Belecker Geschichte

Geschichte von Belecke, Teil 6

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Vom Wiederaufbau bis heute

Schon bald nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht begann der Wiederaufbau in Belecke. Der Arnsberger Regierungspräsident Fritz Fries entbot den zurückkehrenden Soldaten den "Gruß der Heimat", indem er ihnen zurief:
"Heimkehrende Söhne Westfalens!
Ihr habt die Kraft zum Sterben aufgebracht,
bringt nun auch den Mut zum Leben auf!"

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Geschichte von Belecke, Teil 5

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Von der Weimarer Republik bis zur Kapitulation

Der 1. Weltkrieg war zu Ende, die erste Republik, die man die „Weimarer Republik“ nennen sollte, war gegründet. Überlebenswichtig waren in dieser Zeit die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Hier freute man sich in Belecke im Jahre 1921 über die Eröffnung der Baustofffirma Risse-Osterholt. Doch schon wenige Jahre später brach große Arbeitslosigkeit über Belecke und Umgebung herein: 1924/25 schloss die Westfälische Union im Westertal ihre Pforten und entließ 240 Arbeiter, davon allein ca. 160 Männer aus Belecke. Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 tat ihr übriges.

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Geschichte von Belecke, Teil 4

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Belecke wird preußisch

Lange währte die hessische Zeit nicht. Schon am 13. Juli 1816 gelangte Belecke nach Niederlage der Franzosen in der Völkerschlacht von Leipzig - an der auch zwei Freiwillige aus Belecke zusammen mit einigen Männern aus Hirschberg in Form einer "compagnie Wehrmänner" teilnahmen (18. Oktober 1813) - durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses zur Neuordnung Europas mit den übrigen Gebieten des vormaligen Herzogtums Westfalen rechtlich endgültig an das Königreich Preußen.

 

 

 

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Geschichte von Belecke, Teil 3

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Von der Neuzeit bis ins beginnende 19. Jahrhundert

Die Neuzeit, also die Jahre ab ca. 1550, brachten ein einschneidendes, fürchterliches Ereignis nach Belecke: Das Pestjahr 1599 (von lat. "pestis" = Seuche). Es wurden ca. 260 Personen und damit über die Hälfte der Einwohner hinweggerafft. Um die Stadt und ihre Gehöfte und Handwerksbetriebe wieder mit tatkräftigen Frauen und Männern zu besetzen, wurden von auswärts Personen aufgenommen, ohne dass diese das obligatorische Bürgergeld zahlen mussten.

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Geschichte von Belecke, Teil 2

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Belecke wird Stadt                       
Die Verleihung der Stadtrechte an Belecke durch den seinerzeitigen kölnischen Landesherrn Erzbischof Siegfried II. von Westerburg, der dies am 16. Dezember 1296 zu Soest, seiner westfälischen Hauptstadt, beurkundete, istz ein bedeutender Einschnitt in der Geschichte. Wurde schon um 1100 die "curia nostra badelich" von den Kölner Erzbischöfen bewirtschaftet, so waren sie ab 1180 offiziell die Landesherren nach dem Sturze des Sachsenherzogs Heinrichs des Löwen. Denn auf dem Reichstag zu Gelnhausen war über Heinrich, bei Kaiser Friedrich I. Barbarossa in Ungnade gefallen, die Reichsacht verhängt worden. Das Herzogtum Westfalen war sodann aus Teilen Sachsens gebildet und den Kölner Erzbischöfen die Herzogsgewalt übergeben worden. Zum Schutze der Kölner Herrschaft vor schweren Anfeindungen der Arnsberger Grafen und der Paderborner Bischöfe wurde Belecke etwa 115 Jahre später mit Stadtrechten versehen, so dass eine kampfesstarke Schutzwehr aufgestellt und auch eine mächtige Stadtmauer auf dem Berge errichtet werden konnten. Die Bewohner zogen aus dem ursprünglichen Altenbelecke auf die andere Seite des Möhneflusses.

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Geschichte von Belecke, Teil 1

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Die Ursprünge an Möhne und Wester

 

Belecke feiert in diesem Jahr den 1075. Jahrestag seiner urkundlichen Ersterwähnung im Jahre 938 n. Chr. In loser Folge wollen wir über die Geschichte dieses Ortsteils der Stadt Warstein berichten. Eine Geschichte, die schon weit vor dem Jahre 938 n. Chr.  begann.. Denn schon etwa 2000 v. Chr. sind die ersten menschlichen Spuren im Möhnetal nachgewiesen. Die Frage nach der frühesten Besiedlung Beleckes, also der Gründung eines Ortes, ist aber letztendlich nicht geklärt. Die Quellen schweigen hierzu.

 

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