Weihnachtsmarkt am Haus Welschenbeck

Immer am Wochenende zum ersten Advent lädt Organisator Frank Werthmann mit seinem Team zum Weihnachtsmarkt an historischer Stätte, dem Haus Welschenbeck ein. Dann ist alles hergerichtet, von weitem sieht man schon die warm leuchtenden Lichterketten, Tannenbäume, Holzbuden, es duftet nach Glühwein, Feuerzangenbowle und frisch gegrillten Würstchen. Zum dritten Mal findet der Weihnachtsmarkt hier mit kleinen und großen Gästen in beschaulicher Atmosphäre statt.

Warten auf den hl. Nikolaus…

Bereits am Freitagabend hatten Bürgermeister Maximilian Spinnrath mit Frank Werthmann den Markt im Beisein vieler Mitarbeiter der Warsteiner Betriebe zum Firmenabend mit DJ Schoppa eröffnet.

… warten…
…und er kam mit seinem Gefolge, den Nachtwächtern.

Am zweiten Tag war der Besuch des heiligen Nikolauses Höhepunkt für die jungen Besucher. Mit staunenden Augen betrachteten sie ihn. Konnten nicht fassen das er dort mit seinem großen Bischofsstab, seinem roten Gewand und dem dicken goldenen Buch auf der Bühne stand. Zu seinem Gefolge gehörte nicht Knecht Ruprecht, der war leider erkrankt, berichtete der Nikolaus, dafür hatte er die Männer der Belecker Nachtwächterzunft als Helfer mitgebracht. Nachdem sie alle zusammen ein Lied gesungen hatten, verteilte der Nikolaus zusammen mit den Nachtwächtern an jedes Kind einen Stutenkerl. Und jedes Kind konnte sich über dieses leckere und süße Geschenk freuen.

Musiker der Musikvereinigung spielten Weihnachtslieder.

Bei diesem Nachtwächterauftritt waren auch die beiden Auszubildenden Jona Waterfeld und Tim Heutger mitgekommen. Sie waren es die sich vor einigen Wochen dazu entschieden hatten bei den Nachtwächtern mitzuwirken. „Sie kamen zu unserem monatlichen Treffen, stellten sich vor und bewarben sich bei dieser Gelegenheit für die Nachtwächter“, berichtete Zunftmeister Engelbert Stemper und freute sich so auf den Neuzugang junger Männer.

Daniela Kley und Sandra Schlüter präsentieren ihre Waren in einer weihnachtlich dekorierten Holzbude…
… und Robin Schmidt seine filigranen Holzarbeiten.

Zur musikalischen Unterhaltung hatten die Musikerinnen und Musiker der Musikvereinigung Belecke ihre Probe auf den Weihnachtsmarkt verlegt. Blasmusik mal anders, keine Marschmusik, sondern einfühlsame Weihnachtslieder gehörten zum einstündigen Repertoire. Danach folgten die Jagdhornbläser Warstein, sie sind es die in jedem Jahr zum festen Bestandteil des musikalischen Programms gehören. Und den vielen Gästen des Marktes gefiel es auch sehr gut. Ein wesentlicher Bestandteil sind die typischen Spezialitäten in den Auslagen der Buden. Hier kauften und freuten sich die Besucher über die große Auswahl der Angebote. Holzarbeiten, Schmuck, Eine-Welt-Produkte, Spielsachen, süße Leckereien und immer wieder Getränke und herzhafte Speisen. Besonders rustikal war es im der Jurte der Sturmtagskanoniere. „Feuerzangenbowle auf dem Holzfeuer zubereitet, ein unvergesslicher Duft in dieser Atmosphäre, dass musste einfach schmecken“, so die Meinung einiger Besucher, die es einfach nur toll fanden.

Der Kultur- und Heimatverein warb für sein neues Buch aus der Reihe „Belecke. Lebendige Geschichte“ mit dem Thema „Wirtschaftswunderzeit von 1945 bis 1975“.

Nicht nur den Erwachsenen gefällt der Markt, für die Kinder drehte sich ein kleines Kinderkarussell. Es war am Samstag- und Sonntagnachmittag heiß umlagert. Alle wollten einige Runden drehen und erfreuten sich daran. Auf der Bühne präsentierte sich die Musikschule Unisono mit ihren Klavier- und Keyboardschüler von Irina Tesmann. Mit dem Auftritt der Musical-AG der Westerbergschule unter Leitung von Marian Krüper war es auf der Bühne schon etwas zu eng. Doch allen hatte es gut gefallen, die Organisatoren und Gäste waren zufrieden, als der dritte Weihnachtsmarkt am Haus Welschenbeck um 18 Uhr seine Tore schloss. (msp)

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