11. Werkstattgespräch des Kultur- und Heimatvereins Badulikum

Zurück zur Natur – Die Westerrenaturierung in Belecke.

Anlässlich des 1075. Jubiläumsjahres der urkundlichen Ersterwähnung Beleckes hat der aktuelle geschäftsführende Vorstand des Kultur- und Heimatvereins Badulikum e. V. (KuH) im Jahre 2013 die Informations- und Vortragsreihe „Werkstattgespräche“ begründet. Mindestens eines solcher Gespräche soll im Jahreslauf stattfinden, und dies stets an unterschiedlichen, zum Thema passenden Orten.

Zum nunmehr 11. Werkstattgespräch lädt der KuH unter seinem Vorsitzenden Hans-Jürgen Raulf alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Belecke und der ganzen Stadt Warstein ein auf den 17. Juni 2020, 19.00 Uhr. Das Thema lautet „Zurück zur Natur – Die Westerrenaturierung in Belecke“. Als Referent konnte das Ing.-Büro Wolfgang Klein aus Allagen gewonnen werden, das das Renaturierungsprojekt in den Westerwiesen zwischen Paul-Gerhardt-Straße und Stütings Mühle leitet. Die Veranstaltung soll unter freiem Himmel auf dem Gelände von Stütings Mühle, also gleichsam direkt an der Baustelle, stattfinden – natürlich unter Beachtung der derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Bei schlechtem Wetter würde die Veranstaltung leider entfallen müssen.

Vergabe Heimat-Preis in der Stadt Warstein auch im Jahr 2020

Bewerbungen sind bis zum 30. September 2020 möglich

Die Vergabe des Heimat-Preises in Warstein geht in die zweite Runde. Auch in diesem Jahr können sich Einzelpersonen oder Gruppen sowie Vereine, Initiativen, Projektgemeinschaften oder andere Organisationen aus der Stadt Warstein, in denen ehrenamtlich gearbeitet wird, für den Heimat-Preis bewerben.

Bürgermeister Dr. Thomas Schöne appelliert an die ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, sich für den Heimat-Preis zu bewerben. “Gerade durch die aktuellen Einschränkungen wird deutlich, wie schmerzlich das nur sehr eingeschränkt mögliche ehrenamtliche Engagement vermisst wird, aber auf der anderen Seite auch, wie in schwierigen Zeiten das Ehrenamt der Gemeinschaft zu Hilfe eilen kann”, so der Bürgermeister.

Die für die Würdigung erforderlichen Kriterien sind gegenüber dem letzten Jahr unverändert:

·         Die Heimatkunde oder die Heimatpflege wird gefördert.

·         Das Projekt ist bereits umgesetzt oder das Engagement läuft bereits und ist in der Stadt Warstein angesiedelt.

·         Es muss sich um ein gemeinnütziges Projekt oder Engagement handeln, welches für die Öffentlichkeit zugänglich und erleb- bzw. nutzbar ist.

Engagements oder Projekte, die neben den vorgenannten Voraussetzungen auch der Attraktivitätssteigerung öffentlicher Plätze, Anlagen oder Gebäude der Stadt Warstein dienen, sind ebenso besonders förderungswürdig, wie Engagements oder Projekte,  die die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimatgemeinde oder ihrem Heimatort oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt – auch im Sinne der Integration von Neubürgern – oder die Jugend in der Stadt Warstein fördern.

Ausgeschlossen von der Förderung über den Heimat-Preis sind Engagements/Projekte von Körperschaften öffentlichen Rechts.

Die Entscheidung über die Preisvergabe fällt eine Jury, welche sich aus den Ortvorsteherinnen und Ortsvorstehern in der Stadt Warstein zusammensetzt. Es wird ein Preisgeld in Höhe von insgesamt  5.000,00 € ausgelobt, welches über das Landesförderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW zur Verfügung gestellt wird.

Die Preisträger aus der Stadt Warstein stellen sich anschließend einem Wettbewerb auf Landesebene.

Aussagekräftige Bewerbungen sind bis 30. September 2020 zu richten an:

Stadt Warstein

Sachgebiet Soziales, Schule, Sport, Kultur

Herrn Kaja

Dieplohstraße 1

59581 Warstein

Einen Bewerbungsvordruck finden Sie unterwww.warstein.de unter der Rubrik “Aktuelles”

Das Pfingstwunder an der Külbenkapelle

“Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden”, so beschreibt die Apostelgeschichte das Pfingstwunder (2, 1-11). Am Pfingstmontag geschieht das auch dort, wo eigentlich traditionellerweise ein Familiengottesdienst gefeiert würde: An der Külbenkapelle in Belecke. So richtet sich das Video des YouTube-Kanals „Katholisch in Warstein“ auch insbesondere an Familien und Kinder und der Familienliturgiekreis Belecke lädt zum Mitmachen ein.

Foto aus dem Jahr 2008

„Katholisch in Warstein“: https://www.youtube.com/watch?v=XYeEfpeSsp8

Feierliche Profess in der Abtei Königsmünster

Am Pfingstsonntag hat der aus Belecke stammende Bruder Vincent Grunwald OSB in der Abteikirche zu Meschede seine Feierlichen Profess abgelegt. Damit versprach er, sich sein ganzes Leben an den Orden der Benediktiner und die Abtei Königsmünster zu binden.

Gott, ich ahne das Wagnis.

Eines Tages lass mich erkennen:

Auf dem Weg ins Leben

lag eine Frage.

Ich habe JA gesagt.

Dieser Ausschnitt aus einem „Gebet aus Königsmünster“ ist auf der Einladung zur Feierlichen Profess von Bruder Vincent Grunwald OSB zu finden. Eigentlich sollte sie schon am 4. Fastensonntag stattfinden. Das war aus den bekannten Gründen nicht möglich, und so fand sie im Beisein seiner Verwandten und Freunde am Pfingstsonntag, den 31. Mai 2020, in der Abteikirche statt.

An Pfingsten erinnert die Kirche an die Sendung des Heiligen Geistes und an den missionarischen Aufbruch der ersten Jünger Jesu, die begannen, die Frohe Botschaft des Auferstandenen allen Menschen zu verkünden. Im Gelübde auf Lebenszeit bindet sich der Mönch ganz an Gott und die Gemeinschaft vor Ort. Als Missionsbenediktiner übernimmt Br. Vinzent damit auch die Sendung unserer Kongregation.

Das macht auch der Gesang deutlich, den Br. Vincent nach dem Verlesen der Professurkunde anstimmte: „Nimm mich auf, Herr, nach deinem Wort, und ich werde leben; lass mich in meiner Hoffnung nicht scheitern!“ Der Friedensgruß an den Neuprofessen durch die Brüder konnte nur auf Distanz gegeben werden – aber nicht weniger herzlich. Wie auch die Glückwünsche der Menschen, die Br. Vincent auf seinem Weg begleitet haben.

Bruder Vincent wurde 1989 in Belecke geboren. Er studierte Theologie in Paderborn und Freiburg. Nach einem „Kloster auf Zeit“-Aufenthalt trat er 2015 in die Abtei Königsmünster ein. Er engagiert sich in unserer Gemeinschaft als Organist, im Gastbüro und in der geistlichen Begleitung von Einzelgästen und Gruppen.

Am Samstag nach Pfingsten (6. Juni) wird Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB ebenfalls in der Abteikirche Bruder Vincent die Diakonenweihe spenden.
Es sind besondere Meilensteine auf seinem Lebensweg, die seine Heimatgemeinde gerne gebührend mitfeiern würde. Wegen der außergewöhnlichen Umstände können die meisten das leider nur aus der Ferne, aber doch auch intensiv im Gebet verbunden.
Wir gratulieren Bruder Vincent sehr herzlich und wünschen ihm Erfüllung, Freude und Gottes Segen auf seinem weiteren Lebensweg. Wir hoffen, dass wir seine Priesterweihe, die für den 13. Dezember geplant ist, in angemessener Form miteinander feiern können.

Schatzkammer Propstei öffnet wieder

Nachdem die CORONA-bedingte Schließung der Museen aufgehoben ist, öffnet auch das Museum Schatzkammer Propstei Belecke unter Beachtung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen und Verhaltensstandards seine Pforten. So freuen sich die Mitglieder des ANNO-Museumskreises ab Mittwoch, den 03. Juni wieder Besucher im Museum begrüßen zu können. Dabei ist für die Aufsichtsführenden wie für Besucher das Tragen von Gesichtsmasken (Mund-Nasenschutz) ebenso notwendig wie das Einhalten der Schutzabstände zwischen den im Museum befindlichen Personen. 

Abtskapelle, im Stadtmuseum Schatzkammer Propstei

Außerdem sollen nicht mehr als zehn Besucher, verteilt in den einzelnen Ausstellungsräumen, gleichzeitig anwesend sein. Entsprechende Hinweistafeln machen auf diese Verhaltensregeln aufmerksam. Auch Desinfektionsmittel stehen zur Nutzung bereit. Im Bereich des Informations- und Auskunftstandes ist eine Hygieneschutzwand eingebracht, die für zusätzlichen Schutz zwischen Besucher und Aufsichtspersonen sorgt. Durch diese Maßnahmen ist ein ungefährdeter und damit entspannter Besuch im Museum gewährleistet. Das Museum ist ab kommenden Mittwoch wieder zu den bekannten Zeiten mittwochs – samstags – sonntags jeweils von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Der ANNO-Museumskreis hofft, dass nun zahlreiche Interessierte gerne das Besuchsangebot annehmen.

GEMEINSAM STARK – Große Verlosungsaktion !

Viele Geschäfte dürfen wieder öffnen, das traumhafte Wetter zieht viele Kunden zum Einkaufen nach Belecke. Das freut uns als Gewerbeverein natürlich besonders, denn die Zukunftssorgen unserer Mitglieder sind aufgrund der Pandemie groß. Vor 2 Wochen haben wir die drei Ortseingangstafeln neu bestückt und haben ein Zeichen gesetzt (Siehe Anlage – Ortseingänge) :Willkommen in Belecke – schauen Sie doch mal rein! Shoppen – erleben und genießen. Diese Aktion kommt sehr gut bei unseren Kunden an. Wir freuen uns über jeden Kunden, der unsere Läden in Belecke besucht, aber denken Sie bitte dort an die Abstands- und Hygieneregeln. Damit tragen Sie zur Gesunderhaltung ihrer Mitmenschen, der Verkäuferinnen und Verkäufer, sowie nicht zuletzt auch Ihrer eigenen bei. Gemäß unseres Mottos : Gemeinsam Stark – wollen wir mit dieser außergewöhnlichen Aktion den Belecker Einzelhandel, die Gastronomie, das Handwerk sowie die Dienstleistungsfirmen fördern.  Wir verlosen 50 Belecker Einkaufsgutscheine im Wert von 20 Euro dazu bekommt jeder Gewinner noch ein WARSTEINER Partyfässchen (5L) dazu. Die Einkaufsgutscheine sind einzulösen bei allen Mitgliedern des Belecker Gewerbeverbandes. Die Warsteiner Brauerei unterstützt uns in unserer Aktion und sponsert die 50 Warsteiner Partyfässchen. Hier einen herzlichen Dank in Richtung Warstein !

Wie kommen Sie nun an diesen Gutschein ?

Rufen Sie am Sonntag, den 31.05.2020 von 10-11 Uhr die Rufnummer 02902-9772650 an und nennen Sie das Motto/Slogan vom Belecker Gewerbeverband. Die ersten 50 Anrufer erhalten den begehrten Gutschein samt Partyfass. Ihren Gewinn können Sie direkt am Sonntag zwischen 11.30 – 12.30 Uhr auf dem Belecker Wilkeplatz abholen, ein Team vom Belecker Gewerbeverein steht bereit. Bitte halten Sie Ihren Mundschutz/Atemmaske bereit und achten Sie auf die Abstandsregelung. 

Trotz Corona – Böllern an der Külbenkapelle aber ohne Besucher!

Der 572. Sturmtag fand nicht in gewohnter Weise statt. Die Kanoniere stellten wegen der akuten Coronapandemie ihre Kanonen zum Böllern nicht an ihrem gewohnten Platz an Stütings-Mühle auf. Ersatzweise und ohne Zuschauer fand das Böllern an der Külbenkapelle statt. Schon in früheren Zeiten hatten hier und am Teufelsloch die Belecker diese Tradition gelebt. 

Traditionelles Böllern – diesmal an der Külbenkapelle.

Es war schon ein wenig befremdlich, das nur die Sturmtagskanoniere und einige Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Badulikum zur Külbenkapelle kamen, ganz nach den vorgegebenen Hygienevorschriften mit Maske und auf Abstand. Ohne Besucher, ohne rustikales Frühstück, ohne die Gäste aus Soest und ohne die Freunde der beliebten Böllertradition. Pünktlich um fünf Uhr waren die ersten Böller zu hören und dann im Viertelstunden Takt bis acht Uhr. Anschließend besuchten die Belecker das Sturmtagshochamt in der Heilig-Kreuz-Kirche. (msp)

Auch in Corona-Zeiten wird am Belecker Sturmtag geböllert – aber ohne Besucher

Kultur- und Heimatverein Badulikum setzt jahrhundertealtes Böller-Brauchtum ohne Öffentlichkeit fort / Besuch des morgendlichen Hochamtes erwünscht 

Der Belecker Sturmtag erinnert seit Jahrhunderten an den vergeblichen Versuch marodierender Soester Horden zu Zeiten der Soester Fehde, im Jahre 1448 die Stadt Belecke zu plündern. Der erfolgreichen Abwehr wird bis auf den heutigen Tag alljährlich durch das morgendliche viertelstündliche Böllern am Mittwoch vor Pfingsten von 05:00 Uhr bis 08:00 Uhr und einen Gottesdienst erinnert. Daran soll auch im Jahre 2020 festgehalten werden – wenn auch ganz anders, als es die Belecker Bürgerschaft und ihre zahlreichen Gäste gewohnt sind. Denn im “Corona-Jahr 2020” wird das Böllern ohne jede Öffentlichkeit stattfinden müssen. Hans-Jürgen Raulf, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins Badulikum e. V. (KuH), erklärt mit seinen Kollegen aus dem geschäftsführenden Vorstand: “Unser Brauchtum ist uns wichtig. Daher wollen wir den Sturmtag nicht ausfallen lassen. Wir bitten aber um Verständnis, dass das Böllern umständehalber in diesem Jahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschehen muss. Wir versichern, dass der KuH mit seinen Untergliederungen diesen Vormittag so würdevoll wie möglich trotz der Einschränkungen begehen wird.” 

Zum traditionellen “Sturmhochamt”, in diesem Jahr von Pastor Ralf Hubert Bronstert um 08:00 Uhr zelebriert in der Heilig Kreuz-Kirche, sind alle Stadtvertreter, die Belecker Vereinsvertreter und die Bevölkerung dagegen herzlich eingeladen. Noch einmal Hans-Jürgen Raulf: “Wir haben uns an die früheren Jahre erinnert, wo das “Sturmhochamt” stets am Vormittag – sogar zu noch früherer Uhrzeit – zelebriert wurde. Daran wollen wir in diesem Jahr anknüpfen.” 

Die gemeinsame Sturmtagsfeier am Abend muss wegen der aktuellen Beschränkungen in diesem Ausnahmejahr gänzlich ausfallen.

Kaiser-Heinrich-Bad nach sieben Wochen wieder geöffnet – Eine neue Belecker Kuh begrüßt alle Sportler

Bereits in der vergangenen Woche wurde das Kaiser-Heinrich-Bad nach sieben Wochen für die normal Sporttreibenden wieder geöffnet. „Jeder muss einen Zettel ausfüllen, jeder bekommt sein Desinfektionsmittel und kann seinen sportlichen Aktivitäten an den Geräten nachgehen. Wir haben sie im vorgeschriebenen Abstand aufgestellt, so dass keiner der Sportler einen Mund- Nasenschutz tragen muss. Hinweisschilder sind aufgestellt und Bodenmarkierungen angebracht“, berichtetet Thomas Heutger, Inhaber des Kaiser-Heinrich-Bades. Alle müssen in ihrer Sportkleidung kommen, Duschen und Umkleiden bleiben vorerst geschlossen.  

Eine neu designte Belecker Kuh mit dem Logo des Kaiser-Heinrich-Bades und der Salzgrotte, darüber freuen sich Thomas und Petra Heutger (r.) sowie Andreas Berger, der die Idee umsetzte.

In den vergangenen sieben Wochen hatten Thomas und Petra Heutger sehr viel zu tun. Sie nutzten die Zeit um dringend notwendige Schönheitsreparaturen durchzuführen. Petra Heutger, ärztlich geprüfte Fußpflegerin, freut sich, dass sie jetzt in einem neuen Behandlungsraum ihre Patienten empfangen darf. Und sie mussten neue Inspiration für ihren Betriebe an der Mülheimer Straße erarbeiten.  

Thomas und Petra Heutgers sind auch in diesen schwierigen Zeiten für eine Überraschung bereit. Sie sind jetzt Besitzer einer eigenen Belecker Kuh. Einige Jahre hatte dieses Rind aus Glasfaser seinen Platz an der Lanfer an der Autowerkstatt Sommerfeld, direkt an den den WLE-Eisenbahnschienen gefristete. Doch dann durfte sie nach Angaben der WLE dort nicht mehr stehen und sie bekam ihr „Gnadenbrot“ im Hinterhof, vertaubte und geriet in Vergessenheit. Bis dass Thomas davon erfuhr und sie zu Beginn des Jahres übernahm. Er hatte schon die passenden Idee, sprach mit Andreas Berger und beide heckten eine neue Verwendung aus. Nach Reinigung und kleinen Reparaturen bemalte Andreas Berger sie passend für den neuen Standort am idyllisch gelegenen Kaiser-Heinrich-Bad. Das Fell in grün, auf die Rippen das Kaiser-Heinrich-Bad, an die Flanken grobe Salzsteine und eine Lore mit Acrylfarbe gemalt. So steht sie nun mit Zaumzeug, einer rosafarbenen Leine vor dem Bad und begrüßt die Sportler nach der Coronapause.  

Ab Montag dieser Woche begannen die Reha-Sportler wieder mit ihren sportlichen Aktivitäten. „Wir haben uns dazu entschlossen diese in den Außenbereich, auf einen Teil des abgesperrten Parkplatzes zu verlegen. Es ist zwar nur bei gutem Wetter möglich, aber es geht nicht anders“, berichtet Thomas Heutger und freut sich, dass das Kaiser-Heinrich-Bad wieder mit Leben gefüllt wird.  

Petra Heutger in ihrem neuen Behandlungsraum für Fußpflege. 

Gleichzeitig eröffnet das Zentrum für Fitness, Wellness und gesunde Füße nach dieser Zwangspause, die ihnen seit dem 17. März 2020 auferlegt wurde wieder ihre Salzgrotte. Die dreiviertelstündigen Sitzungen werden für alle Besucher sehr entspannt sein, da der Sicherheitsabstand und die Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. Es stehen somit pro Sitzung weniger Plätze zur Verfügung. Aber wichtig für die Besucher ist das Einatmen der Sole, die das körpereigene Immunsystem stärkt und so zur Gesunderhaltung beiträgt. „Die Inhalation von Sole hilft so gegen die Übertragung von Viren“, so Petra Heutger und freut sich auf ihre Kunden. (msp)