Kulinarischer Abend

Das Belecker Laienspiel möchte auf einen besonderen Abend am 24. Mai in der Neuen Aula aufmerksam machen: 

Die Sopranistin Nadja Dust singt Chansons von Edith Piaf bis ZaZ. Dabei wird sie von Daniel Tappe am Klavier begleitet. 

Zu diesem Ohrenschmaus haben die Besucher, die an kleinen Bistro-Tischen sitzen, die Möglichkeit auch ihren Gaumen zu verwöhnen. Unter anderem werden zu französischen Weinen verschiedene kleine Menü-Teller angeboten. 

Der Abend „la vie en rose“ – ein Genuss für alle Sinne!

Bitte verteilen Sie diese E-Mail an die Mitglieder Ihres Vereins und vergessen Sie nicht, sich selbst auch Karten für diese besondere Veranstaltung im Reisebüro Hoppe zu kaufen.

50. Todestag von Casper Bracht – Gedenken der Vereine an den Ehrenbürger

Vor 50 Jahren, am 7. Mai 1969, verstarb Caspar Bracht, einziger Belecker Ehrenbürger. Zu seinem Todestag versammelten sich Vertreter der Musikvereinigung Belecke, des Kultur und Heimatvereins Badulikum, Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, Ortsvorsteher Heiner Maas und Ortsheimatpfleger Michael Sprenger an seinem Grab. „Er war ein Bürger mit Vorbildcharakter und ehrenamtlichem Engagement, er war Küster und Organist und hoch angesehen“, berichtete Schöne in einem Rückblick auf das Leben des Beleckers, der 1891 in Sichtigvor geboren wurde. 

Caspar Bracht – Ehrenbürger der damaligen Stadt Belecke
Vertreter der Belecker Vereine versammelten sich an seinem Grab auf dem Friedhof.

In der St. Pankratius-Gemeinde wurde er 1910 als 18-jähriger Organist und Küster. Nach dem ersten Weltkrieg übernahm er das Amt des Dirigenten des Männergesangverein St. Pankratius, gründete den Kirchenchor Cäcilia und als Nachfolge der „Korffschen Kapelle“ die „Musikabteilung des Katholischen Gesellenvereins“, 1933 umbenannt in Kolpingorchester. Alle musikalische Vereine sind bis heute aktiv. In seiner Freizeit bildete er bis ins hohe Alter Musiker aus, die anschließend im Kolpingorchester weiter aktive mit musizierten. 

Zu seinen großartigen Verdiensten gehörte 1934 die Erbauung des Kaiser-Heinrich-Bades. In den Jahren nach der Weltwirtschaftskrise herrschte große Arbeitslosigkeit in Belecke und durch seine Initiative und dem Mitwirken einiger Musiker des damaligen Kolpingorchesters, dem Vorgänger der Musikvereinigung Belecke, errichteten die Männer durch seine Initiative das Kaiser-Heinrich-Bad. In diesem Jahr wird das Bad 85 Jahre und dort findet im Juni auch die Sturmtagsfeier statt. 

Für sein vorbildliches Wirken in der Kirche erhielt er 1964 den päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“. Ein Jahr später von den Beleckern die Ehrenbürgerschaft und die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 

„Er war ein Vorbild nicht nur mit Worten, er handelte auch, er hat zu seiner Zeit mehr geschaffen, als wir heute leisten können. Und er hatte ernst gemeinte Zeichen, im kirchlichen und weltlichen Teil der Gesellschaft gesetzt“, erinnerte Schöne an seinem 50. Todestag an seiner Grabstätte. 

Mit der Schreibweise seines Vornamens sind sich die Belecker nicht sicher, denn auf seiner Ehrenbürgerurkunde wird sein Vorname mit „K“ geschrieben, auf seinem Grabstein hingegen mit „C“. „Da müsse der Heimatverein noch aktiv werden und im Geburtsregister der Kirche nachforschen“, gab Joseph Friederizi als eine Aufgabe weiter. (msp) 

Belecker Kinder gehen zum Tisch des Herrn

Feierliche Messe in der Hl.Kreuz-Kirche

Das Sakrament der heiligen Kommunion empfingen die Kinder der St. Pankratius-Gemeinde in der Heilig-Kreuz-Kirche unter dem diesjährigen Motto: „Jesus segnet uns“. Dazu hatten die 20 Mädchen und Jungen zusammen mit Gemeindereferentin Renate Bracht, Clarissa Gosselke, Isabelle Schulz, Andrea Linn und Jutta Friederizi, eine schematische Christusfigur auf ein großes Plakat mit den Fotos der Kinder auf den Altar gut sichtbar für alle Gläubigen aufgestellt. 

Kommunionkinder der St. Pankratius-Gemeinde mit Pfarrer Ralf Hubert Bronstert, Gemeindereferentin Renate Bracht, dem Vorbereitungsteam und den Messdienern. 

Seit Herbst des vergangenen Jahres wurden sie auf den Empfang der heiligen Kommunion mit kreativen Nachmittagen und Weg-Gottesdiensten in die Messfeier eingeführt. Die erste heilige Kommunion empfingen Samuele Gabriel Caruso, Leni Dalhoff, Paul Friederizi, Mika Gosmann, Phil Haarhoff, Marina Heppe, Thea Jesse, Tamina Koers, Mats Kollbach, Louis Krömer, Letizia Marie Mulavecz, Vivien Mulavecz, Jannes Peters, Tjorven Plesser, Victoria Schelenberg, Tobias Schulte, Sarah Sommerfeld, Leonie Walker, Ethan Andre Wulf und Lina Zellmer durch Pfarrer Ralf Hubert Bronstert. Für den musikalischen Rahmen der Kommunionsfeier sorgte die JuKi-Band unter der Leitung von Rosi Naujokat und Peter Hunecke an der Orgel. (msp)

Theaterstück “Das Boot ist voll” mit Willi Schlüter (1-Mann-Stück)

Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung der Ki Warstein und dem Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg.

Wann und wo: 17. Mai, 19.30 Uhr, Neue Aula Belecke

Es handelt sich hierbei um ein Geschichte vom 3. Oktober 2013, als 368 Flüchtlinge aus Afrika im Mittelmeer ertranken, als ihr Boot auf dem Weg zur italienischen Insel Lampedusa kenterte. Vito Fiorino, der Besitzer einer Eisdiele auf Lampedusa und sieben andere Personen retteten auf der “Gamar” 47 Personen das Leben und mussten mit ansehen, wie hunderte Ertrinkende um ihr Leben kämpften.

Die Rolle des Vito Fiorino spielt Willi Schlüter. Was er spielt, hat alles in der Realität stattgefunden und wurde vom Autor Antonio Umberto Riccò, der auch die Regie für das Stück führt, verarbeitet.

Der Abend in der Neuen Aula wendet sich neben allen Interessierten, insbesondere auch an die Bürger der Stadt Warstein, die sich vorbildlich in der Flüchtlingsbetreuung engagiert haben.

50 Jahre Gemischter Chor

Liebe Vereinsvorsitzende,

der Gemischte Chor feiert in diesem Jahr sein 50. Jubiläum. Wie in Belecke üblich, wird nach dem Festakt Zeit sein, die Gratulationen persönlich an den Vorstand zu richten. Während der Veranstaltung werde ich, für alle stellvertretend, Glückwünsche übermitteln. Ich möchte euch noch einmal an die Anmeldung (bis zum 1. Mai 2019) zu dem Jubiläumsabend erinnern!

Heiner Maas
Ortsvorsteher Belecke


Künstler und Ikonenschreiber Manfred Mansfeld stellt “Fenster der Ewigkeit” im Sakralmuseum aus.

Mit „großer Dankbarkeit und Respekt“ begrüßte am Donnerstagabend Joseph Friederizi, als Sprecher des Museumskreises „Schatzkammer Propstei“, den Künstler und Ikonenschreiber Manfred Mansfeld. Der 84-jährige Freinohler zeigte sich seinerseits „überrascht und erfreut“, dass seine Ikonen-Ausstellung zum Thema „Fenster zur Ewigkeit“ auf großes Interesse gestoßen war. Neben den zahlreichen Kunst-Interessierten waren auch die Pastoren Ralf-Hubert Bronstert und Josef Heers, sowie Markus Gudermann, Leiter des pastoralen Raums, der Einladung gefolgt. 

Ikonenschreiber Manfred Mansfeld

„Welche Glaubenskraft hat dieser Mann, dass er über viele Jahrzehnte hinweg solche Ikonen, Kruzifixe, Statuen und Schriften derart eindrucksvoll, strahlend und anrührend entstehen lässt?“, fragte Kulturjournalist Andreas Thiemann zu Beginn seiner Einführung in die Vernissage des zutiefst gläubigen Künstlers. Geboren in Aachen, der Liebe wegen ins Sauerland gezogen und dort als Kfz-Meister tätig gewesen, entdeckte Mansfeld seine Liebe zur Kunst und zum Malen 1957 während eines Amerikaaufenthaltes. Durch Selbststudien und unter Anleitung seiner Lehrer Heinz Waterboer, sowie der Professoren Bodo Boden und Harald Becker erweiterte der Zurückgekehrte seinen künstlerischen Horizont. Seine Schaffenstalente reichen von der Ölmalerei, über Aquarell, Siebdruck, Radierung bis hin zum Holzschnitt – seine große Leidenschaft liegt in der Ikonenschreiberei. Eines seiner beeindruckendsten Werke ist die Anfertigung eines Replikats des Neuen Testaments nach Lukas – nach alter Überlieferung dem „Urvater“ des Ikonenschaffens.  Dieses und viele weitere eindrucksvolle Werke ließen die Räume des Sakralmuseums – auch unter dem neu installierten Led-Licht – erstrahlen. 

Kulturjounalist Andreas Thiemann hielt die Laudatio.

Für den heutigen Betrachter, dessen Kunstwahrnehmung vor allem anhand von Meisterwerken der Renaissance und der Neuzeit geschult ist, mag die Ikonenschreiberei ungewöhnlich oder fremd erscheinen. Bei Ikonen (vom griechischen εἰκών, eikón „Abbild“) handelt es sich um religiöse, kirchlich geweihte Bilder, die neben der Heiligen Schrift und der Heiligen Überlieferung, zu den tradierten Quellen christlicher Spiritualität gehören.

Viele Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung “Fenster der Ewigkeit”

Ein realistischer Maler sieht in der Fläche der Leinwand potentielle Tiefe, die er mit verschiedenen Techniken herzustellen versucht. Er bedient sich der Zentralperspektive und schafft eine Illusion des dreidimensionalen Raums auf einer zweidimensionalen Fläche. Der Ikonenschreiber (nicht Maler!) denkt und gestaltet ganz anders. Ganz bewusst wird die Zweidimensionalität der Tafel mit der  Darstellung – oft unter Gestaltung des Hintergrundes mit (spiegelndem) Blattgold – noch hervorgehoben.  So wird auch die Zeit in der Ikone auf eine ganz spezielle Art und Weise festgehalten: Sie existiert im herkömmlichen Sinne hier nicht. Betont wird das Zeitlose, das Ewige. Alle Ereignisse, die fernen und die nahen, finden in der Ikone gleichzeitig statt und werden in einem einmütigen Zusammenklang wiedergegeben. Raum und Zeit fügen sich zu einer neuen visuellen Realität zusammen.

Auch die christliche Vorstellung von der Ewigkeit spiegle sich unmittelbar in der Ikonen-Kunst wider, so Andreas Thiemann in seinen einführenden Worten. „Es ist dies der andächtige Glaube an eine Gottesnähe des Menschen jenseits des Todes und jenseits einer Begrenztheit von Zeit, von Anfang und Ende“. Ikonen würden auf transzendentale Zustände verweisen, die sich der menschlich-irdischen Vorstellungskraft entzögen und dem reinen Glauben dagegen öffnen, so Thiemann weiter. „Im Blick auf seine wundervollen Ikonen hat Manfred Mansfeld daher auch einmal gesagt. Die Fenster zur Ewigkeit sind allesamt weit geöffnet!“ Wer sich einen Eindruck von den liebevoll-akribisch ausgestalten farbintensiven Werken machen will, kann das Museum zu den Öffnungszeiten, jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr ,bis zum 10. Juni besuchen. Beeindruckend an den Exponaten ist auch die detailgetreue, mitunter sehr persönliche Ausgestaltung der (Vor)-Bilder. Thiemann: „Manfred Mansfeld ist alles andere als ein bloßer Nach-Maler. Seine Werke sind vielmehr neue Unikate nach alten Vorlagen. Es ist die Ikone selbst, die spricht, die anspricht, die „frommt“. Das heißt sie dient, sie nützt der Andacht, sie führt den Glaubenden zum Gebet und somit zu Gott selbst. Mansfeld macht daraus sein ganz persönliches „Fenster zur Ewigkeit“, in das der Betrachter schauen soll, durch das er seinen eigenen Glauben ausloten kann.“ Mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy unterstützte das Blockflötenensemble „Da Capo“ die Ausstellungseröffnung einfühlsam.

Text: Gaby Schmitz, Fotos: Nadja Schmitz

“Chronik der Belecker Sturmtage ab 1948” online

In den vergangenen Monaten hat der Kultur- und Heimatverein BADULIKUM im Rahmen der Vorbereitungen für den Antrag zur Aufnahme in das “Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes” versucht, die Geschichte des Sturmtages zu dokumentieren. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass der Sturmtag bis in die 1960er Jahre über 500 Jahre lang mit dem morgendlichen Böllern um 5.00 Uhr, der Prozession um die St. Pankratius-Kirche um 5.30 Uhr und dem Sturmamt um 6.00 Uhr begangen wurde.

Die abendliche Sturmtagsfeier und viele andere “Bestandteile” des Sturmtags etablierten sich erst mit dem neuen Konzept zur Gestaltung des Sturmtages ab 1976 bzw. mit dessen Evaluierung in den Jahren ab 1988/89.

In der “Chronik der Belecker Sturmtage ab 1948”, dem Jahr, in dem der 500. Belecker Sturmtag in besonderer Form gefeiert wurde, kann man die og. Entwicklungen nun online (www.badulikum.de Menü: Sturmtag) auf fast 50 Textseiten und mit Hinweisen (Links) auf mehrere hundert Seiten mit weiteren Dokumenten nachlesen. Nach einer kurzen Einführung zu den Jahren 1948 – 1975 ist jeder Sturmtag ab 1976 detailliert mit dem Rahmenprogramm und Links zur offiziellen Einladung, dem Programm der Sturmtagsfeier und einem Pressebericht dokumentiert. Ab 1990 gibt es dann auch noch einen Link zum schon länger bestehenden Online-Archiv der Bürgermeister-Wilke-Preisträger mit dem Abdruck der Urkunde und der Laudatio des Vereinsvorsitzenden.

Aus Anlass des 50. Todestages von Caspar Bracht: Die Ehrenbürger der Stadt Warstein


Verwaltung erinnert an Caspar Bracht, Heinrich Gudemann und Wilhelm Hoff

Am 7. Mai 1969 verstarb in Belecke der einzige Ehrenbürger der ehemaligen Badestadt, der 1891 in Sichtigvor geborene Caspar Bracht. Durch Rechtsnachfolge ist er damit auch Ehrenbürger der heutigen Stadt Warstein. Genauso wie Heinrich Gudemann, dem die ehemalige Wästerstadt im Jahre 1965 das Ehrenbürgerrecht verliehen hatte, sowie Wilhelm Hoff, der im Jahr 1923 zum Ehrenbürger der ehemaligen Bergstadt Hirschberg ernannt wurde. Heinrich Gudemann wurde 1900 in Suttrop geboren und verstarb 1983. Wilhelm Hoff wurde 1851 in Hirschberg geboren und starb 1940 in Osnabrück.

Caspar Bracht kam schon mit 18 Jahren nach Belecke, nachdem er im Juli 1909 sein Abschlussexamen mit Auszeichnung im Hauptfach Orgel und in den Nebenfächern Religion, Liturgie und Latein an der Kirchenmusikschule in Paderborn bestanden hatte. Am 1. Januar 1910 trat Bracht die Stelle als Organist und Küster der St. Pankratius-Kirche an, um dann aber zunächst in den Jahren 1914 bis 1918 seinen Dienst als Soldat im I. Weltkrieg zu leisten. Aus dem Kriege zurückgekehrt, setzt er seine Tätigkeit als Organist und Küster fort und übernahm 1927 zusätzlich die Aufgabe des Kirchenrendanten. In den frühen 1920er Jahren übernahm er auch das Amt des Dirigenten des Männergesangvereins St. Pankratius und hatte dies bis 1949 inne. Er gründete zudem den Kirchenchor Cäcilia und begann mit der Ausbildung der Musiker, die in der Nachfolge der “Kapelle Korf” ab Mitte der 1920er Jahre die “Musikabteilung des Katholischen Gesellenvereins”, ab 1933 das Kolpingorchester und ab 1970 die heutige  Musikvereinigung Belecke bildeten.

Caspar Bracht

Die größte Bedeutung für die Badestadt erhielt Caspar Bracht durch seine Initiative zur Neuerschließung der alten Kaiser-Heinrich-Heilquelle. Diese wurde im August 1934, also vor rund 85 Jahren, als Kaiser-Heinrich-Bad eröffnet. In Zeiten großer Arbeitslosigkeit erhielten auf diese Weise u. a. viele erwerbslose Musiker des Kolpingorchesters Arbeit. Im gleichen Jahr 1934 wurde Bracht auch Vorsitzender des Verkehrsvereins Belecke, einem der Rechtsvorgänger des heutigen Kultur- und Heimatvereins Badulikum.

Caspar Bracht ist hoch dekoriert. 1964 erhielt er dem päpstlichen Orden “Pro Ecclesia et Pontifice” und 1965, kurz nach der Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Belecke am 23. März, die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Heinrich Gudemann hat über 50 Jahre als Amtsrentmeister und Standesbeamter im Dienste der Stadt Warstein gestanden. In all` den Jahren, insbesondere in den Kriegs- und Nachkriegsjahren des II. Weltkrieges, hat er den Menschen seiner Heimatstadt selbstlos und hilfsbereit zur Seite gestanden. Er wurde in seinem 66 Lebensjahr, und damit kurz nach der Verleihung der Ehrenbürgerschaft der ehemaligen Wästerstadt, mit dem Orden “Pro Ecclesia et Pontifice” ausgezeichnet. 

Heinrich Gudemann

Wilhelm Hoff war Mitorganisator des preußischen Eisenbahnwesens. 1895 wurde er zum Eisenbahndirektor ernannt, 1907 zum  Präsident des Eisenbahn-Zentralamtes und 1912 zum Ministerialdirektor im Eisenbahnministerium.  1918 wurde er Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz und noch im gleichen Jahr bis zu seinem Rücktritt 1919 preußischer Minister der öffentlichen Arbeiten.

Wilhelm Hoff

Die heutige Stadt Warstein nimmt den 50. Todestag von Caspar Bracht zum Anlass, an ihn und die beiden weiteren Ehrenbürger zu erinnern. Die Ehrenbürgerwürde, die drei Vorgängerstädte der heutigen Stadt Warstein verliehen haben, ist auch heute noch für die Stadt Warstein Anlass, dieser Männer zu gedenken und ihnen ein ehrendes Andenken zu bewahren. Am 7. Mai werden der Kultur- und Heimatverein Badulikum und die Musikvereinigung Belecke gemeinsam mit der Stadt Warstein am Grab von Caspar Bracht dessen 50. Todestages gedenken.

Genussradeln mit Einkehrschwung Radtouren in der Stadt Warstein

“In den Medien heißt es aktuell häufig, die Infrastruktur könne mit dem Fahrradboom kaum mithalten. Doch in der Stadt Warstein haben wir 83 Kilometer markierte Radwege, und dank des Knotenpunktsystems ist die Orientierung sehr einfach”, unterstreicht Sabrina Schrage, kommiss. Leitung Stadtmarketing. Mit der Fahrrad-Rundtour “Warstein Highlights”, die durch beinahe alle Ortsteile führt und 20 touristische Sehenswürdigkeiten streift, bietet die Stadt Warstein eine Attraktion der Extraklasse.Radfahren ist das touristische Fokusthema 2019 in der Stadt Warstein – nicht zuletzt, weil diese Fortbewegungsart auch aufgrund des E-Bike-Booms immer beliebter wird. Deshalb hat die Stadt Warstein jetzt einen Flyer mit der Fahrrad-Rundtour “Warstein-Highlights” aufgelegt: Sie führt auf 43 Kilometern durch beinahe alle Ortsteile der Stadt Warstein im Herzen des Naturparks Arnsberger Wald. Das Besondere an der Tour ist, dass sie durch viele unterschiedliche Landschaften führt, vom renaturierten Möhnetal, über die offene Hügellandschaft bei Suttrop bis hin zum tiefen Warsteiner Wald mit den bizarren Felsen des Bilsteintals. Sabrina Schrage: “Viele Attraktionen liegen direkt am Weg oder nur wenige hundert Meter davon entfernt, beispielsweise die Höhle und der Wildwald im Bilsteintal, der Geopark Suttrop oder der Alte Bahnwaggon mit einer bezaubernden Bahn-Miniaturwelt in Sichtigvor.” Wichtiger Hinweis für Genussradler: Auf der gesamten Rundfahrt gibt es direkt an der Strecke, teils wenige hundert Meter entfernt, Gastronomiebetriebe – bei gutem Wetter selbstverständlich mit Außengastronomie! Viele Betriebe sind zugleich E-Bike-Ladestationen.Wer es ein bisschen kürzer mag, wählt die Radroute “Steine und Mehr”, die auf dem Gebiet der Stadt Warstein knapp 27 Kilometer lang ist (ab und bis Belecke; ab und bis Warstein gut 20 Kilometer) und auch sehr viele Attraktionen (Altstadt in Belecke, Geopark Suttrop, Bilsteintal) und Gastronomiebetriebe streift. Sehr beliebt ist auch der Möhnetalradweg von Brilon bis Neheim, der auf Warsteiner Stadtgebiet durchdie renaturierte Auenlandschaft des Möhnetals führt. Sehenswürdigkeiten sind beispielsweise der Alte Bahnwaggon in Sichtigvor oder die Picknickstelle an der Mülheimer Schlacht. Wer den Möhnetalradweg nur in einer Richtung fahren möchte, kann die Rückreise per Bahn von Neheim nach Brilon antreten oder an Sonn- und Feiertagen den Fahrradbus Linie 51 (vom letzten Aprilwochenende bis 3. Oktober) nutzen.- 2 -Info Fahrradbus unter 01806/50 40 30 (20 Ct/Anruf aus dem Festnetz, Mobil max. 60 Ct./Anruf)Infos: Radrundtour “Warstein Highlights”, Fernradweg “Steine und Mehr”, “Möhnetalradweg” und eine Karte zum Knotenpunktsystem im Kreis Soest sind erhältlich im Rathaus Warstein


Radeln und rasten an der Altstadt Belecke (Foto: sabrinity.com)