Belecker Werkstattgespräch zur Westerrenaturierung

„Zurück zur Natur – die Westerrenaturierung in Belecke“ – das ist das Thema des 11. Werkstattgespräches des Kultur- und Heimatvereins Badulikum e.V. (KuH), zu dem die Bürgerschaft aus Belecke und der ganzen Stadt Warstein eingeladen ist. Dipl.-Ing. Wolfgang Klein vom Ing.-Büro Klein für Wasserwirtschaft und Gewässerökologie aus Allagen wird gemeinsam mit Philipp Büngeler, Mitarbeiter des Sachgebietes Wasserwirtschaft des Kreises Soest, über die erfolgten und noch ausstehenden Arbeiten zur Renaturierung des Wester-Flussbettes zwischen Paul-Gerhardt-Straße und Stütings Mühle am 17.06.2020 um 19.00 Uhr auf dem Gelände „Stütings Mühle“ berichten.

Im ersten Bauabschnitt wurde bereits der sog. „Kleinen Wester“ durch eine Laufverlängerung und Bodenabtrag in der Aue die Möglichkeit zur freien, eigendynamischen Entwicklung zurückgegeben. Gleichzeitig wurde der Hochwasserschutz an Stütings Mühle und der dortigen Stadtbücherei verbessert durch den Wasserrückhalt in der Aue und die Hochwasserverwallung an Stütings Mühle in Verbindung mit Drainageleitungen im Platzuntergrund. Die nötige Baustraße konnte als Unterbau für den neu angelegten Westertalradweg weiterverwendet werden, der von der Stadt Warstein errichtet wurde und auf dem seitens des Ortsvorstehers Heiner Maas in dem Werkstattgespräch auch kurz eingegangen wird.

Im nunmehr laufenden zweiten Bauabschnitt geht es um die Anlage einer Flutmulde zur Ableitung von Hochwassermengen an der Mühle vorbei, begleitet durch die Schaffung einer „Fischtreppe“, um eine entsprechende Durchlässigkeit zu erreichen. Die Flutmulde soll durch den Bau einer Brücke gequert werden können.

Hans-Jürgen Raulf, Vorsitzender des KuH, freut sich auf das 11. Werkstattgespräch: „Die Westerrenaturierung, begleitet durch ihre Erlebbarmachung mit dem Westertalradweg, wertet das Gelände an Stütings Mühle und dessen südliche Bereiche bis zur Paul-Gerhardt-Straße erheblich auf. Wir bedanken uns schon heute bei Herrn Klein und seinem Büro für die geleistete Arbeit und sehen voller Interesse seinen fachkundigen Ausführungen und denen von Herrn Büngeler vom Kreis Soest entgegen.“ Weiterhin wird vom KuH über den Stand der Arbeiten am Informationszentrum für Heimatgeschichte (“IZH”) informiert.

Der Zugang zum Gelände ist wegen der Bauarbeiten über den Platz vor dem Ortsvorsteher-Büro. Die Besucher werden gebeten, den Hinweisschildern zur Bücherei zu folgen.

Fotos:   Büro Klein, Allagen

Beispiele der gelungenen Westerrenaturierung in den Auen zwischen Stütings Mühle und Paul-Gerhardt-Straße

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