75-jährigen-Treffen

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1949 wurde der Schuljahrgang 1942/43 in die Alte Belecker Volksschule, direkt neben der Propsteikirche eingeschult und entlassen wurden die Schüler in der damals neu errichteten Westerbergschule.

„Wir waren in der ersten Klasse zusammen mit den Flüchtlingskindern 64 Schülerinnen und Schüler und wurden in zwei Gruppen vormittags und nachmittags in den Klassenräumen der alten Volksschule, im Rathaus und der Volksschule in der Mittelstraße, heute Haus Jesse, unterrichtet. Unser Klassenlehrer war Franz Kretschmer“, berichtete Josef Raulf, der auch dieses Treffen federführend organisiert hatte. Dazu fügte Tünnes Schäfer, er besuchte die Volksschule in den ersten vier Jahren und wechselte dann zum Gymnasium an: „Wir mussten als Messdiener schon sonntagmorgens um halb sieben die erste Messe dienen und als zehnjährige hatten wir die Aufgabe die Glocken im großen und kleinen Turm mit dem Seil zu ziehen. Dabei ist uns so manches Malheur passiert“, erinnert er sich gerne und lacht heute darüber. Bereits am Nachmittag hatte sich die Gruppe am Friedhof getroffen und nach dem Kaffeetrinken feierten sie die Abendmesse in der Propsteikirche mit. Das diesjährige Treffen fand im Gasthof Hoppe seinen Abschluss.
(msp 10.6.2017)

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