (Tel.: 2302) bis zum 27.01.2020 anzumelden. Die Teilnehmer werden in der Reihenfolge der Anmeldungen benachrichtigt.

Mitzubringen sind Schere und Klebe.

kfd Krippentour 2020

Ziele waren Drewer und Rüthen

Wie schon seit vielen Jahren trafen sich diesmal 64 Frauen zur gemeinsamen Krippentour. Zum achten Mal fand die Veranstaltung der kfd aus dem alten Pastoralverbund Möhnetal statt. Es wurden in zwei Kirchen die liebevoll gestalteten Krippen besichtigt.

Ganz herzlich wurden die Frauen von Alexandra und Markus Löseke in der St. Hubertuskirche in Drewer begrüßt. Die Krippe in der Kapelle ist etwas Besonderes. Sie wird von den Messdienern und der Dorfjugend aufgebaut. Die Figuren sind aus Gips im Jahr 1896 hergestellt. Seit etwa zwei Jahren werden die Figuren restauriert. Die Hl.-Drei-Könige sind in diesem Jahr pünktlich zum 3-Königstag zurück gekommen. Ein Hirte ist noch unterwegs. 

Im Gemeinderaum der Kirche war von den kfd Frauen aus Drewer eine reichhaltige Kaffeetafel für die Teilnehmerinnen gedeckt worden. Gut gestärkt ging es mit dem Bus weiter nach Rüthen zu Nikolauskirche. Hier nahmen die Frauen an der Vorabendmesse teil. Im Anschluss berichtete Martin Krüper kurzweilig über die Bergstadt Rüthen und der Nikolauskirche. Die Krippe in der Kirche wird jedes Jahr vom Pfarrgemeinderat aufgebaut. Mit gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern in der Kirche wurde die achte Krippentour beendet. 

Stehende Ovationen für Solisten, Chor und Orchester

Eine musikalische Überraschung erlebte am Sonntagabend das Publikum in der Heilig-Kreuz-Kirche in Belecke mit dem Weihnachtsoratorium „Oratorio del Noel“ von Camilie Saint-Saëns. Das wunderbare Werk wurde aufgeführt vom Warsteiner Kammerchor Capella Vox Humana, zusammen mit befreundeten Sängerinnen und Sängern der Kantorei am Mariendom Wurzen und dem Kammerorchester der Partnerstadt Wurzen. Die Gesamtleitung hatte Musikdirektor Heinz Helmut Schulte. 

„Ich möchte Sie herzlich willkommen heißen“, lud die erste Vorsitzende des Warsteiner Chores Elisabeth Wieskemper dazu ein, mit den Ausführenden „einzutauchen“ in eine Welt von Musik und Gesang: „Erleben Sie Menschen die lieben was sie tun.“ 

Ein wahres Erlebnis gleich zu Anfang bescherte die junge Organistin Maristella Schulenberg aus Anröchte an der Orgel mit dem „Concerto in A“ nach einem Violinkonzerts Vivaldis, auf die Orgel übertragen von Johann Sebastian Bach, stimmte sie in drei Sätzen das Publikum ein und erntete lebhaften Applaus. 

Damit war der musikalische Weg für das „Neugeborene Kindelein“ eine Kantate von Dietrich Buxtehude geebnet, das Chor und Orchester in großer Geschlossenheit darboten. Das Orchesterensemble von Streichern und Harfe unter der Leitung von Kapellmeister Matthias Hesse, spielte sich anschließend mit dem Instrumentalkonzert „Concerto grosso in B“ in die Herzen der Musikliebhaber. Die Komposition von Georg Friedrich Händel vertonte das Orchester in drei Sätzen: 1. „Andante Allegro“, 2. „Larghetto“, 3. „Allegro moderato“, dabei galt viel Aufmerksamkeit der jungen Harfenistin Marietheresa Freibott, die ihrem beeindruckenden Instrument zarte, klare Töne entlockte. Für ihren stimmungsvollen Beitrag erhielten die Musiker, eine Mischung aus Warsteinern und Wurzenern, lang anhaltenden Beifall.

Ganz obenan stand natürlich das sich anschließende zehnsätzige „Oratorio del Noel op 12“, ein Weihnachtsoratorium des französischen Komponisten Camilie Saint-Saëns (1835 bis 1921). Dieser galt nicht nur als führender Repräsentant der französischen Musik des 19 Jahrhunderts, sondern auch als Wunderkind – mit nur sechs Jahren schrieb er seine erste Komposition.

Das Stück zeichnet sich besonders durch den Einsatz von Chor, Solistenquintett und Streichinstrumenten aus. Alles zusammen bewirkt ein warmes Klangbild – Camilie Saint-Saëns verzichtete auf Bläser mit wechselvollen und manchmal auch dramatischen Phasen. Die Grundstimmung zieht sich aber durch das gesamte Werk, dessen Früchte die Zuhörerinnen und Zuhörer genießen durften und das noch einmal das Weihnachtsereignis mit der Geburt Christi vor Augen führte. 

Den Anfang gestaltete das Orchester mit der „Prelude“ und bereitete so den Weg für die musikalisch aufgeführte Weihnachtsgeschichte vor. Im Recit et Choeur“ kommen Tenor Martin Grobe, Sopran Tatjana Yang, Bariton Julian Koch ins Spiel, sie singen von der Verkündigung der Geburt Christi, bis der Chor in das freudige „Gloria in altissimis Deo“ anstimmt. Sarah Parsons singt im 3. Satz die wunderschöne Arie „Expectans, expectavi Dominum“ und wird dabei vom Orchester begleitet. Ein Solo des Tenors im „Air et Choeur“ überzeugt mit „Domine, ego credidi/Quin in hunc mundum venisti“ und dem Frauenchor. 

Übrigens, der französische Komponist Camilie Saint-Saëns muss, das wird ihm zumindest nachgesagt, über tiefgreifende Bibelkenntnisse verfügt haben. Dem nachfolgenden „Benedictus“, ein Duett für Sopran und Bariton, gehen erstmals sanfte Klänge der Harfenistin voraus und im 6. Satz „Choeur“ singt der Chor überzeugend dramatische „Quare fremuerunt gentes“ und endet in der feierlichen Anrufung der Dreifaltigkeit. 

Feine Orgelklänge und Harfen-Arpeggien untermalen das Solistenterzett mit Almut Ort (Alt) im „Tecum principium“ und das Solistenquartett lässt mit “Alleluja“ sein Freuden- und Trostgesang erklingen. Mit großer Armut überzeugten die Solistin mit ihren Vorträgen und nahmen das Publikum in den Verlauf der Weihnachtsgeschichte mit auf den Weg. 

Mit dem Applaus waren die andächtig lauschenden Zuhörerinnen und Zuhörer manchmal respektvoll zurückhaltend, der sich aber nach den letzten beiden Sätzen, die das Werk gedanklich und instrumental zur Vollendung bringen, brach ab. 

Der Dank waren stehende Ovationen für die gelungene und wundervolle Aufführung in der vollbesetzten Heilig-Kreuz-Kirche. 

Chormitglied und Dirigentin Eva Schulte ermunterte zum Schluss zu einem weihnachtlichen Nachklang mit dem gemeinsam gesungenen und bekanntem Lied „Oh du fröhliche“. 

Dank an alle sprach auch Gesamtleiter Heinz Helmut Schulte aus und meinte: „Das war heute der Auftakt zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Warstein – Wurzen. 

Fotos und Text: Dorothea Richter

Stütings Mühle soll Informationszentrum werden

Kultur- und Heimatverein Badulikum tauscht sich mit dem LWL-Museumsamt aus

Im Spätsommer vergangenen Jahres erhielt der Kultur- und Heimatverein Badulikum (KuH) aus Belecke einen Förderbescheid der nordrhein-westfälischen Landesregierung über insgesamt 173.250,00 €. Damit soll ein, so der Arbeitstitel, “Informationszentrum für Heimatgeschichte (IZH)” in den Gebäuden von Stütings Mühle – die im zivilrechtlichen Eigentum der Stadt Warstein stehen – errichtet werden.

Direkt zu Anfang des Neuen Jahres traf sich nun das Organisationsteam unter KuH-Vorsitzendem Hans-Jürgen Raulf mit Frau Dr. Ute Koch vom Museumsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) aus Münster, um die ersten groben Konzeptideen zu besprechen. Eine Reihe von Fragestellungen vom ehrenamtlichen Betrieb über die Einbindung von Touristen und den außerschulischen Lernort “Bunker” bis hin zu einem zeitgeschichtlichen Bezug des Bunkers wurden ebenso erörtert wie die Frage angerissen wurde, ob ggf. eine Cafeteria eingerichtet werden soll. Hans-Jürgen Raulf freut sich: “Wir sind dankbar, dass uns das LWL-Museumsamt bei der konzeptionellen Ausformung unseres Projektes sowohl in musealer als auch in pädagogischer Hinsicht unterstützt!”

Ein weiterer Informationsaustausch wurde vereinbart. Darüber hinaus soll eine kleine Konzeptgruppe gebildet werden, um alle Ideen zu kanalisieren. Schließlich wird das Organisationsteam beispielhaft stadtgeschichtliche Ausstellungen bzw. Bunkeranlagen sowie interaktive Stadtmodelle besuchen. Gelegenheit dazu besteht etwa in den Städten Brilon, Iserlohn und Siegen.

Frau Dr. Ute Koch vom LWL-Museumsamt (3. v. l.) ließ sich vom Organisationsteam zum geplanten Belecker IZH die ersten Ideen sowie den zu erschließenden Kriegsbunker vorstellen.

Foto:   Dr. Thomas Schöne