Stangenabend 2019

Am 13. Juli findet an der Vogelstange hinter der Schützenhalle der traditionelle Stangenabend statt. Die Bürgerschützen laden herzlich ein, ab 17.00 Uhr bei der Ermittlung des Stangenkönigs dabei zu sein. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Um 14.00 Uhr beginnt hinter der Schützenhalle das Kinderschützenfest

Baulandtag der Stadt Warstein

In Zeiten steigender Mietpreise und günstigen Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt die Stadtverwaltung Warstein Bürger bei der Suche nach Grundstücken. Nach dem letzten erfolgreich durchgeführten Baulandtag im Jahre 2017, lädt die Stadtverwaltung erneut in das Technische Rathaus, Schulstr. 7 ein. Full-Service rund um Wohneigentum erwartet die Bürger am 10.10.2019 von 15-18.00 Uhr. Vorgestellt werden die freien städtischen Baugrundstücke sowie die noch vorhandenen Baulücken im Stadtgebiet der Stadt Warstein. Fragen rund um die Bebaubarkeit von Grundstücken können direkt von den städtischen Fachleuten beantwortet werden. Ergänzend stehen den Besuchern Vertreter der heimischen Banken, der Polizei NRW, sowie der Klimaschutzbeauftragte des Kreises Soest für Fragen zu den Themenbereichen Finanzierung, Einbruchschutz und Bauen und Sanieren zur Verfügung.

Neuer Biotonnenreinigungsservice wird für 2020 beibehalten

Erstmals bietet in diesem Sommer das von der Stadt Warstein mit der Abfallabfuhr beauftrage Entsorgungsunternehmen Lobbe auch eine professionelle Reinigung der Biotonne an. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Hausverwaltungen, Dienstleistungsbetriebe und Unternehmen sind mit ihrem Reinigungsbedarf auf Lobbe zugekommen, um diesen Service zu nutzen. “Die Erbringung dieser im Kreis Soest einzigartige Dienstleistung, die für ein gutes und umweltfreundliches Reinigungsergebnis sorgt,  soll die Wohnqualität steigern”, so Berthold Dresbur, Sachgebietsleiter Abfall und Steuern bei der Stadt Warstein. Besonders in den Sommermonaten ist es seiner Meinung nach wichtig, dass die Biotonne gereinigt wird. Eine Reinigung bietet sich besonders dann an, wenn sich über die Zeit hartnäckige Verschmutzungen und unangenehme Gerüche gebildet haben. Die Biotonne selbst zu reinigen ist nämlich weder einfach, noch besonders angenehm, wenn man nicht über die passenden Geräte verfügt.

Das eingesetzte Spezialfahrzeug hat es da einfacher und reinigt die Biotonne nahezu vollautomatisch. Die zunächst geleerte Biotonne wird in eine Schüttung eingehängt und im LKW-Aufbau mit einer Hochdruckanlage automatisch von innen und außen gereinigt. Hierbei kommt bis zu 70 Grad heißes Wasser zum Einsatz. Auch der Umweltaspekt spielt bei der Reinigung eine Rolle. Das Waschwasser wird im Fahrzeug wieder aufbereitet, um mit möglichst wenig Wasser möglichst viele Tonnen waschen zu können. Da der Waschaufbau in sich geschlossen ist, wird eine Verunreinigung der Umgebung durch Spritzwasser  bei der Biotonnenreinigung auf ein Minimum reduziert.

Der neue Lobbe-Niederlassungsleiter in Arnsberg, Herr David Fitzek, war am vergangenen Freitag bei den Tonnennutzern, die Lobbe mit der Reinigung beauftragt hatten, vor Ort, um sich von dem Ergebnis selbst zu überzeugen. “Ich bin sehr erfreut darüber, dass ich von den Warsteiner Bürgerinnen und Bürgern viele positive Rückmeldungen zur professionellen Reinigung bekommen habe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ so David Fitzek. Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Stefan Redder hat sich bereits bei Lobbe für die unkomplizierte Erbringung dieser außergewöhnlichen Reinigungsdienstleistung bedankt. “Nachdem dieses Pilotprojekt erfolgreich verlaufen ist, werde ich Lobbe bitten, diesen mobilen Biotonnenreinigungsservice auch im nächsten Jahr wieder für die Warsteiner Bürgerschaft anzubieten.”

Ersatzparkplätze in Belecke wegen Risse-Neubau

Die Stadt Warstein freut sich über eine tolle Neuigkeit der Eigentümer Harald Schröer, Architekt, und Matthias Klemmt, Fa. WFT, bezüglich des ehemaligen Niewöhner-Grundstücks hinter der Bahnhofs-Apotheke.”Wir stellen unser erworbenes Grundstück kurzfristig als Ersatzparkplätze für die Einwohner von Belecke als alternative Parkmöglichkeit zur Verfügung. Diese Parkplätze können genutzt werden, bis wir als Eigentümer das Grundstück in anderer Form nutzen”, erklärt Harald Schröer. Derzeit finden bereits Arbeiten an dem Grundstück statt, um eine kurzfristige Nutzung als Parkfläche zu ermöglichen und damit die Parkplatzsituation in der Innenstadt zu entspannen.

Gemischter Chor feiert 50. Geburtstag

„Besondere Anlässe müssen besonders begangen werden.“ Das dachte sich auch der Vorstand des Gemischtes Chores Belecke zum diesjährigen 50. Geburtstag, der am vergangenen Wochenende im kleinen Kreis gefeiert wurde. Und wie es bei einem Fest so ist: man macht sich hübsch: Mit neuen, grün leuchtenden Accessoires trafen sich die Sängerinnen und Sänger bei hochsommerlichen Temperaturen für Fotoaufnahmen an Stütings-Mühle: Gesamter Chor, danach getrennt nach Chorstimmen; sowohl für den Fotografen als auch die Fotografierten eine Herausforderung. Da waren alle froh über eine Pause im Schatten der Propsteikirche. Dort hatten bereits fleißige Helfer der Juki (Junge Kirche Belecke) alles für den Freiluft-Gottesdienst vorbereitet, der vom Chor musikalisch mitgestaltet wurde. „Für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir dieses Jubiläum mit einem Gottesdienst begehen.“, so Vorsitzende Eva Schulte. „Und wir freuen uns, dass Pastor Markus Gudermann mit unserer Idee einverstanden war und er mit uns und der gesamten Gemeinde an diesem schönen Ort den Gottesdienst gefeiert hat.“

Der Gemischte Chor im Jubiläumsjahr 2019

Zum gemütlichen Teil traf man sich anschließend mit den Familien und geladenen Gästen im Belecker Pfarrzentrum (vielen noch besser bekannt als Jugendheim), um die 50 Jahre Chorgeschichte Revue passieren zu lassen und ausgiebig zu feiern. In seiner Ansprache – stellvertretend für die Belecker Vereine – ging Ortsvorsteher Heiner Maas auf die Bedeutung des Chores für das kulturelle Leben in Belecke ein und wünschte für die nächsten 50 Jahre weiterhin Freude und Begeisterung beim Chorgesang.

Eine besondere Auszeichnung galt dem Gründungsdirigenten Peter Wessel und den Gründungsmitgliedern Rosemarie Richter, Hubert Bölling, Helmut Wessel (Alle drei singen noch aktiv im Chor mit!), Zita Hense, Maria Heuken und Werner Simon. Sie erhielten unter großem Applaus aller Anwesenden von Eva Schulte und der 2. Vorsitzenden Dagmar Schürmann eine Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied.

Für einen unerwarteten Abschluss des offiziellen Teils sorgte Chorleiter Markus Loesmann. Er setzte sich ans Klavier und gratulierte „seinem Chor“ mit dem von ihm umgetexteten Lied „Heimat“. „Da steckt alles drin, wofür ihr steht.“

Noch viele Stunden wurde ausgiebig gefeiert. Doch Ruhe gönnt sich der Chor nicht. Noch bis in die Sommerferien hinein wird eifrig geprobt, steht doch am 15./16. November das Jubiläumskonzert in der Neuen Aula an. 
Fotos: Martin Mühlenschulte, Text: Susanne Heppe

Zunehmender Umweltfrevel im Warsteiner Wald

Der Wald ist kein rechtsfreier Raum!

In den vergangenen Wochen stellte die Stadt Warstein fest, dass stark zunehmend Müllablagerungen an verschiedenen Stellen in dem auf Warsteiner Stadtgebiet befindlichen Wald, ca. 9.000 ha., widerrechtlich erfolgen. So wurden allein in Belecke zwischen Eichenweg und Wasserbehälter seit Anfang Juni acht Reifen, zum größten Teil auf Felgen, im dichten Gebüsch illegal entsorgt, wo sie von aufmerksamen Wanderern gefunden wurden. Bürgermeister Thomas Schöne erklärt: “Der Wald im Warsteiner Stadtgebiet ist kein rechtsfreier Raum! Das gilt nicht nur mit Blick auf illegale Müllentsorgung, sondern auch in Bezug auf Vandalismus – etwa an der Unsohle und im Bilsteintal. Wir werden alle Taten ordnungs- und ggf. auch strafrechtlich zur Verfolgung bringen.” DerBürgermeister konnte sich unlängst persönlich von Streifenfahrten der Warsteiner Polizei im hiesigen Wald ein Bild machen und ist dankbar für diese Unterstützung.

Illegale Müllentsorgung ist teuer und geht zu Lasten des Steuerzahler und damit der Gemeinschaft. Sperrmüll, Bau- und Abbruchabfall, Altreifen und vieles mehr kann für eine kleine Gebühr oder sogar kostenlos beim Wertstoffhof Warstein, Zum Puddelhammer 21, abgegeben werden. Näher Informationen hierzu erhalten Sie auf der Homepage der Stadt Warstein unter https://warstein.de/no_cache/stadt-buerger/die-stadtverwaltung/rathaus-online/dienstleistungen-a-z/dienstleistung/show/wertstoffhof.html.

Sachdienliche Hinweise zu illegaler Müllentsorgung oder Vandalismus im Wald, wie auch an anderen Stellen, nimmt das Sachgebiet Abfall und Steuern, Frau Tanja Kemper, Tel. 02902/81-218. E-Mail: t.kemper@warstein.de sowie die hiesige Polizeistation, Tel. 02902/91000, gerne entgegen. Wilde Müllkippen können auch gemeldet werden unter: https://warstein.de/no_cache/stadt-buerger/die-stadtverwaltung/rathaus-online/dienstleistungen-a-z/dienstleistung/show/wilde-muellkippen.html.

Creativ Cafe im Juli

Zum nächsten Creativ Cafe am 4.7.2019 im Deutschen Haus lädt das Team ganz herzlich ein. Das Thema ist: Deko mit Lavendel. Bei duftendem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ist wieder ein gemütlicher Nachmittag angesagt.

Die nächsten Termine zum Vormerken!

„Faszination Alphorn“ – Sonderausstellung in der Schatzkammer Propstei

Bis zum 4. August ist die Sonderausstellung „Faszination Alphorn“ in der Schatzkammer Propstei der Alphornbauer Hubert Hense und Norbert Großewinkelmann zu besichtigen.
Nach der feierlichen Eröffnung am Sonntag, 30. Juni, kann die Sonderausstellung zu den Museumsöffnungszeiten mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 15 – 17 Uhr und nach Vereinbarung (Telefon: 02902.71132) besichtigt werden. 

Am Samstag, 27. Juli, um 15 Uhr lädt der Anno-Museumskreis zum Workshop: „Faszination Alphorn“ ein, bei dem es Informationen und musikalische Darbietungen rund um das Alphorn gibt.

Hubert Hense und Norbert Großewinkelmann

Sonderausstellung vom 30. Juni bis 4. August

Unternehmen Alphornbau Hubert Hense

Anröchte, im Juni 2019
Alphornbauer Hubert Hense betreibt ein kleines Unternehmen, welches in Anröchte-Altenmellrich zu Hause ist. Hubert Hense verfügt über eine mehr als 30jährige Erfahrung in der Verarbeitung von Holz und produziert seit mehreren Jahren Naturholzblasinstrumente aus Holz.
Seit dem Jahr 2004 hat er sich auf  die Produktion von alpenländischen Instrumenten spezialisiert und stellt diese vollständig in Handarbeit in seiner Werkstatt her.
Aufgrund seiner Erfahrungen und Kenntnisse im Umgang mit Holz, ist es ihm möglich, nicht nur seine Standardinstrumente anzubieten, sondern ebenso Ihr Instrument nach Ihrem Geschmack zu entwickeln und herzustellen. Dabei zeichnen sich alle seine Instrumente durch eine hochwertige Verarbeitung und ein volles Klangbild aus.

Alphornbauer Hubert Hense:
Schon in der Grundschule zeichnete sich sein künstlerisches Interesse ab. Im Alter von 14 Jahren erlernte er das Spielen des Es-Waldhorns. Später erfolgte die Ausbildung zum Verlagskaufmann.
Mit ca. 30 Jahren widmete er sich der Holzbild-hauerei und Drechslerkunst. Über die Jahre wurden etliche profane und kirchliche Figuren geschnitzt. Beim europaweit geschätzten Holzbildhauer Otto Pickhahn bekam er wertvolle Anregungen.
1992 lernte er den Karikaturisten Jürgen Tomicek kennen und stellte mit ihm u.a. in Berlin in der NRW-Landesvertretung seine geschnitzten Karikaturen aus.
Als Tenorhornbläser des Musikvereins Anröchte legte er seine künstlerischen Interessen „Musik und kreative Gestaltung aus Holz“ auf einen Nenner und baute mit Erfolg sein erstes Alphorn. Mit 54 Jahren wagte Hubert Hense den Schritt in die Selbständigkeit, um den Alphornbau gewerblich zu betreiben. Und das mit großem Erfolg. Kann er doch heute auf den Bau von mehreren 100 Alphörnern zurückblicken. Hense-Alphörner werden nicht nur von seinen Alphornfreunden der heimischen Nachbarschaft geblasen. In allen Gegenden Deutschlands, in vielen Ländern Europas, in USA, Kanada, Japan, Südkorea und  sogar auf den Philippinen sind sie zu hören und zu sehen.
Auch nach Indonesien sowie an eine Kinderkrebsklinik nach Tel Aviv in Israel wurde je ein Alphorn geliefert.

Alphornbauer: Norbert Großewinkelmann
Schon als Kind wollte er in die Fußstapfen seines Vaters steigen, Musiker werden und auch den Beruf des Tischlers lernen. Ersten Trompetenunterricht erhielt er dann im Alter von 12 Jahren!
1982 begann die Ausbildung zum Tischler. Seinen Beruf als Tischler und der Musik als Hobby ist er bis heute mit großer Liebe treu geblieben!
Durch die Idee den Beruf und das Hobby zu verbinden, entstand 2002 dann das erste Alphorn. Es folgten mehrere Didgeridoos (Nationalinstrument der australischen Ureinwohner). 
Dazu kamen dann auch noch einige kuriose Blasinstrumente aus Metall und auch aus herkömmlichen Kunststoffrohren und Materialien aus dem Baumarkt.
Durch die große Liebe zur Natur entstand dieses Jahr dann ein 3,60 m langes Naturhorn in F,  aus Weide! Die Idee dabei, ein Instrument aus Holz zu bauen, ohne das ein Baum dafür gefällt werden muss, da die Äste der Weide ja eh regelmäßig geerntet werden. Es wurde dafür ein ziemlich großer Ast ausgesucht und so verwendet wie er gewachsen ist. Das Horn ist quasi so am Baum gewachsen!
Dabei war es dem Lippstädter auch wichtig, dass kein verwendetes Teil des Horns weiter als 5 km von der Werkstatt entstammt.
Also kein Alphorn, sondern ein Lippehorn!

Die Sonderausstellung ist zu den Museumsöffnungszeiten mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 15 – 17 Uhr und nach Vereinbarung (Telefon: 02902.71132) zu besichtigen.
Joseph Friederizi

Coffee-stop beim Wochenmarkt

Es ist es wieder soweit:
Am kommenden Mittwoch. 3. Juli, lädt die Eine-Welt-Gruppe Belecke von 9 – 12 Uhr auf dem Belecker Wilkeplatz zum coffee stop ein. Bei trockener Witterung wird diese kleine Kaffe- oder Teepause immer wieder gerne von Marktbesuchern und Passanten angenommen. 

Die Idee stammt vom Hilfswerk MISEREOR und ist ganz einfach: Kaffee und Tee werden gegen eine freiwillige Spende ausgeschenkt. Der Erlös kommt Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zu Gute. Zusätzlich werden auch Waren aus dem Eine-Welt-Laden angeboten.

Allen ein herzliches Willkommen!

Susanne Heppe