Pfadfinder des Stammes St. Petrus Warstein übergeben das Friedenslicht an den Bürgermeister

Corona-bedingt erfolgte die Übergabe nur mit einer kleinen Abordnung

Seit vielen Jahren ist es eine schöne Tradition, dass die Pfadfinder des Stammes St. Petrus Warstein das Friedenslicht zu Fuß aus Dortmund holen und es hier an verschiedene Stellen verteilen. Auch der Bürgermeister erhält traditionell das Friedenslicht – wenn auch Corona-bedingt in diesem Jahr in einem kleineren Rahmen.

„Das Friedenslicht ist gerade in der aktuellen Zeit ein Zeichen der Hoffnung und ein Bekenntnis für Solidarität und Zusammenhalt. Ich hoffe und bete, dass dieses Licht auch über den Advent hinaus in unseren Herzen bleibt“, betont Bürgermeister Thomas Schöne, als die Geschwister Paula und Jakob Schrewe ihm das Licht übergeben. Die Pfadfinder des 1978 gegründeten Stammes St. Petrus Warstein gehören zum größten katholischen Pfadfinderverband in Deutschland, der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg.

Bereits seit 1986 wird das Friedenslicht in Bethlehem entzündet und über Österreich nach Deutschland gebracht, wo es von den unterschiedlichen Pfadfinderstämmen in die Kommunen gelangt. Drei Leiter der Warsteiner Pfadfinder haben sich am vergangenen Samstagnachmitttag von der St. Petrus-Kirche aus auf den Weg gemacht und sind die Nacht durchgelaufen. Am Sonntag erreichten sie dann nach 73 km und 18 Std. 5 Min. ihr Ziel Dortmund. Die Aussendungsfeier war am gleichen Tage nachmittags in der Dortmunder St. Josephs-Kirche. Von dort aus machte man sich dann wieder auf den Rückweg. Das Friedenslicht kann unter Beachtung der aktuellen Corona-Bedingungen auch in den kommenden Tagen an verschiedenen Stellen im Pastoralen Raum Warstein „abgeholt“ werden. Einzelheiten sind den kirchlichen Nachrichten zu entnehmen.

Foto: Sibylle Fleige

Paula und Jakob Schrewe vom Pfadfinderstamm St. Petrus Warstein übergeben das Friedenslicht an Bürgermeister Thomas Schöne (r.)

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