Kegelclub feiert 50-jähriges Bestehen

Seit nunmehr 50 Jahren besteht der Kegelclub “Eine Werfe”. Nachdem im Gasthof Hoppe 1969 eine Kegelbahn gebaut wurde, war der Kegelclub einer Ersten, die das neue Angebot nutzten. Regelmäßig am ersten Sonntag im Monat trifft man sich zum sportlichen Wettkampf im Gasthof Hoppe.

Nach der Gründung am 5.April 1970 gehören folgende Mitglieder zum Kegelclub:

Alfred Henke, Heribert Henke, Hans-Josef Koers, Hans-Josef Wieners, Kurt-Willi Günsche, Hubert Löbbecke, Herrmann Hoppe, Franz-Josef Schiermeister, Franz-Jürgen Hillebrand (verstorben 2000), Siegfried Günsche (verstorben 2019)

Allwetterbad Warstein öffnet unter Auflagen wieder

Einstimmiges Votum auch im Betriebsausschuss der Stadt Warstein

Die Corona Pandemie hat dazu geführt, dass das Allwetterbad in Warstein im März geschlossen werden musste. Die für den Herbst vorgesehene Grundreinigung der Bäder wurde daraufhin vorgezogen. Am Dienstag, den 07.07.2020, kann das Allwetterbad Warstein unter Auflagen wieder öffnen.

“Bei der Wiederöffnung wird es eine umfassende Desinfektion von Kontaktflächen während des gesamten Betriebes geben”, erläutert Badleiter Dennis Justus.

Die Tickets müssen über ein Online-Buchungssystem gekauft werden, welches unter dem Punkt Aktuelles auf www.warstein.de oder über www.allwetterbad-warstein.de ab sofort erreichbar ist.

Eine Online-Registrierung ist zwingend notwendig, um die Rückverfolgung möglicher Infektionsketten sicherzustellen. Die Kontaktdaten werden nach vier Wochen wieder vernichtet. Sofern Kinder unter 3 Jahren ins Allwetterbad mitgenommen werden, muss ein Ticket mit 0 Euro gebucht werden, Kinder unter 12 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen ins Bad.

Erworben werden können nur 2-Stunden-Karten. Babys und Kleinkinder haben freien Eintritt, Kinder von 3-6 Jahren zahlen 1,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre zahlen 2,50 Euro und Erwachsene 3,50 Euro. Die Bezahlung ist über das Online-Buchungssystem per Kreditkarte möglich, per kontaktlose EC-Zahlung oder Barzahlung vor Ort. Bei einer Überziehung der 2 Stunden wird eine Nachzahlung von 5 Euro fällig.

Die Öffnungszeiten wurden aufgrund der Zeitblöcke ebenfalls angepasst, somit ist montags von 12 bis 20 Uhr geöffnet, dienstags bis freitags von 9 bis 20 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 9 bis 19 Uhr. Denis Justus: “Weiterhin geschlossen bleiben leider die Sauna, das Bistro und der Badeshop. Wir bitten aus den bekannten Gründen um Verständnis für diese Maßnahme.”

Beim Betreten des Allwetterbades müssen dringend der Abstand von 1,50 Metern und die Hygienevorschriften eingehalten werden, dazu dienen zahlreiche Schilder und Pfeile im gesamten Bad. Zudem sollte bis zur Umkleidekabine die Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Weitere Hinweise sind auf der Webseite www.allwetterbad-warstein.de zu finden.

“Wir freuen uns am Dienstag wieder öffnen zu können. Uns ist es wichtig, den Gästen wieder ein bisschen Normalität zu bieten”, so Matthias Seipel, Leiter der Stadtwerke.

Foto: Stadt Warstein

Stadtwerkeleiter Matthias Seipel, Auszubildende Nina Arndt, Badleiter Dennis Justus, Mitarbeiter des Allwetterbades Andreas Kussmann und Mitarbeiter der Stadtwerke Jawad Kayed (v.l.) freuen sich auf die Wiederöffnung am kommenden Dienstag

Schützenmesse am „Schützenfest Sonntag“

So ganz lautlos und untätig lassen wir das eigentliche Schützenfestwochenende nicht vorüberziehen. Wir haben uns mit dem Liturgiekreis Belecke und Pfarrer Ralf Hubert Bronstert getroffen und einen Gottesdienst geplant.
Schnell war die Idee geboren die Messe an der Schützenhalle unter der Vogelstange als Open Air Gottesdienst durchzuführen. Sollte das Wetter nicht mitspielen, verlegen wir die Messe in den großen Saal unserer Schützenhalle. Wir bereiten beide Optionen vor.
Die Gemeindeband und die Belecker Musikvereinigung begleiten den Gottesdienst musikalisch.

Wir wünschen uns, dass viele Schützen und auch Nichtschützen mit ihren Familien der Einladung folgen.

Verlängerte Öffnungszeiten für die Stadtbücherei Warstein in Belecke

Sonntags in der Bücherei

“Pünktlich zum Ferienbeginn können wir sonntags unsere Öffnungszeiten erweitern”, freut sich Angelika Krüger, die Leiterin der Stadtbücherei Warstein in Belecke.

Bereits Ende Februar dieses Jahres hatte das Land Nordrhein-Westfalen angekündigt, die Sonntagsöffnung von Bibliotheken unterstützen zu wollen: “Die Landesregierung will mit ihrer Förderung dazu beitragen, die Qualität der Informations- und Literaturversorgung im Land zu stärken und an modernen Anforderungen auszurichten. Ziel ist es, die grundlegenden Rahmenbedingungen für die Aufgabenerfüllung öffentlicher Bibliotheken zu verbessern,“ heißt es dazu im Anschreiben der Regierung.

Nun ist es soweit: “Die Landesmittel helfen uns dabei, dass wir die Bücherei ab Juli 2020 an jedem zweiten Sonntag für jeweils 4 Stunden öffnen können,“ sagt Angelika Krüger. „Wir fangen mit der erweiterten Öffnung direkt am kommenden Sonntag, also am 05. Juli, an. Dann ist die Bücherei geöffnet von 9.30 – 13.30 Uhr.“ Die weiteren 4-Stunden-Sonntage sind der 19.07., 02.08. und 16.08. „Damit unsere Leser*innen wissen, wann wir länger geöffnet haben, legen wir Informationszettel in der Bücherei aus. Auch auf der Homepage der Stadt Warstein werden die Daten zu finden sein,“ erläutert Krüger.

In den Sommerferien ist die Bücherei ansonsten wie gewohnt geöffnet: Di.: 15.00 – 19.00 Uhr, Mi.: 9.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 19.00 Uhr, Do.: 14.00 – 19.00 Uhr, Fr.: 15.00 – 18.00 Uhr, So: 10.30 – 12.30 Uhr.

Und natürlich können die Leser*innen „Ihre“ Bücherei auch mit in den Urlaub nehmen: die Gültigkeit des Büchereiausweises prüfen (und gegebenenfalls rechtzeitig verlängern lassen), sich bei der Onleihe24 anmelden – und online bis zu 10 Bücher gleichzeitig herunterladen und mitnehmen. Und das alles, ohne das Gepäck zu belasten…

“Gehaust wie die Vandalen …”

Müllberge, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch an der Unsohle in Warstein-Belecke

Flaschen, Dosen, Kerzen, Zigarettenschachteln, Plastikgeschirr und -besteck, Snacktüten, Toilettenartikel, Messer, Jacken, Unterhemden und vieles andere mehr fanden zwei Belecker Radfahrer am späten Sonntagvormittag an der Belecker Unsohle. Gehaust wie die Vandalen mit “Trichtersaufen” und weiterem Unfug wurde vermutlich in der Nacht von Samstag, 20.06., auf Sonntag, 21.06, auf dem Grillplatz am Feuerlöschteich. Dieser Platz wird schon geraume Zeit nicht mehr betrieben und vermietet, nachdem zahllose Zerstörungen die ehrenamtliche Betreuung durch Belecker Vereine unmöglich gemacht hatten. Das hält offensichtlich manche Menschen nicht davon ab, dort weiter ihren widerrechtlichen Unsinn zu treiben. Roswitha Wrede, Leiterin des Warsteiner Ordnungsamtes, macht deutlich: “Das sind keine Dumme-Kinder-Streiche, sondern Ordnungswidrigkeiten und sogar Straftaten. Darüber hinaus muss die Kosten der Entsorgung der Hinterlassenschaften der Steuerzahler tragen.”

Der Stadt Warstein sind die Kennzeichen eines roten Mercedes (SO-….) und eines matt-silbernen Opel (LP- …) bekannt. Diese oder auch andere Delinquenten haben nun Gelegenheit, sich bis Ende Juni beim Ordnungsamt unter 02902/81-351 bzw. r.wrede@warstein.de zu melden. Andernfalls werden von der Stadt Warstein Mitte der kommenden Woche die bereits vorbereitete Strafanzeige nebst Strafantrag bei der Polizei eingereicht und weitere eigene ordnungsrechtliche Ermittlungen durchgeführt.

Die beiden Radfahrer haben übrigens beherzt zugepackt und das Gröbste beseitigt, wofür sich Ortsvorsteher Heiner Maas, der sich über den Vandalismus ebenfalls entsetzt zeigte und auf die erhebliche Waldbrandgefahr verwies, ausdrücklich bedankt. Für den Rest ist nun der Betriebshof bzw. der Forst zuständig, und die Allgemeinheit muss es bezahlen.

Fotos:   privat

Einige de Hinterlassenschaften nach einer Vandalen-Nacht an der Belecker Unsohle

Kultur- und Heimatverein BADULIKUM lädt zur Mitgliederversammlung ein

Am Freitag, dem 10.07.2020 wird um 19.30 Uhr in der Neuen Aula in Belecke die diesjährige Mitgliederversammlung des Kultur- und Heimatvereins BADULIKUM nachgeholt, die coronabedingt am 26.03.2020 abgesagt werden musste. Neben den satzungsmäßig vorgeschriebenen Regularien und Wahlen werden die Mitglieder u.a. über die laufenden Projekte des Vereins informiert. Besondere Bedeutung hat in diesem Jahr der TOP 9, die Beratung und Beschlussfassung zur Änderung der Satzung, die u.a. notwendig wird, um die alten und neuen Aktivitäten des Vereins auf dem Gelände des Ensembles “Stütings Mühle” in der Satzung zu verankern.

Die Einladung und die Tagesordnung zur Versammlung können auf der Homepage des Vereins: “www.badulikum.de” eingesehen, Ergänzungen der Tagesordnung bis zum 03.07.20 schriftlich beim Vorstand beantragt werden.

Der Vorstand des Kultur- und Heimatvereins weist darauf hin, das die Mitgliederversammlung nach den Vorgaben der CoronaSchVO NRW (u.a.§13,(3),2) stattfinden wird und lädt alle Vereinsmitglieder herzlich zu dieser Versammlung ein.

Mit freundlichen Grüßen

Kultur- und Heimatverein BADULIKUM

Belecker Werkstattgespräch zur Westerrenaturierung

„Zurück zur Natur – die Westerrenaturierung in Belecke“ – das ist das Thema des 11. Werkstattgespräches des Kultur- und Heimatvereins Badulikum e.V. (KuH), zu dem die Bürgerschaft aus Belecke und der ganzen Stadt Warstein eingeladen ist. Dipl.-Ing. Wolfgang Klein vom Ing.-Büro Klein für Wasserwirtschaft und Gewässerökologie aus Allagen wird gemeinsam mit Philipp Büngeler, Mitarbeiter des Sachgebietes Wasserwirtschaft des Kreises Soest, über die erfolgten und noch ausstehenden Arbeiten zur Renaturierung des Wester-Flussbettes zwischen Paul-Gerhardt-Straße und Stütings Mühle am 17.06.2020 um 19.00 Uhr auf dem Gelände „Stütings Mühle“ berichten.

Im ersten Bauabschnitt wurde bereits der sog. „Kleinen Wester“ durch eine Laufverlängerung und Bodenabtrag in der Aue die Möglichkeit zur freien, eigendynamischen Entwicklung zurückgegeben. Gleichzeitig wurde der Hochwasserschutz an Stütings Mühle und der dortigen Stadtbücherei verbessert durch den Wasserrückhalt in der Aue und die Hochwasserverwallung an Stütings Mühle in Verbindung mit Drainageleitungen im Platzuntergrund. Die nötige Baustraße konnte als Unterbau für den neu angelegten Westertalradweg weiterverwendet werden, der von der Stadt Warstein errichtet wurde und auf dem seitens des Ortsvorstehers Heiner Maas in dem Werkstattgespräch auch kurz eingegangen wird.

Im nunmehr laufenden zweiten Bauabschnitt geht es um die Anlage einer Flutmulde zur Ableitung von Hochwassermengen an der Mühle vorbei, begleitet durch die Schaffung einer „Fischtreppe“, um eine entsprechende Durchlässigkeit zu erreichen. Die Flutmulde soll durch den Bau einer Brücke gequert werden können.

Hans-Jürgen Raulf, Vorsitzender des KuH, freut sich auf das 11. Werkstattgespräch: „Die Westerrenaturierung, begleitet durch ihre Erlebbarmachung mit dem Westertalradweg, wertet das Gelände an Stütings Mühle und dessen südliche Bereiche bis zur Paul-Gerhardt-Straße erheblich auf. Wir bedanken uns schon heute bei Herrn Klein und seinem Büro für die geleistete Arbeit und sehen voller Interesse seinen fachkundigen Ausführungen und denen von Herrn Büngeler vom Kreis Soest entgegen.“ Weiterhin wird vom KuH über den Stand der Arbeiten am Informationszentrum für Heimatgeschichte (“IZH”) informiert.

Der Zugang zum Gelände ist wegen der Bauarbeiten über den Platz vor dem Ortsvorsteher-Büro. Die Besucher werden gebeten, den Hinweisschildern zur Bücherei zu folgen.

Fotos:   Büro Klein, Allagen

Beispiele der gelungenen Westerrenaturierung in den Auen zwischen Stütings Mühle und Paul-Gerhardt-Straße

Vandalismus an Stütings Mühle

Die Männer des Arbeitskreises Mühlrad halten nicht nur das Sägegatter, die Turbine und das Mühlrad in Schuss, nein, sie gestalten auch seit vielen Jahren das Umfeld um Stütings Mühle und machen es zu einem wirklichen Hingucker für die Innenstadt von Belecke.

Es macht mich sehr wütend, zu sehen, dass anscheinend alkoholisierte Besucher des Geländes (leere Schnapsflaschen im Mühlenteich) gestern Abend die frisch gepflanzten Blütenköpfe in den Blumenkästen abgerissen haben. Wie respektlos und das Ehrenamt verachtend kann man sein?

Der Ortsvorsteher Heiner Maas

Lebendige Geschichte in Belecke

Stadt Warstein überträgt wirtschaftliches Eigentum an Teilen von Stütings Mühle auf den Kultur- und Heimatverein Badulikum

Warstein, 10. Juni 2020. In der 45. Ratssitzung am 2. März 2020 entschied der Rat der Stadt Warstein, die Stadt möge mit dem Kultur- und Heimatverein Badulikum e.V. (KuH) einen Vertrag zur Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums an einigen Gebäuden und Anlagen übertragen, die zum Gesamtensemble Stütings Mühle gehören. Dieser Vertrag wurde nunmehr unterzeichnet. Die Stadt erspart dadurch Unterhaltungs- und Verwaltungsaufwendungen und muss auch nicht, wie schon derzeit vom KuH durchgeführt, das Dach im Sägebereich erneuern. Hier investiert der KuH über 190.000 €, gefördert von dem NRW-Programm „Heimatzeugnis“ in Höhe von 90 % der Investitionssumme. Durch die wirtschaftliche Eigentümerstellung des KuH erhält dieser seinerseits weitestgehende Selbständigkeit in der Unterhaltung und Verwaltung der übertragenen Gebäude. Ihm steht damit auch die neue höhere Einspeisevergütung zu, die aus der unlängst – übrigens auch schon auf Vereinskosten – angeschafften neuen Turbine zu, die aus Wasserkraft Strom erzeugt. Zudem hat ein privater Verein deutlich bessere Möglichkeiten, Fördermittel zu beantragen. Hierdurch könnte das geplante „Informationszentrum für Heimatgeschichte Stütings Mühle“, zu dem auch ein Luftschutzbunker aus der Zeit des II. Weltkrieges gehört, in der Zukunft weiter attraktiviert werden.

Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Stefan Redder meint: „ Das ist eine klassische Win-win-Situation für Stadt und Verein. Das kulturelle Erbe ‚Stütings Mühle‘ wird für die gesamte Bürgerschaft gesichert und erlebbar gemacht.“ KuH-Vorsitzender Hans-Jürgen Raulf ergänzt: „Wir freuen uns, dass das persönliche und finanzielle Engagement des KuH durch die Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums eine besondere Würdigung der Stadt Warstein erfährt und freuen uns nun, diese neue Selbständigkeit zum Wohle Aller nutzen zu können.“

Foto:     Stadt Warstein
Bei der “coronagerechten” Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.) Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Stefan Redder, Fachbereichsleiterin Sabine Leitner, KuH-Vorsitzender Hans-Jürgen Raulf und 1. stv. KuH-Vorsitzender Rolf Jesse