Stadtbücherei Warstein-Belecke hat sich auch im Coronajahr gut behauptet

600 Ausleihen mehr als im Vorjahr

„Corona und große Baustelle gleichzeitig vor der Haustür – wenn das mal gut geht!“, war die Befürchtung von Büchereileiterin Angelika Krüger Mitte des vergangenen Jahres. „Die Einschränkungen waren enorm, und so dachten wir, dass uns die Leser wegbleiben würden. Aber glücklicherweise kam alles anders.“

Die Stadtbücherei Warstein-Belecke hat jetzt ihre Statistik für 2020 vorgestellt. Darin wird deutlich, dass die Bücherei sich ausleihzahlenmäßig gut behauptet und mit ihrem Angebot auch im vergangenen Jahr erfolgreich gearbeitet hat: Es wurden rund 49.000 Medien ausgeliehen, rund 600 mehr als im Vorjahr. Das heißt, dass der Bestand von jetzt etwa 12.000 Büchern, CDs, Hörbüchern und Zeitschriften rund viermal umgesetzt wurde.

„Das Ausleih-Plus geht komplett auf die Onleihe zurück, die im vergangenen Jahr – vermutlich auch wegen Corona – intensiv genutzt wurde,“ erläutert Angelika Krüger. „Die Onleihe enthält rund 23.000 Titel in 80.000 Exemplaren – das ist für eine kleine Bücherei wie die in Belecke eine sehr attraktive Bestandsergänzung.“

Damit die Ausleihe attraktiv bleibt, wurden 2020 über 600 neue Bücher angeschafft; dazu kommen rund 300 neue CDs und Hörbücher für Kinder und Erwachsene. Dabei legen die Mitarbeiterinnen der Bücherei ganz besonderen Wert auf Aktualität: alle Top 10 der „Spiegel“-Bestseller sind spätestens eine Woche nach ihrem Erscheinen auf der „Spiegel“-Bestseller-Liste in der Bücherei ausleihbar. Dabei sind die Sachbücher der „Ernährungs-Docs“ ebenso vorhanden wie z.B. „Becoming“ von Michelle Obama; die „Schwestern“-Reihe von Lucinda Riley genauso wie die Bücher von Sebastian Fitzek oder Charlotte Link. Volle Vormerklisten zeugen davon, dass dieser Service gut angenommen wird.

Besonders gut ausgeliehen wurden in diesem Jahr Romane, Hörbücher und Zeitschriften, wobei das Angebot an Hörbüchern stark ausgebaut werden konnte. Bei den Zeitschriften-Lesern finden sich viele „Stammkunden”, die sich „ihre” Zeitschrift gerne direkt nach Erscheinen in der Bücherei sichern.

Einen großen Stellenwert in der Arbeit der Bücherei hat normalerweise die Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen und Schulen. Das Jahr hatte gut begonnen: dank einer Spende der Volksbank Hellweg bekamen alle Grundschulkinder der 3. Schuljahre ein Buch geschenkt, das von der Bücherei ausgewählt wurde und aus dem Angelika Krüger im Januar in allen dritten Klassen vorlas. Auch eine Klassenführung mit Kindern aus Sichtigvor und ein Bastelnachmittag fanden statt. Doch der „Bücherei-Führerschein“, eine Veranstaltung für alle Belecker Vorschulkinder, und der „Lesestart“, bei dem die Dreijährigen zum ersten Mal Büchereiluft schnuppern, mussten coronabedingt ausfallen. Ebenso entfielen in Zusammenarbeit mit der VHS geplante Vorträge und Abende zum Papierfalten mit Büchern, die bereits von einer Bücherei-Mitarbeiterin geplant gewesen waren. „Das war sehr traurig, denn alle Veranstaltungen waren bereits mit Liebe vorbereitet,“ bedauert Angelika Krüger.

Das Jahr 2020 endete mit einem weiteren Lockdown, von dem auch die Bücherei seitdem betroffen ist. Während die Bücherei-Mitarbeiterinnen im 1. Lockdown Buch-Päckchen packten und durch Freiwillige von „Warstein / Belecke solidarisch“ zu den Kundinnen und Kunden bringen ließen, gibt es nun die kontaktlose Ausleihe. Die Medien können telefonisch, per Mail oder über das Internet (https://warstein.iopac.de) vorbestellt und nach telefonischer Absprache (02902/2302) an der Bücherei kontaktlos abgeholt werden. Dafür sind die Bücherei-Mitarbeiterinnen montags, mittwochs und donnerstags von 8.30 – 14 Uhr in der Bücherei zu erreichen. „Auch jetzt bekommen wir ständig neue Medien. Gucken Sie auf unsere Homepage, entdecken Sie Neues und leihen Sie es kontaktlos aus. Langeweile muss nicht sein!“, sagt Angelika Krüger. „Wir sind gerne für unsere Leserinnen und Leser da und freuen uns, wenn sie unser Angebot auch in der Coronazeit intensiv nutzen.“

(v.l.) Roswitha Lindemann und Angelika Krüger freuen sich, dass die kontaktlosen Ausleihe bei der Stadtbücherei Warstein-Belecke gut angenommen wird

Foto: Heribert Kaja

Generalversammlung des KuH muss verschoben werden

Die für den 23. März 2021 geplante Generalversammlung des Kultur- und Heimatvereins Badulikum e. V. (KuH) kann an diesem Tage coronabedingt nicht durchgeführt werden. Sie muss auf einen späteren Termin verschoben werden. Sobald die Rechtslage die Durchführung ermöglicht, wird ein neuer Termin zeitnah bekannt gegeben. KuH-Vorsitzender Hans-Jürgen Raulf und seine Vorstandskollegen bitten um Verständnis!

Weitere Verteilung von Masken an Leistungsempfänger des Sozialamtes der Stadt Warstein

Durch zwei großzügige Spenden von FFP2/KN95-Masken konnte die Stadt Warstein bereits zum 1. Februar Masken an unter 60-jährige Leistungsempfänger nach dem SGB XII und AsylbLG verteilen.

Aktuell hat das Land Nordrhein-Westfalen weitere Masken zur Verfügung gestellt. Diese Masken werden zum 1. März durch die Stadt Warstein an Leistungsempfänger nach dem SGB XII und AsylbLG verteilt. Durch diese Aktion versorgt die Landesregierung schnell und unbürokratisch Menschen mit geringen finanziellen Mitteln mit Masken.  „Die Masken werden den Bedürftigen zugestellt; niemand muss zum Sozialamt kommen“, so Tobias Schulte, zuständiger Mitarbeiter des Sozialamtes der Stadt Warstein für diese Aktion.

Die kostenlosen Masken werden den Bedürftigen zugestellt, betont Tobias Schulte, zuständiger Mitarbeiter des Sozialamtes

Foto: Saskia Schleimer

Kleine Künstler malen närrischen Lindwurm

GBK veranstaltet zum Rosenmontag 2021 mit den Belecker Kindergärten

und der Grundschule einen Malwettbewerb

Der Rosenmontag 2021 findet bekanntlich in diesem Jahr in anderer Form statt, als man es gewohnt ist. Normalerweise fahren große Wagen mit lauter Musik durch die Stadt und bunt kostümierte Fuß- und Musikgruppen tanzen durch die Straßen Beleckes.

Den ausgefallenen Umzug hat die Große Belecker Karnevalsgesellschaft zum Anlass genommen, um mit den jüngsten Bewohnern der Stadt einen Malwettbewerb durchzuführen.

Bis zum letzten Freitag konnten die Kindergarten- und Grundschulkinder zuhause malen und die fertigen Kunstwerke dann in den Einrichtungen abgeben. Der Phantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt: es durften Wagen, Fußgruppen, Kostüme oder Kamelle aufs Papier gebracht werden.

Die eingereichten Bilder wurden am Wochenende vom amtierenden Prinzen der GBK, Prinz Dirk I. aus dem Hause Breitkopf, gesichtet und prämiert. Dabei wurden natürlich die Farbgebung und die Motivwahl, aber auch das Alter und die Fertigkeiten der Kinder berücksichtigt.

So konnte letztlich in jeder Einrichtung ein Erster, Zweiter und Dritter Platz vergeben werden.

Die Preise werden in den kommenden Tagen in die Kindergärten und die Grundschule gebracht und dann von den Erziehern und Lehrern übergeben.

Die GBK hat es sich nicht nehmen lassen, von den tollen Bildern der Kinder ein Video zu erstellen und in ihrem YouTube Kanal „GBK Große Belecker Karnevalsgesellschaft“ zu veröffentlichen.

Die Veranstalter hoffen natürlich im nächsten Jahr wieder durch Beleckes Straßen ziehen zu dürfen und den Kindern dann auch wieder persönlich Kamelle zuwerfen zu dürfen.

Gewinner:

St. Pankratius Kindergarten:

1. Platz:                     Nila Grünke (4 Jahre)

2. Platz:                     Marie Marburger (5 Jahre)

3. Platz:                     Till Röttger (2 Jahre)

Hl. Kreuz Kindergarten:

1. Platz:                     Julia Richter (2 Jahre)

2. Platz:                     Hanna Peters (5 Jahre)

3. Platz:                     Nick Krawtschenko (4 Jahre)

Zachäus Kindergarten:

1. Platz:                     Luisa Lohmann (3 Jahre)

2. Platz:                     Adam Hajduk (5 Jahre)

3. Platz:                     Luisa Enders / Hannah Hartmann (beide 5 Jahre)

Westerbergschule:

1. Platz:                     Nicole Berent (9 Jahre)

2. Platz:                     Romeo Krawtschenko (6 Jahre)

3. Platz:                     Kira Wunder (10 Jahre)

Döbberstuten für kleine Jecken

Große Belecker Karnevalsgesellschaft spendet karnevalistische Summe von 999 Euro an die heimische Grundschule und die Kindergärten

Traditionell besucht die GBK am Lütkefastnachtstag mit ihrem amtierenden Prinzen und Gefolge sowie der Nacht- und Nebelkapelle die festlich geschmückten Belecker Kindergärten und die Westerbergschule. Ein tolles Programm mit bunt kostümierten Kindern wartet jedes Jahr auf die Karnevalisten. Wochenlang werden fleißig Tänze und Spiele für den Prinzen einstudiert, um diesen Tag zu einem Besonderen zu machen. Doch dieses Jahr läuft alles ein bisschen anders…

Aufgrund der anhaltenden Pandemie dürfen die Einrichtungen nicht besucht werden. Doch was wäre der Lütkefastnachtstag ohne den traditionellen Belecker Döbberstuten?

Die Große Belecker Karnevalsgesellschaft nahm mit den Leitungen von Schule und Kindergärten Kontakt auf, um auch in diesem Jahr die Verteilung des Traditionsgebäcks zu ermöglichen.

Unterstützt von der Bäckerei Schulte wurde für jedes Kind in Belecke durch die Erzieher und Lehrer ein „Karnevals-Paket für Zuhause“ gepackt, dass bis an die Haustür der Kinder geliefert wurde.

Darüber hinaus stiftete die Große Belecker Karnevalsgesellschaft neben dem Döbberstuten den karnevalistischen Betrag von 999 Euro an die Einrichtungen, um die Kinder auch mit Süßigkeiten und Spielzeug erfreuen zu können.

Die Kinder, die sich zurzeit in der Notbetreuung befinden, ließen es sich nicht nehmen, ein paar fröhliche Stunden miteinander zu verbringen und der GBK mit schönen Bildern „Danke“ zu sagen.

Trotzdem freut man sich schon jetzt, wenn im nächsten Jahr die GBK wieder mit dem Narrhalla Marsch in die Schule und die Kindergärten einziehen kann, um gemeinsam zu singen, zu tanzen und zu lachen.

– „Vielen Dank“ (Westerbergschule)

– (Pankratius Kindergarten)

– (Hl. Kreuz Kindergarten)

– (Zachäus Kindergarten)

Neue Denkmäler für die Stadt Warstein

Mehrere neue Denkmäler in ihre Denkmalliste aufgenommen, um damit die historische Baukultur zu würdigen

Anfang diesen Jahres wurde die Eintragung von vier gänzlich neuen und einem „alten“ Denkmal in die Denkmalliste der Stadt Warstein wirksam. Es handelt sich dabei um die beiden Nachkriegskirchen in Warstein-Belecke, zwei Höfe in Warstein-Allagen und die Gesamtanlage der LWL-Klinik in Warstein-Suttrop.

Denkmäler müssen, so sieht es das Denkmalschutzgesetz vor, zunächst in die Denkmalliste der jeweiligen Kommune eingetragen werden. Diese Eintragung ist immer ein Ergebnis einer Begutachtung durch eine fachlich kundige Person des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit der Stadt Warstein.

Die neuen Denkmäler der Stadt Warstein wurden vom LWL vorgeschlagen. Die Eintragung der Belecker Nachkriegskirchen beruht auf einem landesweiten Projekt der Landschaftsverbände Westfalen und Rheinland. Unter dem Titel „Erkennen und Bewahren – Kirchenbau der Nachkriegszeit in Nordrhein-Westfalen“ wurden von den Landschaftsverbänden zunächst sämtliche evangelischen und katholischen Nachkriegskirchen in NRW untersucht und Kurzgutachten erstellt. Anschließend wurde bei den „denkmalwürdigen“ Kirchen, darunter die beiden Belecker Nachkriegskirchen, das Eintragungsverfahren in die Denkmalliste betrieben.

Dabei wurde die gesamte Geschichte der Bauwerke in den Blick genommen. „Die Kirche Heilig Kreuz in Belecke ist bedeutend für die Geschichte des Menschen, hier für die Ortsgeschichte von Belecke, da sie die Nachkriegssituation in Belecke nachvollziehbar bezeugt. Der Ort war durch die Ansiedlung von Industrie und damit dem Zuzug von Menschen gewachsen, die nicht alle in der altehrwürdigen Propsteikirche Platz fanden, somit wurde eine zweite katholische Kirche am Ort benötigt. Weiterhin ist sie bedeutend für die Siedlungsgeschichte von Belecke, da die neuen Einwohner des Ortes in einer Siedlung westlich vom alten Belecke angesiedelt wurden, unweit von der neuen Arbeitsstätte, der AEG. Die neue Kirche wurde naheliegenderweise inmitten dieser Siedlung gebaut. Die neue Situation war durch den weitsichtbaren Turm, der städtebaulichen Dominante des Kirchenbauwerks, im gesamten Ort sichtbar.“, heißt es beispielsweise im Gutachten des LWL zur katholischen Heilig-Kreuz-Kirche.

Auch zur Entstehung der evangelischen Christuskirche weiß das Gutachten des LWL einiges zu berichten: „Die Gemeinde baute ihre Diasporakirche auf einem von der örtlichen Gemeinde Belecke zwar geschenkten, aber auch zugewiesenen Grundstück, das sich weit abgelegen am Stadtrand befand. Die neue Glaubensgemeinschaft musste sich erst einmal in dem katholischen Umfeld etablieren. Andererseits wohnten viele „Neubelecker“ evangelische wie katholische in dem neuen Baugebiet, das westlich von Belecke entstand, so dass die Lage der Kirche zwischen dem alten und dem neuen Belecke ganz passend war.“

Neben diesen Sakralbauten wurden auch zwei Höfe in Privatbesitz auf der Haarhöhe in Warstein-Allagen in die Denkmalliste eingetragen, die von der dortigen Entwicklung zeugen. Einer dieser Höfe war gar zeitweise in der Hand der Familie Bergenthal und zeugt damit auch von Warsteiner Industriegeschichte.

Ebenfalls eingetragen – oder besser „umgetragen“ – wurden die Anlagen auf dem Komplex der LWL-Klinik in Warstein-Suttrop. Hier gab es bereits eine Eintragung aus der Zeit des frühen Denkmalschutzes in NRW in den 1980er Jahren. Diese Eintragung entsprach jedoch in keiner Form mehr den heutigen Standards, sodass auf Grundlage eines neuen Gutachtens eine „moderne“ Eintragung erfolgte. Dabei wurde darauf geachtet, dass die wirklich denkmalwerten Gebäude nach wie vor als Denkmal eingetragen sind und zwischenzeitlich neu hinzugekommene Bauwerke ohne nachhaltige geschichtliche Bedeutung für den Klinikstandort ausgespart wurden.

Erstmals erwähnt wurde dabei auch die bislang kommentarlos im Eintragungsumfang enthaltene Direktorenvilla an der Lindenstraße. Diese zeugt von besonderer Bedeutung für das gesamte Klinikgelände, da sie nicht nur für die Erbauung der Klinik, sondern auch für deren weitere Entwicklung stets Zeuge war, was sich noch heute an der Bausubstanz ablesen lässt.

Sachgebietsleiter Fabian Fischer merkt an: „Es ist schön zu sehen, dass die Baukultur in Warstein viele Schmuckstücke aus unterschiedlichen Zeiten hat. Unter den weit über 200 Denkmälern in Warstein ist für jeden Geschmack etwas dabei.“ Die Denkmaleigentümer erhalten durch die Eintragung zusätzliche Möglichkeiten. Zu einem der vorgenannten Gebäude wurde bereits ein Antrag auf Förderung aus dem Landesdenkmalprogramm gestellt, für mehrere weitere wurden schon Erlaubnisanträge für Umbauten eingereicht und positiv beschieden.

Foto Heilig Kreuz Kirche: Rebecca Meyer-Bonk

Foto Innenansicht ev. Christuskirche: Fabian Fischer 

Wir verweisen zusätzlich auf den Flyer „Erkennen und Bewahren – Kirchenbau der Nachkriegszeit in NRW, sowie die zugehörige Webseite des LWL für weitere Informationen:

–          https://www.lwl.org/@@files/33635545/erkennen_und_bewahren_kirchenbau_der_nachkriegszeit_in_nordrhein-westfalen.pdf

–          https://www.lwl.org/dlbw/service/projekte/erfassung-und-bewertung-des-kirchenbaus-nach-1945-in-westfalen-lippe

Der Karneval kommt bis zur Haustür

Karnevalisten von GBK Belecke, KG Hirschberg und GWK Warstein verkaufen ihre Karnevalszeitung am kommenden Wochenende.

Viel war gerätselt worden in den letzten Tagen… Gibt es dieses Jahr einen Verkauf von Karnevalszeitungen in den Ortsteilen der Stadt Warstein? Zusammen hatten sich die Karnevalsvereine aus Belecke, Hirschberg und Warstein Gedanken gemacht, ob und in welcher Form in diesem Jahr ein Verkauf von Karnevalszeitungen möglich ist. Der immer noch anhaltende Corona-Lockdown hatte es auch den Entscheidungsträgern im Warsteiner Rathaus nicht leicht gemacht, den Karnevalisten grünes Licht für ihren Verkauf zu geben.

Gemeinsam haben die Karnevalsvereine im Stadtgebiet daraufhin ein einstimmiges Hygiene-und Abstandskonzept entwickelt, um auch unter Corona-Bedingungen die Zeitungen an der Haustür verkaufen zu können. Nachdem das Konzept beim Ordnungsamt genauestens unter die Lupe genommen worden war, ist mittlerweile klar, die Karnevalisten können mit gewissen Regeln und Auflagen an den Haustüren verkaufen. So werden am kommenden Wochenende vom 05. – 07. Februar 2021 die „Belecker Narrenschelle“, die „Hiärsbergske Knuiptange“ und die „Wöske Niggemären“ in den Ortsteilen veräußert.

Die Bürger sind angehalten, beim Haustürverkauf auf die Abstände zu achten und möglichst abgezähltes Geld bereit zu halten. Eine Einkehr, wie mancherorts üblich, findet in diesem Jahr nicht statt. Die Karnevalsvereine sind froh, überhaupt ihre Zeitungen unters Volk bringen zu dürfen und so einen bunten Klecks in diesen grauen Zeiten zu ermöglichen.

Termine/Daten:

GBK Belecke                   Haustürverkauf Sonntag, 07.02.2021 von 10:00-15:00 Uhr Preis: 4,00 Euro

                                          anschließend zu erwerben bei: R. Hoppe, Bahnhofstraße 14, Belecke

KG Hirschberg                 Haustürverkauf Freitag, 05.02.2021 von 18:00–19:00 Uhr, Preis: 4,00 Euro

anschließend zu erwerben bei: Lebensmittel Köster, Getränkemarkt

Hirschberg, Bäckereifiliale Nolte, Hirschberg – Regionales, Tankstelle Schulte

Warstein

GWK Warstein               Haustürverkauf Sonntag, 07.02.2021 von 10:00-15:00 Uhr, Preis: 3,80 Euro

                                          anschließend zu erwerben bei: Bäckereien Lange, Nolte und Schulte, Kio

                                          Warstein, Tankstelle Schulte, Classic Tankstelle Modrow, Edeka Center

                                          Dumke

Bonussystem der warsteincard unterstützt den Handel vor Ort erfolgreich

Nicht registrierte Karteninhaber werden aufgerufen, sich registrieren zu lassen

Die warsteincard ist im Mai 2018 durch den Stadtmarketing Warstein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Verkehrs- und Gewerbeverein Warstein sowie dem Gewerbeverband Belecke eingeführt worden. Jetzt zu Corona-Zeiten zeigt die Karte nochmals ihren Nutzen.

Drei Jahre nach der Einführung sind 3.161 warsteincards in der Stadt in Umlauf gebracht und gut 7,7 Millionen Punkte gesammelt worden. Ein gesammelter Punkt ist gleichzusetzen mit 1 Cent, demnach bedeutet dies, dass gut 77.000 Euro Guthaben in drei Jahren gesammelt worden sind.

Bis zum 31.12.2020 sind 35.000 Euro an gesammelten Punkten in den teilnehmenden Geschäften eingelöst worden. Derzeit sind also noch 42.000 Euro an gesammelten Punkten auf den Kundenkarten verbucht.

„Aktuell sind 1.307 warsteincards nicht komplett aktiviert. Dies ist aber erforderlich, um die Punkte einlösen zu können Diejenigen Bürger/innen, die bislang nur Punkte sammeln, werden gebeten, sich entsprechend registrieren zu lassen! Denn nur dann können die gesammelten Punkte auch bei den teilnehmenden Unternehmen in der Stadt ausgegeben werden. Dies ist vor allem wichtig, weil die gesammelten Punkte aus 2018 am Ende des dritten Jahres, also im Dezember 2021, verfallen werden“, erklärt Jürgen Giese, Mitglied des Vorstandes des Verkehrs- und Gewerbevereins Warstein.

Die warsteincard-Inhaber/innen können sich noch nachträglich registrieren lassen. Dies ist auf der Webseite https://warstein.meinbonus.cash/mbcportal unter dem Navigationspunkt „Startcode eingeben“ möglich. Wenn kein Startcode mehr vorhanden sein sollte, können sich die warsteincard-Inhaber vor Ort bei der Servicestelle, Firma Giese, Hauptstraße 83 in Warstein, oder unter der Rufnummer 02902 / 4448 melden.

„Natürlich werden die warsteincard-Inhaber, welche sich registriert haben, bezüglich des Punkteverfalls zeitig informiert, sodass diese noch deren Punkte einlösen können. Die warsteincard-Inhaber, die nicht registriert sind, können leider nicht informiert werden und die gesammelten Punkte aus 2018 würden somit am 31.12.2021 verfallen“, erklärt Jeroen Tepas, Geschäftsführer des Stadtmarketing Warstein e.V.

„Die warsteincard sorgt dafür, dass das Geld im Stadtgebiet bleibt, und auch dafür, dass die teilnehmenden Betriebe von der warsteincard profitieren. Der nächste Schritt wäre die Einführung eines warsteincard-Gutscheins, welchen man online sowie bei allen teilnehmenden Betrieben kaufen und einlösen kann. Des Weiteren ist die Einführung einer Arbeitnehmercard geplant. Mit dieser Variante der warsteincard können Unternehmen aus der Stadt Warstein deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf steueroptimierte Weise an sich und die Stadt binden. Sobald die Corona-Krise es zulässt, werden wir diese Aufwertung der warsteincard in Angriff nehmen“, erklären Christoph Schmitt-Nüse, Vorsitzender des Verkehrs- und Gewerbevereins Warstein, und Dirk Biernoth, Vorsitzender des Gewerbeverbandes Belecke.

Infokasten

Beim Einkaufen Punkte sammeln und einlösen: Die warsteincard ist in allen teilnehmenden Unternehmen erhältlich.

warsteincard

Die warsteincard funktioniert wie folgt: Jeder interessierte Kunde erhält bei einem teilnehmenden Unternehmen gegen eine Schutzgebühr von 2,- Euro eine warsteincard und einen Startcode, der eine Buchstaben- oder Zahlenkombination darstellt. Mit diesem Code kann der Kunde sich auf der Internet-Seite „warstein.meinbonus.cash“ selbst registrieren. Nach der Registrierung ist die Karte voll funktionsfähig (Punkte sammeln und Punkte einlösen). Aber schon vor einer Registrierung kann der Kunde mit seiner Karte Punkte sammeln; er kann sie aber noch nicht ausgeben, da ein Pin/Passwort noch nicht festgelegt ist. Die Festlegung des Passworts geschieht durch den Kunden selbst. Jeder Punkt soll einen Cent wert sein. Bei jedem Einkauf können die Punkte bei den teilnehmenden Unternehmen gesammelt und beim nächsten Einkauf wieder ausgegeben werden. Die teilnehmenden Unternehmen entscheiden selbst über die Höhe der gewährten Punkte (in der Regel ein bis zwei Prozent auf den Einkaufswert in Form von Punkten). Der Kunde kann in seinem Account stets seinen Punktestand abrufen können. Zur Einlösung der Punkte ist immer das Kennwort nötig. Ist die warsteincard registriert, dann ist auch der Verlust der Karte nicht weiter schlimm. Das Guthaben bleibt erhalten und nur die Karte muss ersetzt werden.

Nicht registrierte Karteninhaber werden aufgerufen, sich registrieren zu lassen

Foto: Stadtmarketing Warstein e. V.