Vandalismus an Stütings Mühle

Die Männer des Arbeitskreises Mühlrad halten nicht nur das Sägegatter, die Turbine und das Mühlrad in Schuss, nein, sie gestalten auch seit vielen Jahren das Umfeld um Stütings Mühle und machen es zu einem wirklichen Hingucker für die Innenstadt von Belecke.

Es macht mich sehr wütend, zu sehen, dass anscheinend alkoholisierte Besucher des Geländes (leere Schnapsflaschen im Mühlenteich) gestern Abend die frisch gepflanzten Blütenköpfe in den Blumenkästen abgerissen haben. Wie respektlos und das Ehrenamt verachtend kann man sein?

Der Ortsvorsteher Heiner Maas

Lebendige Geschichte in Belecke

Stadt Warstein überträgt wirtschaftliches Eigentum an Teilen von Stütings Mühle auf den Kultur- und Heimatverein Badulikum

Warstein, 10. Juni 2020. In der 45. Ratssitzung am 2. März 2020 entschied der Rat der Stadt Warstein, die Stadt möge mit dem Kultur- und Heimatverein Badulikum e.V. (KuH) einen Vertrag zur Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums an einigen Gebäuden und Anlagen übertragen, die zum Gesamtensemble Stütings Mühle gehören. Dieser Vertrag wurde nunmehr unterzeichnet. Die Stadt erspart dadurch Unterhaltungs- und Verwaltungsaufwendungen und muss auch nicht, wie schon derzeit vom KuH durchgeführt, das Dach im Sägebereich erneuern. Hier investiert der KuH über 190.000 €, gefördert von dem NRW-Programm „Heimatzeugnis“ in Höhe von 90 % der Investitionssumme. Durch die wirtschaftliche Eigentümerstellung des KuH erhält dieser seinerseits weitestgehende Selbständigkeit in der Unterhaltung und Verwaltung der übertragenen Gebäude. Ihm steht damit auch die neue höhere Einspeisevergütung zu, die aus der unlängst – übrigens auch schon auf Vereinskosten – angeschafften neuen Turbine zu, die aus Wasserkraft Strom erzeugt. Zudem hat ein privater Verein deutlich bessere Möglichkeiten, Fördermittel zu beantragen. Hierdurch könnte das geplante „Informationszentrum für Heimatgeschichte Stütings Mühle“, zu dem auch ein Luftschutzbunker aus der Zeit des II. Weltkrieges gehört, in der Zukunft weiter attraktiviert werden.

Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Stefan Redder meint: „ Das ist eine klassische Win-win-Situation für Stadt und Verein. Das kulturelle Erbe ‚Stütings Mühle‘ wird für die gesamte Bürgerschaft gesichert und erlebbar gemacht.“ KuH-Vorsitzender Hans-Jürgen Raulf ergänzt: „Wir freuen uns, dass das persönliche und finanzielle Engagement des KuH durch die Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums eine besondere Würdigung der Stadt Warstein erfährt und freuen uns nun, diese neue Selbständigkeit zum Wohle Aller nutzen zu können.“

Foto:     Stadt Warstein
Bei der “coronagerechten” Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.) Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Stefan Redder, Fachbereichsleiterin Sabine Leitner, KuH-Vorsitzender Hans-Jürgen Raulf und 1. stv. KuH-Vorsitzender Rolf Jesse

Diakonweihe in der Abtei Königsmünster

Am Pfingstsonntag, dem 31. Mai 2020, hat sich Bruder Vincent Grunwald OSB als Mönch auf Lebenszeit an unsere Gemeinschaft von Königsmünster gebunden. Am Samstag, dem 6. Juni 2020 wurde er in der Abteikirche von Königsmünster zum Diakon geweiht. 

Am 6. Juni 2020 wurde Bruder Vincent Grunwald OSB (m.) in der Abteikirche von Königsmünster zum Diakon geweiht. 

Die Weihe vollzog Weihbischof Dominicus Meier OSB, der von 2001 bis 2013 die Gemeinschaft von Königsmünster als Abt leitete.

In seiner Predigt ging Weihbischof Dominicus von der Frage des Menschen nach der persönlichen Identität aus, die uns auch als Christen immer wieder umtreibt. Für Bruder Vincent sei die Pfingstwoche 2020 seine „ganz persönliche Identitätswoche“ gewesen, „in der sich alles Suchen nach Identität nochmals verdichtet.“ In einer Woche sei er aufgerufen, „dem Mönch- und Diakonsein Gestalt zu geben.“ Äußere Zeichen dieser Lebensgestalt seien für den Mönch die Kukulle, für den Diakon Dalmatik und gekreuzte Stola. „Mönchsgewand und Dalmatik sind in Form des Kreuzes geschnitten und weisen so auf den, der menschliche Gestalt annahm, sich den Menschen zuneigte, um uns schließlich am Kreuz zu erlösen: Jesus Christus“, so Weihbischof Dominicus.

11. Werkstattgespräch des Kultur- und Heimatvereins Badulikum

Zurück zur Natur – Die Westerrenaturierung in Belecke.

Anlässlich des 1075. Jubiläumsjahres der urkundlichen Ersterwähnung Beleckes hat der aktuelle geschäftsführende Vorstand des Kultur- und Heimatvereins Badulikum e. V. (KuH) im Jahre 2013 die Informations- und Vortragsreihe „Werkstattgespräche“ begründet. Mindestens eines solcher Gespräche soll im Jahreslauf stattfinden, und dies stets an unterschiedlichen, zum Thema passenden Orten.

Zum nunmehr 11. Werkstattgespräch lädt der KuH unter seinem Vorsitzenden Hans-Jürgen Raulf alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Belecke und der ganzen Stadt Warstein ein auf den 17. Juni 2020, 19.00 Uhr. Das Thema lautet „Zurück zur Natur – Die Westerrenaturierung in Belecke“. Als Referent konnte das Ing.-Büro Wolfgang Klein aus Allagen gewonnen werden, das das Renaturierungsprojekt in den Westerwiesen zwischen Paul-Gerhardt-Straße und Stütings Mühle leitet. Die Veranstaltung soll unter freiem Himmel auf dem Gelände von Stütings Mühle, also gleichsam direkt an der Baustelle, stattfinden – natürlich unter Beachtung der derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Bei schlechtem Wetter würde die Veranstaltung leider entfallen müssen.

Vergabe Heimat-Preis in der Stadt Warstein auch im Jahr 2020

Bewerbungen sind bis zum 30. September 2020 möglich

Die Vergabe des Heimat-Preises in Warstein geht in die zweite Runde. Auch in diesem Jahr können sich Einzelpersonen oder Gruppen sowie Vereine, Initiativen, Projektgemeinschaften oder andere Organisationen aus der Stadt Warstein, in denen ehrenamtlich gearbeitet wird, für den Heimat-Preis bewerben.

Bürgermeister Dr. Thomas Schöne appelliert an die ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, sich für den Heimat-Preis zu bewerben. “Gerade durch die aktuellen Einschränkungen wird deutlich, wie schmerzlich das nur sehr eingeschränkt mögliche ehrenamtliche Engagement vermisst wird, aber auf der anderen Seite auch, wie in schwierigen Zeiten das Ehrenamt der Gemeinschaft zu Hilfe eilen kann”, so der Bürgermeister.

Die für die Würdigung erforderlichen Kriterien sind gegenüber dem letzten Jahr unverändert:

·         Die Heimatkunde oder die Heimatpflege wird gefördert.

·         Das Projekt ist bereits umgesetzt oder das Engagement läuft bereits und ist in der Stadt Warstein angesiedelt.

·         Es muss sich um ein gemeinnütziges Projekt oder Engagement handeln, welches für die Öffentlichkeit zugänglich und erleb- bzw. nutzbar ist.

Engagements oder Projekte, die neben den vorgenannten Voraussetzungen auch der Attraktivitätssteigerung öffentlicher Plätze, Anlagen oder Gebäude der Stadt Warstein dienen, sind ebenso besonders förderungswürdig, wie Engagements oder Projekte,  die die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimatgemeinde oder ihrem Heimatort oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt – auch im Sinne der Integration von Neubürgern – oder die Jugend in der Stadt Warstein fördern.

Ausgeschlossen von der Förderung über den Heimat-Preis sind Engagements/Projekte von Körperschaften öffentlichen Rechts.

Die Entscheidung über die Preisvergabe fällt eine Jury, welche sich aus den Ortvorsteherinnen und Ortsvorstehern in der Stadt Warstein zusammensetzt. Es wird ein Preisgeld in Höhe von insgesamt  5.000,00 € ausgelobt, welches über das Landesförderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW zur Verfügung gestellt wird.

Die Preisträger aus der Stadt Warstein stellen sich anschließend einem Wettbewerb auf Landesebene.

Aussagekräftige Bewerbungen sind bis 30. September 2020 zu richten an:

Stadt Warstein

Sachgebiet Soziales, Schule, Sport, Kultur

Herrn Kaja

Dieplohstraße 1

59581 Warstein

Einen Bewerbungsvordruck finden Sie unterwww.warstein.de unter der Rubrik “Aktuelles”

Das Pfingstwunder an der Külbenkapelle

“Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden”, so beschreibt die Apostelgeschichte das Pfingstwunder (2, 1-11). Am Pfingstmontag geschieht das auch dort, wo eigentlich traditionellerweise ein Familiengottesdienst gefeiert würde: An der Külbenkapelle in Belecke. So richtet sich das Video des YouTube-Kanals „Katholisch in Warstein“ auch insbesondere an Familien und Kinder und der Familienliturgiekreis Belecke lädt zum Mitmachen ein.

Foto aus dem Jahr 2008

„Katholisch in Warstein“: https://www.youtube.com/watch?v=XYeEfpeSsp8

Feierliche Profess in der Abtei Königsmünster

Am Pfingstsonntag hat der aus Belecke stammende Bruder Vincent Grunwald OSB in der Abteikirche zu Meschede seine Feierlichen Profess abgelegt. Damit versprach er, sich sein ganzes Leben an den Orden der Benediktiner und die Abtei Königsmünster zu binden.

Gott, ich ahne das Wagnis.

Eines Tages lass mich erkennen:

Auf dem Weg ins Leben

lag eine Frage.

Ich habe JA gesagt.

Dieser Ausschnitt aus einem „Gebet aus Königsmünster“ ist auf der Einladung zur Feierlichen Profess von Bruder Vincent Grunwald OSB zu finden. Eigentlich sollte sie schon am 4. Fastensonntag stattfinden. Das war aus den bekannten Gründen nicht möglich, und so fand sie im Beisein seiner Verwandten und Freunde am Pfingstsonntag, den 31. Mai 2020, in der Abteikirche statt.

An Pfingsten erinnert die Kirche an die Sendung des Heiligen Geistes und an den missionarischen Aufbruch der ersten Jünger Jesu, die begannen, die Frohe Botschaft des Auferstandenen allen Menschen zu verkünden. Im Gelübde auf Lebenszeit bindet sich der Mönch ganz an Gott und die Gemeinschaft vor Ort. Als Missionsbenediktiner übernimmt Br. Vinzent damit auch die Sendung unserer Kongregation.

Das macht auch der Gesang deutlich, den Br. Vincent nach dem Verlesen der Professurkunde anstimmte: „Nimm mich auf, Herr, nach deinem Wort, und ich werde leben; lass mich in meiner Hoffnung nicht scheitern!“ Der Friedensgruß an den Neuprofessen durch die Brüder konnte nur auf Distanz gegeben werden – aber nicht weniger herzlich. Wie auch die Glückwünsche der Menschen, die Br. Vincent auf seinem Weg begleitet haben.

Bruder Vincent wurde 1989 in Belecke geboren. Er studierte Theologie in Paderborn und Freiburg. Nach einem „Kloster auf Zeit“-Aufenthalt trat er 2015 in die Abtei Königsmünster ein. Er engagiert sich in unserer Gemeinschaft als Organist, im Gastbüro und in der geistlichen Begleitung von Einzelgästen und Gruppen.

Am Samstag nach Pfingsten (6. Juni) wird Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB ebenfalls in der Abteikirche Bruder Vincent die Diakonenweihe spenden.
Es sind besondere Meilensteine auf seinem Lebensweg, die seine Heimatgemeinde gerne gebührend mitfeiern würde. Wegen der außergewöhnlichen Umstände können die meisten das leider nur aus der Ferne, aber doch auch intensiv im Gebet verbunden.
Wir gratulieren Bruder Vincent sehr herzlich und wünschen ihm Erfüllung, Freude und Gottes Segen auf seinem weiteren Lebensweg. Wir hoffen, dass wir seine Priesterweihe, die für den 13. Dezember geplant ist, in angemessener Form miteinander feiern können.

Schatzkammer Propstei öffnet wieder

Nachdem die CORONA-bedingte Schließung der Museen aufgehoben ist, öffnet auch das Museum Schatzkammer Propstei Belecke unter Beachtung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen und Verhaltensstandards seine Pforten. So freuen sich die Mitglieder des ANNO-Museumskreises ab Mittwoch, den 03. Juni wieder Besucher im Museum begrüßen zu können. Dabei ist für die Aufsichtsführenden wie für Besucher das Tragen von Gesichtsmasken (Mund-Nasenschutz) ebenso notwendig wie das Einhalten der Schutzabstände zwischen den im Museum befindlichen Personen. 

Abtskapelle, im Stadtmuseum Schatzkammer Propstei

Außerdem sollen nicht mehr als zehn Besucher, verteilt in den einzelnen Ausstellungsräumen, gleichzeitig anwesend sein. Entsprechende Hinweistafeln machen auf diese Verhaltensregeln aufmerksam. Auch Desinfektionsmittel stehen zur Nutzung bereit. Im Bereich des Informations- und Auskunftstandes ist eine Hygieneschutzwand eingebracht, die für zusätzlichen Schutz zwischen Besucher und Aufsichtspersonen sorgt. Durch diese Maßnahmen ist ein ungefährdeter und damit entspannter Besuch im Museum gewährleistet. Das Museum ist ab kommenden Mittwoch wieder zu den bekannten Zeiten mittwochs – samstags – sonntags jeweils von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Der ANNO-Museumskreis hofft, dass nun zahlreiche Interessierte gerne das Besuchsangebot annehmen.