„Gesandt“ und „Berufen“

Weltmissionssonntag und Ewige Anbetung am kommenden Sonntag, 27. Oktober

Am kommenden Sonntag ist Weltmissionssonntag. Er steht unter dem Leitwort „Wir sind Gesandte an Christi statt.“ Der Weltmisssionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Mehr als 100 päpstliche Missionswerke auf allen Kontinenten sammeln am kommenden Sonntag für pastorale und soziale Arbeit der Kirchen in den ärmsten Diözesen. Gläubige weltweit setzen damit ein Zeichen der Hoffnung für die Ärmsten und Bedürftigsten in Afrika und Asien. Schwerpunktregion ist in diesem Jahr Nordostindien.
Die Vorabendmesse um 18.30 Uhr in der Propsteikirche und das Hochamt um 10.30 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Belecke werden von der Eine-Welt-Gruppe mitgestaltet. Nach dem Hochamt am Sonntagmorgen findet zudem die Aktion „Coffee Stop“ statt. 

Ebenfalls am kommenden Sonntag findet in der Belecker St.-Pankratius-Gemeinde die Ewige Anbetung statt. Anbetung ist eine höchst persönliche Angelegenheit zwischen dem Beter/der Beterin und Gott – daher ist es für jeden Menschen unterschiedlich, wie er/sie Anbetung vor Gott hält. Ob gemeinsames Singen und Beten in der Gruppe oder in absoluter Stille im Schweigen vor Gott. Ein Vorbereitungsteam von Vertretern verschiedener Gruppierungen der Belecker Kirchengemeinde haben die Betstunden vorbereitet und werden sie am kommenden Sonntag inhaltlich und musikalisch gestalten. Sie stehen und dem Gesamtthema „Berufung“:

Ablauf der Ewigen Anbetung in der Belecker Propsteikirche:

13.00 Uhr “Warm up” – Betstunde für Kinder und Familien

14.00 Uhr Eröffnung der Ewigen Anbetung und Betstunde für die Verstorbenen

15.00 Uhr Stille Anbetung

16.00 Uhr Betstunde zum Thema: “Du rufst mich”

17.00 Uhr Betstunde zum Thema: “Um geistliche Berufung”

18.00 Uhr Stille Anbetung

18.30 Uhr Hochamt mit Te Deum und Sakramentalem Segen

Die Betstunden um 16 Uhr und 17 Uhr werden musikalisch von der JuKi-Band begleitet, die auch das abschließende Hochamt um 18.30 Uhr mitgestaltet.

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten und verschiedenen Betstunden der Ewigen Anbetung.

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Kreis renaturiert Gewässer – Stadt Warstein baut Radweg

„Interkommunale Aufwertung des Westertals“

Ökologie und Infrastruktur profitieren von zwei Baumaßnahmen des Kreises und der Stadt im Bereich Stütings Mühle in Warstein-Belecke. “Mit der Gewässer-Renaturierung durch den Kreis und den neuen Radweg, den die Stadt baut, engagieren wir uns gemeinsam für eine Aufwertung des Westertals. Das ist interkommunale Zusammenarbeit im besten Sinne”, betonte Landrätin Eva Irrgang, als sie mit Bürgermeister Dr. Thomas Schöne am Dienstag, 15. Oktober, den symbolischen ersten Spatenstich vornahm.
 

Der Kreis will mit Wasserbaumaßnahmen in den kommenden Wochen die ökologische Durchgängigkeit der „kleinen“ Wester wiederherstellen und von der Paul-Gerhardt-Straße bis zum Mühlenkomplex zusätzliche Rückhalteräume als Schutz vor Hochwasser schaffen. „Aktuell fließen bereits kleine Hochwässer flächig über den Vorplatz der Mühle ab und schränken den Betrieb der dort untergebrachten Bücherei ein“, erläutert Philipp Büngeler, Projektleiter in der Wasserwirtschaft des Kreises.

Die stark begradigte Wester soll wieder Kurven und Schlingen bekommen, um eine weitere Eintiefung zu verhindern. Das Gewässer hat sich an einigen Stellen wegen der hohen Fließgeschwindigkeiten bei Hochwasser mehr als einen Meter „eingegraben“ und ist regelrecht von der Aue abgekoppelt. „Die künftigen Rückhalteräume sind Grundlage für die Wasserspeicherung im Hochwasserfall, den Erhalt und die Verbesserung der ökologischen Vielfalt in und am Gewässer. Intakte Auen tragen zum Bodenschutz bei und liefern einen wichtigen Beitrag zur Grundwasseranreicherung“, bringt es Philipp Büngeler auf den Punkt.

Am Mühlengelände entstehen auch ein Wall und ein Verbindungsgewässer, das Hochwasser gezielt ableitet. Fischen und anderen Wasserorganismen dient dieses gleichzeitig als Umgehung der weiter betriebenen Wasserkraftanlage. In einem zweiten Bauabschnitt soll für die Hochwasserentlastung ein Durchlassbauwerk errichtet werden, das die Erschließung des Geländes sichert. Die Wasserbaumaßnahmen, in die der Kreis 650.000 Euro investiert, sind ein Beitrag zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie und werden daher zu 80 Prozent vom Land bezuschusst.

Parallel dazu baut die Stadt Warstein einen neuen Radweg. Er führt in Nord-Süd-Richtung unterhalb des Westerberges parallel zum Westermühlengraben zwischen der Paul-Gerhardt-Straße und der Stütings Mühle hindurch und besitzt im Bereich der Bahnhofstraße eine Anbindung an den Möhnetal-Radweg. Durch den neuen Radweg wird eine durchgehend naturnahe Verbindung zwischen den Ortsteilen Belecke und Warstein abseits der B55 möglich, denn er schließt nahtlos an den ausgeschilderten Radweg von Warstein/Suttrop Richtung Belecke über den Wirtschaftsweg „Westerberg/Unterm Stillenberg“ an. 

„Dieser neue Radweg hat große Bedeutung für die Entwicklung der fahrradfreundlichen Stadt Warstein. Wir sind überzeugt, dass er von vielen Menschen sowohl aus dem Stadtgebiet als auch von Gästen genutzt wird”, unterstreicht Matthias Seipel, Leiter des Fachbereichs Infrastruktur bei der Stadt Warstein und des Arbeitskreises Fahrradfreundliches Warstein. „Außerdem wird für viele Belecker Kinder der Schulweg erheblich sicherer.“

Die neue Radwegverbindung hat eine Länge von ungefähr 700 Metern und wird von der Oberflächenbeschaffenheit in einer Breite von zweieinhalb Metern asphaltiert. Im gesamten Ausbauabschnitt wird der Radweg eine entsprechende Ausleuchtung erhalten. Die Kosten für den Radweg von 270.000 Euro werden vom Land mit 70 Prozent gefördert. Die Fertigstellung aller Maßnahmen ist zum Sommer 2020 geplant.

Landrätin Eva Irrgang (8. v. r.) und Bürgermeister Dr. Thomas Schöne (6. v. l.) nahmen gemeinsam den symbolischen ersten Spatenstich für die Gewässer-Renaturierung und den Bau eines neuen Radweges im Westertal vor. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von Johannes Hellermann (4. v. l.), Leiter Sachgebiet Straßen Stadt Warstein, Philipp Büngeler (8. v. l.), Projektleiter Wasserwirtschaft Kreis Soest, Heiner Maas (4. v. r.), Ortsvorsteher Belecke und Wolfgang Klein (2. v. r.), Ingenieur-Büro Klein aus Allagen  (Foto: Stadt Warstein)

Adonia-Musical „ISAAK – so sehr geliebt“ in Warstein

70 junge Menschen, vereint als Adonia-Projektchor und Band, sind am kommenden Freitag um 19.30 Uhr in der Neuen Aula in Belecke zu erleben. „Nach dem großen Erfolg des ersten ADONIA-Musicals in 2017 freuen wir uns, dass ADONIA erneut nach Warstein kommt“, so Michael Römer, Vorsitzender der Ki Warstein. Veranstalter ist die Kulturinitative Warstein (Ki) zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Warstein und dem Pastoralen Raum Warstein sowie der Jugendorganisation Adonia e.V.

Die 70 Sängerinnen und Sänger treffen sich jeweils zu einem „Musicalcamp“, das aus zwei Teilen besteht: vier Probe-Tage, in denen die 12-bis 19-Jährigen unter der Betreuung von geschulten ehrenamtlichen Mitarbeitern das Konzertprogramm einüben. Danach: vier Auftritts-Tage an verschiedenen Orten, bei denen die Jugendlichen in Gastfamilien übernachten. Vorab haben die jungen Künstler bereits die Noten und eine vorproduzierte CD zum Üben erhalten

Mit „ISAAK“ bringt Adonia ein biblisches Familiendrama voller Liebe und Vertrauen auf Deutschlands Bühnen. Begeisternde Musicalsongs aus eigener Feder verleihen der jahrtausendealten Geschichte ein neues Gesicht. Ermutigend und herausfordernd. Mit ihrer Kreativität und Energie wird es den jungen Mitwirkenden nach 2017 auch dieses Jahr gelingen, das Publikum zu begeistern. In kürzester Zeit haben sie die 13 Songs, Theater und Choreographien im Musicalcamp einstudiert und sind nun auf einer viertägigen Konzerttournee

2001 wurde zum ersten Mal ein Adonia-Musicalcamp durchgeführt. Seither wächst die musikalische Jugendarbeit in großen Schritten. Inzwischen nehmen 4.000 Kinder und Jugendliche an einem der 60 Camps teil.

Der Eintritt zur Aufführung am kommenden Freitag in der Neuen Aula ist frei. Es wird um eine freiwillige Spende für den Verein Adonia e. V. gebeten. Einlass ist um 18.30 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr.

“Leben als Geschenk” vom Hospizkreis der Caritas Warstein am 17. Oktober

Einladung zur Veranstaltung

Anlässlich des Welthospiztages 2019 lädt der Hospizkreis der Caritas Warstein am Donnerstag, 17. Oktober, herzlich zu seiner Veranstaltung „Leben als Geschenk“ ein. „Gemeinsam mit den Hospizinitiativen im Kreis Soest möchten wir allen Interessierten einen Einblick in unsere Arbeit und die unterschiedlichen Aspekte der Hospiz- und Palliativbewegung ermöglichen. Dabei wird es nachdenkliche und unterhaltsame Momente geben, zu denen auch die Clowns  Mia Mumpitz und Julie Trule beitragen werden.“, so Elisabeth Liß vom Vorbereitungsteam. Beginn ist um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Pankratius in Warstein. Anschließend (ab ca. 19:30 Uhr) besteht im benachbarten Gemeindezentrum die Gelegenheit zu Begegnung und Austausch; ein kleiner Imbiss ist vorbereitet.

Herzlich willkommen!

Hospizkreis der Caritas Warstein

Creativ Cafe am 10.10.19

Frau Katja Taubert möchte Sie in die Welt der Edelsteine entführen. Sie referiert über die Entstehung, die Eigenschaften u.a. Farbe, Lichtbrechung und Härte, sowie die Seltenheit und den Wert der Edelsteine.

Katja Taubert ist seit 20 Jahren als Goldschmiedemeisterin, Gemmologin und Diamantgutachterin in Warstein-Allagen tätig. Sie gestaltet in Ihrem Atelier hochwertigen Unikatschmuck und entwirft und fertigt eigene Kollektionen.

In Idar-Oberstein, dem Zentrum des deutschen Edelsteinsteinhandels, erhielt Frau Taubert eine umfassende gemmologische Ausbildung, die Sie in die Lage versetzt Wertgutachten über Edelsteine und Diamanten anzufertigen.

Individuelle Schmuckanfertigungen mit Ihrer persönlichen, unverwechselbaren Note, von der anschaulichen Zeichnung, über einen Kostenvoranschlag, bis zum handgefertigten Unikat in hochwertigster Verarbeitung sind ein Schwerpunkt meiner selbständigen Goldschmiedearbeit.

Besondere Freude bereitet es mir, ererbten Schmuck in attraktive zeitgemäße Unikate umzuarbeiten, die die Erinnerung an den Familienschmuck aufrechterhalten.