Hamecketal hat sich völlig verändert!

Im Tal fließt die Hamecke, am Horizont der Waldweg in Verlängerung der Hirschberger Straße.

Nichts als gefällte Bäume, aufgestapelte Baumstämme und ein Ausblick, den man bis vor einem Jahr noch nicht für möglich gehalten hat. Dieses erschreckende Bild erkennt jeder Betrachter, wenn er in Verlängerung der Hirschberger Straße nach einigen hundert Meter nach links blickt. Ein freier Blick ins Hamecketal. Wenn er nach fast einem weiteren Kilometer, kurz vor der Schutzhütte am Handweiser nach links abbiegt, an einer schon vor vielen Jahren gefällten Buch vorbei, die sich die Natur schon zu Eigen gemacht hat und ein kleines Biotop für Klein- und Kleinsttier entstanden ist.Darüber liegt eine mächtige Buche, sie ist wohl erst vor einigen Monaten umgestürzt. Ein riesiger Wurzelteller mit unzähligen Verwurzelungen, ähnlich einem Labyrinth ist zum Vorschein gekommen. Schon nach wenigen Metern gabelt sich ein Waldweg. Hier geht es entweder Richtung Warstein und Romecke oder in die Richtung des Hameckeweges. Und genau an dieser Stelle sieht man das Tal der Hamecke. Bis vor einigen Monaten noch plätscherte der Bachzwischen Moosen, Sträuchern, durch Schatten von unzähligen Fichten, einigen Buchen und Eichen. Jede Fichte ist jetztgefällt, nur noch vereinzelt steht eine Birke oder eine Kiefer wie verloren in der Landschaft. Jetzt, bei so einem Anblick denkt keiner an das Hameckeweib, das der Sage nach, hier gelebt haben soll. Eine Landschaft in der es scheinbar kein Leben mehr zu geben scheint. Alles Tod, nur abgesägte trockene Äste, Fichtennadeln, vertrocknetes Gras und stehengelassene Baumstämme. Sie wirken wie Mahnmale. Und hier soll in den nächsten Jahren wieder ein Wald entstehen, kaum vorstellbar. 

Noch liegen die Baumstämme in Reihen auf dem Waldboden…
…und schon ist ein bisschen Grün zu sehen.
Unzählige Festmeter Holz wartet auf die Verladung.
Das Tal der Hamecke.
Vereinzelt stehen noch Laubbäume.
Im Hintergrund war ein dichter Fichtenwald.
Der Hameckeweg, links sind die Häuser von Eichenweg und Hamacherring zu erkennen.

Doch schon einige Flächen sind eingezäunt und junge Buchen stehen hier in Reih und Glied, warten auf Regen und warmes Wetter. Jeder Waldbesucher hofft, dass die Landschaft in den nächsten Wochen wieder in einem zarten Grün zu erleben ist. 

Nach einer weiteren Abbiegung ist ein Teil des Hamacherrings, des Eichenwegs, die Belecker Altstadt, das Industriegebiet Nord und die vielen Windräder zu sehen. Es sollte sich jeder einmal die Zeit nehmen und hier einen Spaziergang unternehmen. 

Text und Fotos: Michael Sprenger

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