Stadtwerke investieren in weitere Trinkwasserleitung – Versorgung in Belecke sicherstellen.

Der Weg von der Beukenbergstraße in den Wald ist seit einigen Tagen für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Grund sind laufende Tiefbauarbeiten von den beiden Trinkwasserhochbehältern „Hülsenbüsche“ weiter in Richtung Westen. Hier verlegt ein Tiefbauunternehmen aus Dorlar eine 1500 Meter lange und 250 Millimeter dicke Trinkwasserleitung zur Sicherstellung der Versorgung Beleckes. 

20 Meter sind die einzelnen dickwandigen Rohr lang und werden an Ort und Stelle von einem Spezialunternehmen aus Schmallenberg zusammengeschweisst bevor sie mit einem Gabelstapler in den über einem Meter tiefen Graben verlegt werden. Die Rohrenden werden in einer Führung plan gedreht, auf 200 Grad erhitzt und dann mit einem Druck von 90 bar zusammen gedrückt. „Das hält besser als die Rohre selbst“, meinte einer der Techniker. 

Ziel dieser insgesamt 250.000 Euro große Investition ist eine gesicherte Trinkwasserversorgung. Hier im Bereich der Hülsenbüsche stehen seit einigen Jahrzehnten zwei Hochbehälter mit mehreren hundert Kubikmeter Fassungsvermögen. Das Wasser wird über die Beukenbergstraße in die Behälter gepumpt und durch den natürlichen Höhenunterschied in die Straßen Beleckes verteilt. „Sollte es mal zu einem Notfall kommen wollen wir die Wasserversorgung trotzdem sicherstellen und daher ist es erforderlich, eine zweite Zuleitung zu verlegen“, so Wassermeister Heinz Müller von den Warsteiner Stadtwerken auf telefonische Nachfrage. Diese neu verlegte Leitung wird im Wald an eine bestehenden 300 Millimeter Trinkwasserleitung, diese führt von Mülheim durch den Wald nach Warstein, angeschlossen und nach Fertigstellung und Inbetriebnahme läßt sich die Verteilung des Trinkwassers über Absperrschieber steuern.

(msp)

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