Digitale Städte und Regionen

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Deutscher Städte- und Gemeindebund und Telekom: Gemeinsame Initiative „Digitale Städte und Regionen“
Ziel: Städte und Gemeinden fit für die digitale Zukunft machen
·         Gemeinsam Hürden abbauen - Lebensqualität steigern
 
·         Stadt Warstein als Teilnehmerin bundesweit ausgewählt
 
 
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) startete in der vergangenen Woche gemeinsam mit der Telekom eine neue Initiative: das bundesweite „Executive Program Digitale Städte & Regionen“. Die Stadt Warstein ist, gemessen an anderen Teilnehmern wie Hamburg, Bonn oder Darmstadt, als eine eher kleine, ländliche Kommune mit dabei. Gemeinsam mit den größeren Städten Arnsberg  und Siegen repräsentiert sie Südwestfalen. Die Partner erarbeiten intelligente, maßgeschneiderte Lösungen. Das Ziel: die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden vorantreiben. Dafür haben 50 Bürgermeister und Experten aus ganz Deutschland die Aufgaben spezifiziert.
 
 
„Wir begleiten die Städte und Kommunen auf ihrer digitalen Reise“, sagte Markus Keller, Zentrum Digitale Städte & Regionen, Deutsche Telekom. „Gemeinsam mit den Akteuren möchten wir ihre Regionen fit für die digitale Zukunft machen. Dabei steht die Lebensqualität an erster Stelle.“ Kein Unternehmen, keine Stadt oder Region kann das alleine. Jetzt müssen sich Wirtschaft und Verwaltung gut miteinander vernetzen. Die Erfolgsfaktoren sind: gemeinsame Plattformen, gute digitale Infrastruktur und Mut zur kulturellen Veränderung. Bei aller Komplexität der Digitalisierung muss der Nutzen für die Bürger an erster Stelle stehen. Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, der beim Kick-Off in Bonn dabei war und nun gemeinsam mit dem zukünftigen Chef der Wirtschaftsförderung Andreas Pickhard und dem Fachbereichsleiter Carsten Höltermann seitens der Stadt Warstein das Projekt aktiv mitgestaltet, ergänzt: "Das digitale Zeitalter ist auch im ländlichen Raum angebrochen, Wir müssen dafür sorgen, dass das Sauerland und ganz Südwestfalen bei dieser Entwicklung nicht zu kurz kommen."
 
 
DStGB Chef Dr. Gerd Landsberg eröffnete gemeinsam mit der Deutschen Telekom das „Smart City Executive Program“. „Städte und Gemeinden kennen den Wert von Digitalisierung. Aber nur wenige sehen sich heute dafür strategisch gut gerüstet“, stellt Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGB fest. „Gemeinsam erarbeiten wir Verbesserungen. Schnell, flexibel und vor allem spürbar für die Bürger.“
 
 
Hürden abbauen, Risiken eingehen
Das Programm setzt genau hier an. Eine Studie ermittelte die wichtigsten Aufgaben. Die Bürger wünschen sich vor allem: digitale Dienstleistungen, eine gute Breitbandversorgung und übergreifende Verkehrskonzepte. Auch die Reduktion von Lärm und Luftschadstoffen ist ein dringendes Bedürfnis. Rund 90 Prozent der Befragten wollen, dass ihre Stadt oder Region sich digital rüstet. Im Alltag erlebbare neue Dienste und Produkte sollen kurzfristig mehr Komfort für Bürger und Verwaltung bieten. Sinkende Kosten und nachhaltigere Prozesse sind attraktive Anreize. Landsberg appellierte an die Teilnehmer, bald in die Umsetzung zu gehen und sich möglichen Schwierigkeiten zu stellen.
 
Erste Ergebnisse live erleben
Als digitaler Partner vermittelt die Telekom das nötige Know-how und führt an erste Projekte heran. Gegen Ende des Jahres werden Städte und Gemeinden erste Pilotprojekte umsetzen. Ergebnisse gibt es auf der Smart City Telekom Hausmesse am 17. September. Zuvor werden Ende Juli noch mehrere Arbeitsgruppen in der Telekom-Zentrale in Bonn tagen.
 
 
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