Weihnachtsbaum dekoriert wieder den Wilkeplatz

Kerzengerade, dicht und hoch gewachsen steht er seit dem Wochenende wieder da: Der Weihnachtsbaum auf dem Wilkeplatz. Und seine Strahlkraft ist in diesem Jahr besonders groß – nicht nur weil die gut 20 Meter hohe Edeltanne aus dem Garten von Peter Brügger aus der Bormecke tatsächlich einen besonders schönen Wuchs hat – sondern auch, weil die Spitze erstmals mit einem Stern geschmückt ist, der Dank LED-Band dem Baum das leuchtende I-Tüpfelchen aufsetzt. „Ich bin nun einmal so ein bisschen weihnachtsbeleuchtungsverrückt“, freute sich Thomas „Charly““Stark, als der von ihm gefertigte Baumschmuck in luftiger Höhe angebracht worden war und den Leucht-Test mit hellem Zick-Zack-Licht beantwortete. Im vergangenen Jahr war der Belecker das erste Mal beim Schmücken des Baumes dabei und ziemlich enttäuscht gewesen über die blecherne, unspektakuläre Baumspitzenzierde.

Thomas “Charly” Stark hat eine neue Spitze für den Weihnachtsbaum geschaffen.

„Mit war bislang noch gar nicht aufgefallen, dass da oben überhaupt etwas ist. Es leuchtete halt nicht“, erinnert sich der 58-jährige, der sich noch im vergangenen Winter prompt daran machte, einen schöneren Ersatz zu bauen. Das Ganze geschah im heimischen Hobbykeller, wo bereits einige Weihnachtsdekorationen aus Holz gezimmert worden waren und nun Garten und Haus im Ahornweg im vorweihnachtlichen Glanz erstrahlen lassen. „Vielleicht hab ich ja die Gene von meinem Papa, der war gelernter Schreiner“, kann sich der als Industriekaufmann Tätige seine Affinität zur Holzarbeit selbst nicht ganz erklären. Seit Jahrzehnten lebt Stark bereits sein Talent auch für die Belecker Laienspieler aus und fertigte schon einige Bühnenbilder. Dass Spielleiter und Vorsitzender Heiner Maas zusätzlich schon „ewig“ ein guter Freund des Hobby-Schreiners ist, kam dem „Baumspitzen-Vorhaben“ zugute. „Natürlich hab ich den Stern erst einmal gemacht, weil mich persönlich dieses alte Blechding störte. Klar ist auch, dass ich als Belecker ein Interesse daran habe, dass mein Heimatort einfach schön da steht. Aber – last but nocht least- ein kleines bisschen hab ich´s auch für Heiner gemacht.“ Ortsvorsteher Maas strahlte am Samstag mit dem fertig  geschmückten Baum, um die Wette. „Ich freue mich sehr über solch ein Engagement“, dankte er – neben den tüchtigen Schmückern des TuS-Belecke (aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen durften nur wenige Helfer vor Ort sein), dem Baumspender und der Firma Köhne fürs Bereitsstellen des Hubwagens – vor allem seinem handwerkelnden Freund und versprach: „Am Montagabend, wenn der Baum das erste Mal leuchten darf, werden Charly und ich zum Wilkeplatz zum Stern-Gucken gehen.“ iz

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