Kaiser-Heinrich-Bad nach sieben Wochen wieder geöffnet – Eine neue Belecker Kuh begrüßt alle Sportler

Bereits in der vergangenen Woche wurde das Kaiser-Heinrich-Bad nach sieben Wochen für die normal Sporttreibenden wieder geöffnet. „Jeder muss einen Zettel ausfüllen, jeder bekommt sein Desinfektionsmittel und kann seinen sportlichen Aktivitäten an den Geräten nachgehen. Wir haben sie im vorgeschriebenen Abstand aufgestellt, so dass keiner der Sportler einen Mund- Nasenschutz tragen muss. Hinweisschilder sind aufgestellt und Bodenmarkierungen angebracht“, berichtetet Thomas Heutger, Inhaber des Kaiser-Heinrich-Bades. Alle müssen in ihrer Sportkleidung kommen, Duschen und Umkleiden bleiben vorerst geschlossen.  

Eine neu designte Belecker Kuh mit dem Logo des Kaiser-Heinrich-Bades und der Salzgrotte, darüber freuen sich Thomas und Petra Heutger (r.) sowie Andreas Berger, der die Idee umsetzte.

In den vergangenen sieben Wochen hatten Thomas und Petra Heutger sehr viel zu tun. Sie nutzten die Zeit um dringend notwendige Schönheitsreparaturen durchzuführen. Petra Heutger, ärztlich geprüfte Fußpflegerin, freut sich, dass sie jetzt in einem neuen Behandlungsraum ihre Patienten empfangen darf. Und sie mussten neue Inspiration für ihren Betriebe an der Mülheimer Straße erarbeiten.  

Thomas und Petra Heutgers sind auch in diesen schwierigen Zeiten für eine Überraschung bereit. Sie sind jetzt Besitzer einer eigenen Belecker Kuh. Einige Jahre hatte dieses Rind aus Glasfaser seinen Platz an der Lanfer an der Autowerkstatt Sommerfeld, direkt an den den WLE-Eisenbahnschienen gefristete. Doch dann durfte sie nach Angaben der WLE dort nicht mehr stehen und sie bekam ihr „Gnadenbrot“ im Hinterhof, vertaubte und geriet in Vergessenheit. Bis dass Thomas davon erfuhr und sie zu Beginn des Jahres übernahm. Er hatte schon die passenden Idee, sprach mit Andreas Berger und beide heckten eine neue Verwendung aus. Nach Reinigung und kleinen Reparaturen bemalte Andreas Berger sie passend für den neuen Standort am idyllisch gelegenen Kaiser-Heinrich-Bad. Das Fell in grün, auf die Rippen das Kaiser-Heinrich-Bad, an die Flanken grobe Salzsteine und eine Lore mit Acrylfarbe gemalt. So steht sie nun mit Zaumzeug, einer rosafarbenen Leine vor dem Bad und begrüßt die Sportler nach der Coronapause.  

Ab Montag dieser Woche begannen die Reha-Sportler wieder mit ihren sportlichen Aktivitäten. „Wir haben uns dazu entschlossen diese in den Außenbereich, auf einen Teil des abgesperrten Parkplatzes zu verlegen. Es ist zwar nur bei gutem Wetter möglich, aber es geht nicht anders“, berichtet Thomas Heutger und freut sich, dass das Kaiser-Heinrich-Bad wieder mit Leben gefüllt wird.  

Petra Heutger in ihrem neuen Behandlungsraum für Fußpflege. 

Gleichzeitig eröffnet das Zentrum für Fitness, Wellness und gesunde Füße nach dieser Zwangspause, die ihnen seit dem 17. März 2020 auferlegt wurde wieder ihre Salzgrotte. Die dreiviertelstündigen Sitzungen werden für alle Besucher sehr entspannt sein, da der Sicherheitsabstand und die Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. Es stehen somit pro Sitzung weniger Plätze zur Verfügung. Aber wichtig für die Besucher ist das Einatmen der Sole, die das körpereigene Immunsystem stärkt und so zur Gesunderhaltung beiträgt. „Die Inhalation von Sole hilft so gegen die Übertragung von Viren“, so Petra Heutger und freut sich auf ihre Kunden. (msp) 

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