Ausstellungsobjekte, Dokumente und alte Fotos gesucht

Seit Herbst 2019 arbeitet der Kultur- und Heimatverein Badulikum an seinem neuesten Projekt, der Öffnung des alten Stollenbunkers im Propsteiberg, dessen Eingang sich auf dem Gelände “Stütings Mühle” befindet. Nachdem der Bunker gesichert, vermessen und begehbar gemacht worden ist, steht jetzt der nächste Schritt an, die Konzeption einer Ausstellung zur Geschichte des Luftschutzbunkers. Dazu bittet der Kultur- und Heimatverein alle Belecker Bürgerinnen und Bürger (und gerne auch darüber hinaus), nach Ausstellungsobjekten, Dokumenten und alten Fotos aus der Zeit von 1933 – 1945 zu suchen und diese dem Verein zur Verfügung zu stellen, denn eine Ausstellung lebt vom unmittelbaren Bezug zur Zeit und zum Ort. Auch wenn es nicht immer leicht ist, gerade wenn es um die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges geht, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen, hofft der Kultur- und Heimatverein, mit diesem Aufruf zahlreiche bis jetzt nicht bekannte Objekte, Fotos und Dokumente für die Ausstellung zu erhalten.

Falls Sie dem Verein Dinge zur Verfügung stellen können und wollen, rufen Sie bitte den Vorsitzenden H.-J. Raulf (02902/75963) oder den Schriftführer A. Feller (02902/71704) an oder senden Sie eine Mail an info@badulikum.de.

Foto:   T. Schöne
Mitglieder des Badulikum-Bauausschusses werben vor dem Eingang des Stollenbunkers an Stütings Mühle um historische Materialien

Nutzungsfreigabe für das Feuerwehrhaus Belecke

„Einen großen Sprung nach vorne gemacht“

Sitzung der Löschzug- und Löschgruppenführer der Stadt Warstein

Schon auf der Bundesstraße ist es nicht zu übersehen: In weiß-anthrazit leuchtet das frisch renovierte und in Teilen neu gebaute Feuerwehrhaus Belecke. Gestern fand erstmals wieder eine regelmäßige Sitzung der Löschzug- und Löschgruppenführer der Stadt Warstein in den Räumlichkeiten des Belecker Gerätehauses statt. „Das war unsere Nutzungsfreigabe.“ Eher trocken kommentiert das Harald Borghoff, stellvertretender Leiter der Feuerwehr und Belecker Löschzugführer, ergänzt aber mit sichtlichem Stolz: „Das neue Gebäude ist optisch gelungen, und es ist für die nächsten 50 Jahre zukunftsfähig.“

Hintergrund ist, dass das alte Feuerwehrhaus über 50 Jahre gute Dienste geleistet hat, aber seit einigen Jahren nicht mehr den aktuellen Standards entsprach. Deshalb fiel am 30. November 2017 der erste Spatenstich für einen umfassenden Umbau. An der Westseite entstand ein Technikanbau mit einem Heizungsraum und den Hausanschlüssen. Ein benachbartes Wohnhaus und ein Teil des alten Feuerwehrhauses wurden abgerissen, um Platz zu schaffen für eine neue Fahrzeughalle mit Umkleideräumen und Werkstätten. Der Altbau wurde kernsaniert, neue Lagerräume entstanden, die Räume im Obergeschoss wurden renoviert und das Dach erneuert.

„Soweit die Hardware. Im Innenbereich muss auch die Technik inklusive der IT-Einrichtung auf den neuesten Stand gebracht werden“, unterstreicht Harald Borghoff. In diesem Zuge hat das Feuerwehrhaus ein zeitgemäßes, internes Netzwerk erhalten, so dass beispielswiese Wartungsarbeiten an Geräten und Fahrzeugen zeitnah dokumentiert werden können. Außerdem soll es künftig möglich sein, Einsatzdokumentationen direkt nach dem Einsatz aus der Fahrzeughalle zu erstellen. „Dabei befinden wir uns noch in der Beschaffungsphase. Aktuell arbeiten wir an einem stadtweit einheitlichen IT-Konzept, so dass die IT-Technik in den Feuerwehrhäusern Warstein und Belecke identisch sein wird. Deshalb unterstützt uns hierbei ein externer Planer. Wahrscheinlich werden wir die Umsetzung bis Ende des Jahres abgeschlossen haben“, erläutert Donat Ahle, Leiter der Feuerwehr der Stadt Warstein.

Bis vor wenigen Tagen hatte die Feuerwehr in Belecke aufgrund der Umbaumaßnahmen einen Großteil der nicht für unbedingt für Einsätze erforderlichen Ausrüstungsgegenstände und Möbel in verschiedenen städtischen Räumen zwischengelagert. Seit der erfolgten Endreinigung in der vergangenen Woche kann der renovierte Altbau – und damit auch der Konferenzraum, in dem die gestrige Sitzung stattfand – wieder bezogen werden. „Eine Einweihungsfeier ist aktuell im Hinblick auf die Corona-Lage aber nicht möglich, zudem sind die Bauarbeiten noch nicht komplett abgeschlossen. Im Hof muss beispielsweise noch ein neuer Kanal gelegt und die abschließende Asphaltdecke aufgebracht werden. Innen fehlen noch Büromöbel, da sind aktuell die Lieferzeiten sehr lang“, berichtet Borghoff.

Alles in allem sei das neue Feuerwehrhaus hervorragend geeignet für die Zwecke der Feuerwehr, wie Harald Borghoff betont: „Wir haben jetzt ausreichend Platz für die Fahrzeuge und genug Lagerfläche für Schläuche, Schaummittel usw., die in Belecke zentral für alle Einheiten der Feuerwehr Warstein vorgehalten werden. Wir haben mit dieser Baumaßnahme wirklich einen großen Sprung nach vorne gemacht!“

Foto: Carsten Lehmann

In der Sitzung am 26. August wurde das Feuerwehrgerätehaus in Belecke durch das städtische Bauamt, vertreten durch Sabine Leitner und René Tiefert, an die Feuerwehr übergeben

„Den Wald fühlen, schmecken, ausprobieren“ Stadtmarketing Warstein verlost drei Führungen für neun Personen mit einem Ranger“

Tausend Assoziationen lassen sich mit dem Begriff „Ranger“ verbinden – weite Wälder, wilde Tiere, unendliche Freiheit, tiefes Wissen über die Zusammenhänge der Natur. Auch in Südwestfalen streifen die Schutzgebietsbetreuer, wie sie auf Deutsch heißen, durch die Wälder: Sie sind angestellt beim Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Das Stadtmarketing Warstein verlost im Rahmen der PEFC-Selfie-Point-Aktion drei Führungen für bis zu neun Personen mit dem Ranger Lukas Göddecke und beleuchtet hier, was diese Waldspaziergänge eigentlich so besonders macht.

Bei einer Tour mit dem Ranger erfahren die Teilnehmer zudem, was man alles mit Holz machen kann, lernen Pflanzen und Tiere kennen, die man beim „normalen“ Waldspaziergang meist übersieht, und sie können auch ganz viel probieren, fühlen, schmecken. Göddecke: „Mit einer Ranger-Führung werden alle Sinne angesprochen, und so kann ich häufig auch die jüngeren Teilnehmer begeistern. Oder aber mit dem Vertrauensspiel.“ Dabei führt eine Person eine andere, deren Augen verdeckt sind, durch den Wald – das schärft die Sinne und ist nur auf Basis eines Vertrauensverhältnisses möglich.

In der Waldwirtschaft im Bilsteintal in der PEFC-Hauptstadt Warstein steht ein dreidimensionales Wald-Logo, das sich ideal als Selfie-Point eignet. Einfach ein Selfie – egal mit wieviel Personen –  mit dem Riesen-Logo erstellen, auf der facebook-Seite des Stadtmarketings unter #Waldhauptstadt 2020 posten und idealerweise weitreichend teilen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost das Stadtmarketing drei Wald-Führungen für bis zu neun Personen mit einem Naturpark-Ranger von Wald und Holz NRW. Die Aktion läuft bis zum 30. November 2020.

Infos zu den Ranger-Touren gibt es unter www.wald-und-holz.nrw.de<http://www.wald-und-holz.nrw.de>.

Planungen zur südlichen Erweiterung des Industrieparks Warstein-Belecke laufen

„Anfragen kamen sofort nach Bekanntwerden der Ausbaupläne“

Der Industriepark Warstein-Belecke soll in südliche Richtung erweitert werden. In der vergangenen Woche fand im Rathaus der Stadt Warstein hierzu ein interner „Scoping“-Termin statt, in dem alle an der Entwicklung beteiligten Sachgebiete die zur Erweiterung notwendigen Informationen gesammelt und ausgetauscht haben.

Der Aufstellungsbeschluss zur Erweiterung des Industrieparks wurde am 16. Juni durch den Stadtentwicklungsausschuss beschlossen. „Durch diesen Beschluss wurde der Grundstein gelegt, um den florierenden Gewerbestandort bedarfsgerecht zu erweitern“, freut sich Johannes Korte, Sachgebietsleiter Stadtentwicklung. Ursprünglich war eine Erschließung des Industrieparks Warstein-Belecke III in zwei Bauabschnitten geplant. Auf Grund der hohen Nachfrage an gewerblicher Fläche, möchte die Stadt nun die Erweiterung des Gewerbegebietes in nur einem Bauabschnitt umsetzen.

An das Sachgebiet Liegenschaften werden nach wie vor vermehrt Anfragen nach Gewerbegrundstücken herangetragen. Es zeigt sich, dass der Industriepark bei Unternehmen über die Stadtgrenzen hinaus beliebt ist. Ein Grund ist die verkehrstechnisch hervorragende Anbindung in Richtung Ruhrgebiet oder in Richtung Kassel über die A 44 (Anschlussstelle Erwitte-Anröchte). Darüber hinaus sind die Flughäfen Paderborn-Lippstadt in 20 Minuten und Dortmund in ca. 45 Minuten erreichbar.

Eine Vielfalt an Unternehmen hat sich im vorhandenen Industriepark Warstein-Belecke angesiedelt. Sowohl Handel und Dienstleistungen, als auch Produktionsbetriebe, holzverarbeitende Unternehmen, Logistik, Werbeprofis und die Werkstatt für Behinderte haben hier ihren Hauptsitz oder eine Niederlassung errichtet. Ca. 50 Firmen mit ungefähr 1.000 Beschäftigten sind im Industriepark ansässig.

„Bereits kurz nach Bekanntwerden der Ausbaupläne erreichten uns Anfragen von Unternehmen, die sich für diese Flächen interessieren. Dies zeigt uns auch die positive Außenwirkung des Industrieparks bei heimischen und international agierenden Unternehmen “, berichtet Sabine Leitner, Fachbereichsleitung Bauen und Wohnen.

„Der für die südliche Erweiterung erforderliche Grunderwerb konnte Anfang August final abgeschlossen werden. Unser Dank gilt allen Vertragsbeteiligten für die stets angenehmen und konstruktiven Gespräche und Verhandlungen, sowie das entgegengebrachte Vertrauen, die uns eine Realisierung der Industriepark Erweiterung möglich machen“, sagt die stellvertretende Sachgebietsleiterin Liegenschaften Jennifer Gosmann.

Foto: Ricarda Dahmann

Große Nachfrage für die Erweiterungsfläche des Industriepark Warstein-Belecke: Ein florierender Gewerbestandort in landschaftlich reizvoller Lage. (v.l.) Jennifer Gosmann (stellv. Sachgebietsleitung Liegenschaften/Wirtschaftsförderung), Sabine Leitner (Fachbereichsleitung Bauen u. Wohnen), Johannes Korte (Sachgebietsleitung Stadtentwicklung)

Wahllokale zur Kommunalwahl verlegt

Stadt Warstein rät dazu, die Wahlbenachrichtigung sorgfältig zu lesen

Wegen der Einhaltung der Corona-Schutzverordnung muss das Warsteiner Wahlamt zahlreiche Wahllokale verlegen. Für die bei der Stadt Warstein zur Kommunalwahl eingesetzten Wahlhelfer und Wähler trifft das Wahlamt der Stadt Warstein umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. „Niemand kann vorhersehen, wie sich die Situation im September darstellt“, so Ulla Aust, Leiterin des Wahlamtes der Stadt Warstein.

„Es wurde ein Hygienekonzept aufgestellt, nach dem wir die Ausstattung der Wahllokale, die personelle Besetzung und die Organisation der Abläufe durchführen“, erläutert Ulla Aust weiter. So werden auch in jedem Wahllokal Spuckschutzwände aufgestellt, die Wahlhelfer mit Mund-Nasen-Bedeckung ausgestattet und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Die Wähler sollten wie beim Einkaufen ihren Mund-Nasenschutz auch im Wahllokal tragen und zur Stimmabgabe ihren eigenen Kugelschreiber benutzen.

Schon bevor der Landesgesetzgeber Vorgaben für die Wahlabwicklung unter Corona-Gesichtspunkten herausgegeben hat, haben sich Claudia Willeke, Mitarbeiterin im Warsteiner Wahlamt, und Ulla Aust auf die Suche nach Räumen gemacht, die groß genug sind, um die Corona-Abstandsregeln auch bei der Wahl im Wahllokal einhalten zu können. „Bereits als feststand, dass die Kommunalwahl weder verlegt noch als reine Briefwahl durchgeführt wird, haben wir uns Gedanken gemacht, in welchen Räumlichkeiten die Einhaltung von Abstandsregelungen und anderen Vorkehrungen möglich ist und nach Alternativen gesucht“, so Ulla Aust. „Bei dieser Wahl werden wir auf Wahllokale in Kindergärten verzichten, obwohl diese nach der aktuell geltenden Erlasslage ebenso wie Schulen und Feuerwehrhäuser nicht grundsätzlich ausgeschlossen sind. Teilweise sind die Räume dort einfach zu klein, um Abstände einzuhalten. In einigen Ortsteilen werden wir auf Turnhallen und Schützenhallen ausweichen.“

Neben der Eignung unter Corona-Gesichtspunkten ist die Zugänglichkeit das wichtigste Kriterium für die Auswahl. „Uns ist wichtig“, so Ulla Aust weiter, „dass die Wahlräume barrierefrei erreichbar sind. Bei einigen Gebäuden gestaltet der Betriebshof die Eingänge daher noch kurzfristig um, so dass diese auch für Menschen mit Behinderungen ohne Hilfe zugänglich sind.“

Vier von 20 Standorten bleiben für gehbehinderte Menschen allerdings problematisch, so dass diese ggf. auf Briefwahl zurückgreifen sollten. Aus der Wahlbenachrichtigung geht hervor, ob das Wahllokal barrierefrei zugänglich ist oder nicht. Bis spätestens bis 23. August 2020 wird die Wahlberechtigung jedem Wähler vorliegen. „Bitte lesen Sie die Wahlbenachrichtigung sorgfältig, weil viele Wahlräume verlegt werden mussten. Man sollte unbedingt nachschauen, wo sich das eigene Wahllokal befindet“, so die Empfehlung des Warsteiner Wahlamtes.

Briefwahlunterlagen bei der Stadt Warstein online beantragen

Wahlamt empfiehlt Beantragung über Link auf Homepage oder per Post

„Wir gehen davon aus, dass in Kürze die Wahlbenachrichtigung für die im September stattfindenden Kommunalwahlen bei den Wählerinnen und Wählern eingehen“, so Ulla Aust, Leiterin des Wahlamtes der Stadt Warstein. Sobald die Wahlbenachrichtigung zugegangen ist, können Wahlschein und Briefwahlunterlagen beantragt werden. Ab 17. August wird im Rathaus ein Wahlbüro eingerichtet, in dem Briefwahlunterlagen auch persönlich beantragt werden können.

„Beim Besuch des Wahlbüros sollte man sich auf längere Wartezeiten einstellen“, erläutert Ulla Aust. „Es kann nur jeweils ein Wähler bedient werden. Eine Wartezone steht wegen des Rathausumbaus derzeit nicht zur Verfügung. Das Mittel der Wahl sollte daher in diesem Jahr eine elektronische oder schriftliche Beantragung von Briefwahlunterlagen sein.“ Weil in diesem Jahr auch in der Stadt Warstein mit einer besonders hohen Zahl von Briefwählern gerechnet wird, unterstützen erstmals auch externe Kräfte beim Versand der Unterlagen.

Für die schriftliche Beantragung per Post kann der auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung abgedruckte Antrag genutzt werden. Einfach, schnell und komfortabel funktioniert die Online-Beantragung über den auf der Homepage der Stadt (www.warstein.de) unter „Aktuelles“ veröffentlichten Link. Wahlschein und Briefwahlunterlagen werden dann nach Hause oder auch an die Urlaubsadresse zugeschickt. „Wenn Sie nicht am Wahlsonntag Ihr Wahllokal aufsuchen möchten, nutzen Sie am besten diese Antragsvarianten“, so die Empfehlung des Wahlamtes.

Foto: Sabine Simon

Briefwahl einfach online beantragen über die Homepage der Stadt Warstein, unter „Aktuelles“ einfach auf den entsprechenden Link klicken

Stadtmarketing Warstein e.V. stellt Fahrrad-Reparaturstation am Möhnetalradweg auf

Fahrrad-Reparaturstation soll Radfahrern bei Pannen helfen

Organisiert durch den Stadtmarketing Warstein e.V., finanziert durch die Volksbank Hellweg eG und aufgestellt durch die Stadt Warstein – so bekam die erste Fahrrad-Reparaturstation am Möhnetalradweg an der Schützenhalle in Belecke ihren Platz.

Die Fahrradreparaturstation ist eine fest installierte Reparatursäule für Radfahrer. Man hat die Möglichkeit einen platten Reifen aufzupumpen oder man kann mit den verschiedenen Tools kleinere Defekte beheben.

„Der Standort in Belecke an der Schützenhalle ist perfekt. Von hier starten viele Radfahrer ihre Radtour auf dem Möhnetalradweg oder fahren an dem Parkplatz vorbei“, freut sich Ortsvorsteher Heiner Maas, der gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Fahrradfreundliche Stadt Warstein“ den Standort festgelegt hat.

Mit der Aktion „Mehr Sicherheit für Radfahrer an Ampelkreuzungen“ hat die Volksbank Hellweg eG schon in der Vergangenheit gezeigt, dass das Thema Radfahren für sie wichtig ist. „Dass die Volksbank Hellweg eG die finanzielle Unterstützung der Aufstellung der Fahrrad-Reparaturstation übernimmt, stand außer Frage, als der Stadtmarketing Warstein e.V. diese Idee bei uns vorgestellt hatte“, erklärte Christoph Buerdick von der Volksbank Hellweg eG in Warstein.

Bei der Freizeitgestaltung der Deutschen spielt das Radfahren immer mehr eine wesentliche Rolle. Rad fährt man im ganzen Land und auf die unterschiedlichste Art und Weise. Vor allem seit den 1980er Jahren und der Introduktion des E-Bikes ist das Interesse am Radtourismus in Deutschland kontinuierlich gestiegen und befindet sich gegenwärtig auf einem sehr hohen Niveau. „Jährlich fahren ca. 80.000 Radfahrer über den Möhnetalradweg. Diese Zahlen belegen die enorme Bedeutung des Radtourismus, der für viele deutsche Destinationen und somit auch für die Stadt Warstein zu einer tragenden Größe geworden ist“, erklärt der Geschäftsführer des Stadtmarketing Warstein e.V., Jeroen Tepas, und möchte in Zukunft noch weitere Fahrrad-Reparaturstationen im Stadtgebiet aufstellen, so dass Radfahrer bei Pannen unterwegs sich selbst helfen können.

Bedanken möchte sich Jeroen Tepas auch bei den Mitarbeitern des Betriebshofes der Stadt Warstein, die die Radstation an dem Standort in Belecke aufgebaut haben.

Foto: von links nach rechts; Christoph Buerdick (Volksbank Hellweg eG), Heiner Maas (Ortsvorsteher Belecke) und Rita Cordes (Mitglied Arbeitskreis „Fahrradfreundliche Stadt Warstein“).

Fahrrad-Reparaturstation soll Radfahrern bei Pannen helfen

Kommunalwahlen 2020 in der Stadt Warstein

Kommunalwahl auch für Menschen mit Sehverlust barrierefrei

Am 13. September werden blinde und sehbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal flächendeckend barrierefrei an einer Kommunalwahl teilnehmen. So steht es im Gesetz. Aber was bedeutet das praktisch? Gemeinsam mit den Blinden- und Sehbehindertenvereinen in NRW haben die Kommunen Unterstützungsmaßnahmen für Menschen mit Sehverlust entwickelt, die es ihnen erlauben, ihre Stimmen bei der Kommunalwahl selbstständig, frei und geheim abzugeben. Das funktioniert so:

Damit Menschen mit Sehverlust wissen, wo sie die Kreuze setzen müssen, um “ihre” Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen, erhalten sie auf Wunsch ein kostenloses Wahlhilfepaket mit einer Wahlschablone. Die Stimmzettel werden bei der Wahl in diese Schablone eingelegt. Über die nummerierten Öffnungen kann dann leicht an der gewünschten Stelle ein Kreuz gemacht werden. Wie das genau funktioniert, erläutert eine CD, die ebenfalls in dem Wahlhilfepaket enthalten ist.

Welche Kandidatin/welcher Kandidat sich hinter den einzelnen Öffnungen verbirgt, verraten akustische Stimmzettel. Dazu hat die Stadt Warstein pro Wahlbezirk 0800er-Nummern eingerichtet, unter denen alle Stimmzettel des jeweiligen Wahlbezirks von einer freundlichen Computerstimme vorgelesen werden. Es kann sowohl zwischen den Stimmzetteln als auch zwischen den Einträgen der Kandidatinnen und Kandidaten gesprungen werden. Die Anrufenden können sich die Ansage mehrfach anhören. Die Rufnummern sind täglich 24 Stunden erreichbar.

Alle Wahlberechtigten können die Wahlhilfepakete (Schablone und CD) beim Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen unter Telefon: 0231 / 557590-0 oder Mail info@bsvw.de bestellen und bei Bedarf die Telefonnummer des akustischen Dienstes des eigenen Wahlbezirks erfragen: Es gibt auch die Möglichkeit, die Wahlbezirks-Rufnummer unter Eingabe der Postleitzahl bei der Telefonansage 0231 / 550 330 337 36 zu finden.

Alle Informationen finden Sie auch auf der Internetseite https://www.bsvw.org/kommunalwahl-barrierefrei.html